Zitat Igor: "Die Weiche wurde eingebaut auf Rat vom Viessmann Kundendienst da die Fließgeräusche in den Heizkörper sehr laut waren und man die Interne Pumpe nicht weiter runter bekommt wie die 60%." Diese Begründung ist nachvollziehbar. Es gibt wenige Fälle, wo aufgrund der Mindestförderleistung es zu Geräuschproblemen an den Heizkörperthermostaten kommt. Waren das Strömungsgeräusche oder eher ein Pfeiffen? Wieviel Heizkörper wurden von der internen Pumpe des Vitodens bzw. wieviel Heizkörper werden jetzt von der externen Pumpe versorgt? Zitat Nud "bei der älteren generation gabs einen einstellparameter bzgl der Pumpenschaltung vor der weiche. hab den in der beschreibung der E3 Generation zwar nicht gefunden aber eventuell gibts den über das Software-Tool." Bei der E3-Steuerung gibt es diesen Parameter "Pumpenschaltung vor der Weiche" nicht. Ich kann natürlich nur von den Parametern ausgehen, die in der Montage- und Servieanleitung aufgeführt sind. Ob der Heizungsbauer mit dem Software-Tool mehr Parameter sieht, glaube ich nicht, kann es aber auch nicht sicher ausschließen. Zitat Igor: "...... Nach erreichen der Vorlauf Temp. hat der Brenner ausgeschaltet die Pumpe lief danach weiter und ist nach 1-2 Minuten ausgegangen. Sobald die ausgeht geht die Vorlauf Temperatur extrem schnell runter und die Anlage fängt extrem das Takten an. " Was du hier schreibst, kann ich mir nicht vorstellen. Zu deinem ersten Satz: Kann eigentlich nicht sein. Der Brenner darf nicht dann schon ausschalten, wenn der Istwert der Vorlauftemperatur den Sollwert erreicht. Er muss etwas später abschalten. Das Überschwingen (unter Unterschwingen) der Vorlauftemperatur, lässt sich vermutlich durch den Parameter 1606.4 (Integralschwellwert) etwas ausweiten, wodurch die Taktfrequenz abgesenkt werden sollte. Er sollte dann seltener Takten. Das Takten selbst kann dadurch aber nicht verhindert werden. Stell mal den Parameter vom Voreinstellwert 500 (= 50 K*min) auf 2000 (= 200 K*min). Nächste Aussage bezüglich der internen Pumpe: Sie soll ausschalten 1-2 min nachdem der Brenner ausgeschaltet hat. Das darf aus meiner Sicht nicht sein. Beide Pumpen müssen im Heizbetrieb ohne jegliche Unterbrechung arbeiten. Theoretisch kann die interne Pumpe abschalten, wenn der Brenner aus ist. Ich glaube aber nicht, dass sie das macht. Dummerweise hat der 200/222er Vitodens keinen Volumenstromsensor. Nächste Aussage: "Sobald die (die Pumpe) ausgeht geht die Vorlauf Temperatur extrem schnell runter" Das kann nicht sein. Warum sollte die Vorlauftemperatur im Kesselkreis schnell runtergehen, wenn die Pumpe ausgeht. Das Gegenteil ist richtig: Wenn die Pumpe aus geht (der Brenner war schon aus), dann darf die Vorlauftemperatur nicht runtergehen, sondern sie muss dann konstant bleiben, weil keine Wärme mehr abtransportiert wird. Möglicherweise betrachtest du aber nicht die Temperatur im Kessel, sondern in der Weiche. Bitte zukünftig immer angeben, welche Temperatur du meinst. Zur aktuellen Situation: Ich würde mal versuchsweise den Förderstrom der externen Umwälzpumpe soweit erhöhen, dass gerade so keine Strömungsgeräusche an den Heizkörpern auftreten. Möglicherweise wird die Wärme nicht schnell genug aus der Weiche abtransportiert. Dann muss natürlich der Brenner auch abschalten. Das hatte ich noch nicht gefragt: Wird es im Haus überall warm genug?
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