1. PV Überschuss kannst auch über die WP Nutzen, und zwar mit einem um einiges höheren Wirkungsgrad als mit einem Heizstab (der hat nun mal nur eine JAZ von 1). Und den dadurch Erstparten Überschuss ins Netz verkaufen. Du gewinnst somit um einiges mehr, wenn Du das Vorhaben nicht über einen Heizstab, sondern über die WP-Regelung realisierst, die dafür sogar einiges bereits von Werk aus an Board hat. Und sparst Dir die Kosten der Heizstäbe. 2.) Etwas sarkastisch formuliert würde ich sagen: das Friwa Modul ist in erster Linie das "Beste für den Verkäufer", und sicher nicht "das Beste für den Kunden", denn nicht der Verkäufer muss dann die erhöhten Kosten in der Anschaffung und vor allem in Zukunft - den laufenden Betrieb zahlen, sondern der Kunde. Diese Kombispeicher / Friwa Systeme sind ein einziger "Kompromiss", mit einiges an technologiebedingten Problemen. Ein gut gemeinter Rat: Durchstöbere einfach mal das Forum, und unterhalte dich mit jenen, die so ein System bei sich am Laufen haben...... 3) Auch das stimmt nicht, das der 300L Speicher zu groß für einen 2 Personenhaushalt ist. Ich habe im 2 Personenhaushalt (nur Duschen und keine Badewanne) genau den 300L Speicher.....der große Vorteil, wie unten bereits beschrieben - eine einzige Nachladung alle 2 Tage. ( Stromkosten € 1,75 pro Woche ). Von der Hygiene her ist das im Privaten Hausbau auch kein Problem, da beim 300L Speicher so oft das Wasser komplett ausgetauscht wird, das Legionellen überhaupt keine Zeit zum Wachsen haben......Und wenn man unbedingt auf 1000% Sicher gehen will, und Angst deswegen hat, na dann kann man ja wirklich einen Heizstab in den WW Speicher einbauen lassen, und diesen nur dort und da mal mit der PV verwenden um das Wasser entsprechend zur Entkeimung hoch zu heizen. Kann man auch Berge im Netz darüber nachlesen: Legionellen sind dort wirklich ein Problem wo warmes Wasser lange ungenutzt steht. (Hotels, große Mehrparteienhäuser mit langen Wasserleitungen die selten benutzt werden u.s.w.) und dort gibt es auch entsprechende Vorschriften. Im Privaten Hausbau ist das alles auf Grund des hohen Wasseraustausches nicht der Fall.....hier passt eher dann dazu "das Geschäft mit der Angst" zu machen........ 4) Der 200L Puffer im Heizungskreis ist bei Dir wichtig - dient aber wie gesagt nicht als Wärmepuffer, sondern als Ausgleichsbeälter, damit die WP den Volumenstrom aufrecht erhalten kann. Der eigentliche "Energiepuffer" bei einer Wärmepumpenheizung ist der Estrich. Grob durchgerechnet hat dein 80qm Estrich im EG eine Energiespeicherkapazität von einem ca. 4000L Wasserpuffer....was soll da der 200L Puffer noch an Energiespeiche beisteuern ? 5) Wirklich nur Ganz grob Drübergerechnet: bei 18500kWh hat das Haus lt. Schweizer Formel eine Heizlast von ungefähr 8,6 kW Eine WP sollte optimalerweise auf ca. 80% der Heizlast dimensioniert werden - somit auf ungefähr 7 kW Somit ist die angebotene Vitocal D09 eigentlich derzeit bei Dir aktuell noch etwas zu stark - wenn Du aber ohnehin ausbauen möchtest hast die Reserve, dass diese dann wirklich sehr gut passen wird...... Eines gilt es grundsätzlich bei WP zu beachten: eine Wärmepumpe muss möglichst genau an die Heizlast angepasst sein. Eine zu klein dimensionierte ist logischer Weise schlecht. Eine zu groß dimensionierte Leistung ist bei einer Wärmepumpe aber genau so schlecht (Höherer Preis als notwendig, Höherer Verbrauch als notwendig, und höherer Verschleiß als notwendig) Wenn Du im OG Steckdosen im Bereich der Heizkörper hast, und diese irgendwann getauscht werden sollten, würde ich mir echt überlegen diese auf Niedertemperaturheizkörper auszutauschen. Wie diese Funktionieren, gibt es massenhaft im Netz zu finden. Hab Dir hier auch noch ein pdf hier dazu gepackt, welches ich mal verfasst habe, damit du etwas mehr Überblick über die ganze Thematik bekommst . lg Guennie
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