Aber die eigentliche Regelgröße ist die Innenraum-Temp.. Dafür ist iene Heizung (und auch eine Klimaanlage) ja da. Und ohne einen IST-Wert kann kein Regler etwas einregeln. Die abgegebene Leistung, die Rücklauf-Temp. etc. könnten Aufschluß drauf geben, aber sind nicht die Größe, die ich in einem Raum regeln will. Das ist die fundamentale Reglungstechnik. In einfacher Regelungstechnik gedacht, wäre das so. Aber es ist eigentlich noch viel komplizierter: Dein Istwert ist schlicht nur die Kesseltemp., oder mit Mischer die Mischer VL- Temp. Den Sollwert berechnet der Regler aus AT und Heizkurve. Das muss wie gesagt so passend gemacht werden, dass sich deine Ziel- Raumtemp durch diese berechnete VL- Temp. einstellt. Jetzt hast du das alles optimiert, willst aber noch mehr sparen. Viele bauen dann einfache, oder teure smarte Thermostate (besonders teuer von Viessmann 😉) ein, um z.B. den Raumeinfluss - die von dir genannten Faktoren wie Menschen, Computer, solare Zugewinne, oder den Kamin einzubeziehen. Das klappt auch vordergründig, aber in Wirklichkeit ist das der falsche Weg. Hier käme dann die "Rücklaufgeführte Regelung" in´s Spiel. Die erfasst die o.g. Faktoren über die Rücklauftemp. und die Therme braucht direkt weniger Heizenergie im Brenner. Mit den Thermostaten verpufft ein großer Teil der pot. einzusparenden Energie oft im Heizungskeller, oder in der Abgasanlage. Daher kommt der oft gehörte Tipp, die Thermostate sogar komplett abzuschrauben und das Heizsstem hydraulisch/thermisch abzugleichen. Das wäre dann bereits eine quasi- Rücklaufgeführte Regelung. Die echte Variante mit realem Rücklauffühler gibt es in der Praxis allerdings eher selten.
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