Hallo @Franky da du direkt auf meinen Beitrag geantwortet hast, will ich zumindest auch noch eine Antwort nachschieben. Das GEG kennt m.E. keine Kältemittelleitungen bzw. unterscheidet bei den Begriffen Wärmeverteilungs- und Kälteverteilungsleitungen an keiner Stelle bzgl. des Trägermediums, sondern nur bzgl. des Zwecks, der an die Temperatur gekoppelt ist. Merkwürdig, dass es im GEG keine genaue Definition für diese Begriffe gibt. Wie würdest du das Ganze bei einer Direktwärmepumpe betrachten? Der Übergang auf das Wasser ist letztlich nicht unbedingt nötig, sondern in erster Linie praktisch. Es gibt auch (wenige) Systeme, wo der Heizkörper bzw. FBH selbst als Verflüssiger arbeiten. Dass Temperaturverluste auf der Heißgasleitung schlecht sind, ist vermutlich unstrittig. Dass der Kältemittelrücklauf unter die AT abkühlen muss, um von der Außenluft wieder Wärme aufnehmen zu können, ist ebenfalls klar. Kondensieren müsste das Kältemittel dabei nicht unbedingt, aber der Phasenübergang lässt es deutlich mehr Energie speichern und transportieren, weshalb die Anlagen so arbeiten. Die Frage ist jetzt, wie erreicht das zurückfließende Kältemittel die gewünschte Temperatur. M.E. wird diese mit dem elektronischen Expansionsventil über den Druck eingestellt, weshalb ich der Ansicht bin, dass der Verdichter weniger leisten muss, je mehr Restenergie das Kältemittel noch hat. Für den COP wird das nicht schlecht sein. Weiter will ich dann auch nicht ausholen. Einen schönen Restsonntag
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