Hallo @Marianne_2 , meine Empfehlung ist ganz klar die A10, wenn deine Heizlast nach Verbrauch bei 9kW liegt. Das ist ein ziemlich belastbarer Wert, der auch in Zukunft wahrscheinlich ist. Sind die 22500kWh ein Mittelwert oder der Maximalverbrauch der letzten Jahre? Die errechnete Gebäudeheizlast ist wegen diverser Zuschläge und Annahmen oft noch etwas höher. Bei der A08 muss spätestens ab -6°C, evtl. aber auch schon eher der Zusatzheizer mithelfen, um die Heizlast zu decken. Bei einer NAT von -14°C können da schon längere Zeiträume zusammenkommen. Die A10 kann den Wärmedbedarf bis mindestens unter -10°C alleine ohne Zusatzheizer decken. Praktisch käme der Zusatzheizer deshalb nur stundenweise bzw. gar nicht zum Einsatz. Kommt zu der Heizlast noch ein WW-Bedarf dazu oder liegt die Vorlauftemperatur wegen Heizkörpern höher als bei einer Fußbodenheizung? Das spräche dann in jedem Fall für die A10. Im Gegenzug kann die A10 bei wärmerer Witterung nicht so weit runtermodulieren wie die A08, was dann ggf. zu einem stärkeren Taktverhalten führt. Bei eurer Heizlast wird das aber nicht problematisch. Wenn ihr einen Heizwasser-Puffer plant, ist es ohnehin kein Thema. (Nehmt keinen Kombi-Puffer, da gibt es hier viele Problemmeldungen dazu.) Ich selbst habe eine A10 mit einer Gebäudeheizlast von ca. 8,5kW @ NAT=-13,1°C + WW mit Heizkörpern und ohne Heizwasser-Puffer.
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