Hallo, Mit dem "Energieberater" hast ja echt......ich spar mir das jetzt lieber....... Energieberater vs HB: Ein Energieberater ist nur ein Berater, nicht mehr und nicht weniger. Der kann Dir das blaue oder grüne vom Himmel erzählen, vollkommen egal, er hat für seine "Beratung" Null Verantwortung/Verpflichtung/Haftung oder sonst was.......Wer hier also aus Kostengründen auf solche Leute zugreift, der braucht sich meiner Meinung dann nicht über solche Ergebnisse "wundern". Ich hab das Ganze Thema mal zum Verantwortlichen bei unserem Energiesparverband (Dachgesellschaft wo diese Berater so drinnen sind) geschrieben: Da waren fragen bezüglich Schulungen, Fachkompetenz, im Bereich Wärmepumpen, Grundwissensvermittlung u.s.w. drinnen, das es hier einiges "Nachholbedarf" gibt, wie die das sehen wollte ich wissen....... Was soll ich sagen, ich habe nicht die geringste Antwort darauf erhalten......das ist meiner Meinung nach ein Verein, wo die Leute Kohle verdienen, und dabei Null Verantwortung haben........und der Dumme ist dann der Endkunde. Beim HB sieht das vollkommen anders aus: Das ist ein Meisterbetrieb mit entsprechender Konzession, der kann sich solche Sachen nicht "leisten", denn der steht gegenüber dem Kunden voll in der Verantwortung und Haftung. Aber selbst hier gibt es jene die wirklich gut sind, und andere denen würde ich nie im Leben ein WP planen, bzw. einbauen lassen....... soweit mal zu dem Thema..... Der nächste Punkt - die Radiatoren: Eine WP Heizung "lebt" von der Wasserströmung durch die WP. Wenn diese Strömung einen mindestwert unterschreitet, kann der Verdichter seine Energie nicht mehr sauber abgeben, und würde somit überhitzen. Die WP hat zum Selbstschutz einen sogenannten Paddelschalter eingebaut, der sobald die Mindestströmung unterschritten wird die WP abschaltet. (Störungsmeldung in der Meldungshistory ). Die D16 benötigt zb. eine Mindestströmung von 1400L/h. Wenn Du nun Heizkörper einfach abdrehst, wird mit jedem abgedrehten Heizkörper der Volumenstrom kleiner. Irgendwann ist der Volumenstrom so klein, bis das entweder die WP auf Störung geht, oder wenn Du zb. ein Überströmventil / Serienpuffer hast, wird dieses Ventil öffnen, und schließt vereinfacht gesagt WP VL und RL kurz (Energieverluste). Die Wassertemperatur steigt schlagartig an, die WP schaltet ab. Ein WP System fährt man komplett anders als zb. eine Gasheizung (siehe mein pdf). Hier sollten am besten alle Heizkörperventile immer komplett geöffnet bleiben. Über die Ventileinsätze wird der hydraulische Abgleich durchgeführt, wobei bei komplett geöffneten Heizkörperventilen die Ventileinsätze nur so weit geschlossen werden, das alle Räume die gleiche Temperatur haben. Ist es nun in allen Räumen zu warm, dann wird über die Heizkurve (Niveau) die VL Temperatur etwas gesenkt. Ist es nun in allen Räumen zu kalt, dann wird über die Heizkurve (Niveau) die VL Temperatur etwas erhöht. Ist das Erledigt, kommt noch die Heizkurveneinstellung (Neigung)....u.s.w. ist alles genau im pdf beschrieben. Sind vereinzelt Räume dabei, die nie benötigt werden, sollten auch dort die Heizungsventile nie komplett geschlossen werden, da ansonsten die WP Probleme bekommt (im schlimmsten Fall Störungen) im besten Fall erhöhtes Takten, da die WP ihre Energie nicht mehr "los wird". Und jetzt kommt das Problem der Überdimensionierung ins "Spiel": Ein WP Verdichter muss - sobald er läuft immer eine Mindestleistung (Mindestdrehzahl) abgeben, da ihm ansonsten der Ölfilm im Verdichter abreißt (keine Schmierung), und das bedeutet Verschleiß. Die Mindestleistung ist im im DB angegeben, und das ist bei deiner D16 WP ca. 5kW. Das bedeutet, sobald der Verdichter startet, müssen 5kW Heizleistung irgendwo hin geliefert werden können. Wenn dann zb. die hälfte Heizkörper geschlossen, und die andere hälfte eventuell nur halb offen sind......wo können dann die 5kW hin abgegeben werden ? In einen Heizungsspeicher - falls vorhanden. Wenn der aber nicht vorhanden ist, dann kommts zwangsläufig zum Problem. Zum Vergleich dazu: würde bei Dir eine D08 eingebaut sein, hätte die eine Mindestabgabeleistung von 2,8kW also ca. die Hälfte an Energie, die irgendwo hin muss. zum Knick in den WP Leistungskurven bei ca. 2,5°C habe ich zwar eine Vermutung, wirklich wissen jedoch tu ich es nicht: unter den 2,5°C AT sollte die WP auf der kleinsten Stufe im Dauerlauf sein, und je kälter es wird, erhöht der Verdichter dann seine Drehzahl (Heizleistung) - bis die Heizleistung ihren Maximalwert am Bivalenzpunkt erreicht hat. (Steigende Kurve) über 2,5 Grad taktet die WP zwar auf kleinster Leistungsstufe, aber je wärmer es wird, je höher wird der COP Wert, und somit der Wirkungsgrad der WP auch hier steigt somit die Heizleistung der WP an, obwohl sich die Verdichterleistung nicht ändert. zur Erinnerung an mein pdf : eine WP Heizung wo Wärmenergie mit Hilfe von Strom von Außen nach innen transportiert wird ist etwas vollkommen anderes als eine Gas / Öl / oder Holzheizung, wo Brennstoffe in Heizenergie umgewandelt werden, und ist somit auch vollkommen anders zu betreiben, wenn die WP wirtschaftlich arbeiten soll. lg Guennie
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