@Heizungspilot, ich habe nun ein wenig herumexperimentiert. Den Versuch die Wärmepumpe nur 10 Stunden laufen zu lassen, habe ich abgebrochen, weil das Haus bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu schnell auskühlt und die Vorlauftemperaturen dabei ordentlich angehoben werden müssen. Wenn es wärmer wird und die Taktung beginnt, werde ich den Versuch aber wiederholen. Nun zum hydraulischen Kurzschluss, den ich nun bestätigen kann. Die Vorlauftemperatur von Heizkreis 1 muss ich gegenüber Heizkreis 2 mindestens um 3K anheben, so dass auch hörbar die Heizkörper durchströmt werden. Die Spreizung im Primärkreislauf erhöht sich daraufhin von ca.1K auf 3K und der Volumenstrom reduziert sich von ca. 1900 l/h auf ca 950l/h. Offensichtlich durch die nun größere Spreizung, läuft die Pumpe vom Heizkreis 2 nun auch gedrosselt, so dass ich die Vorlauftemperatur anheben muss, um die gleiche Heizleistung zu bekommen. Hier würde ich gerne versuchsweise die Pumpenleistung etwas erhöhen, um die Vorlauftemperatur der Bodenheizung reduzieren zu können und damit die Heizkörperräume (Heizkreis 1) nicht zu warm werden. Eine etwas abgefahrene Möglichkeit wäre die Pumpe vom Heizkreis 2 dauerhaft zu deaktivieren und eine neue Pumpe, die ich manuell bedienen kann und die auch am STB hängt, einzubauen. Das kommt mir vermutlich günstiger, als wenn ich den Installateur, der ohnehin keine Ahnung hat wie man was verstellt, in meine Versuche einbeziehe 😉
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