Hallo,
Ich habe eine Vitodens 300 W in Betrieb.Mein Haus ist komplett mit einer eingefräßten FBH ausgestattet.Ich habe im Haus 2 Heizkreise und daran je Stockwerk einen Falmot 12 hängen.Leider bekomme ich die Brennertaktung nicht in den Griff und bin am Überlegen,die Vitodens mittels Schaltaktor über die Homematic zu steuern.Soll heißen, das die Therme nur noch anspringt,wenn ein Thermostat Bedarf anmeldet.An der Therme ist aktuell ein Außentemperaturfühler angeschlossen.
Ist es möglich über Klemme 96? Einen Schaltaktor anzuschließen?Kann die Steuerung der Vitodens aus den Werten vom Außenfühler und der Thermostatanforderung noch Vernünftig regeln?
Wie kann ich sowas vernünftig aufbauen?
Ich habe jetzt bei 5098 Betriebsstunden über 79000 Brennerstarts.Heizkurve ist schon im Minusbereich.
Ich möchte noch dazu sagen,das dass Erdgeschoss zusätzlich noch mit einem Holzofen beheizt wird. Deshalb denke ich,könnte eine Thermostatregelung Sinn machen.
Und keinen Pufferspeicher,stimmt's ?
Was hier nicht beachtet wurde: dass der Volumenstrom in der Therme recht gross sein muss,der der FBH aber sehr klein ist.
Das Heizwasser erreicht in der Therme also sehr schnell den eingestellten Wert
Welche Leistung hat die Vitodens ? Und wie gross sind die Anschlussleitungen?
Und kannst du sagen,wie lang die einzelnen Kreise sind ?
Prinzipiell sollte das klappen. Poste bitte dazu mal die Ser.Nr. der Therme.
Ist die FBH schon vernünftig hydraulisch abgeglichen? Falls nein -> das zuerst machen, falls ja ->
in den Wohnbereichen die Thermostate voll aufdrehen (später Aktoren abklemmen / abmontieren).
Ist ein Mischer vorhanden und gibt es noch normale Heizkörper im Haus? Ideal wäre nein/nein, falls
ja/nein -> Mischer voll aufdrehen + stillegen, falls ja/ja -> mit den Verlusten leben.
Ggf. noch die Pumpendrehzahl(en) interne Pumpe / Mischerpumpe (diese nicht mit stillegen!) erhöhen.
Wenn das Gesamtsystem gut durchoptimiert und dadurch die Taktrate deutlich gesunken ist, kannst
du dein Vorhaben angehen und eine "Taktsperre" realisieren: Du fragst mit deinem SmartHome auch
noch "Brenner ein" und "Umschaltventil = Stellung WW" ab (z.B. per Reedkontakten an HM-IP- Eingangs-
Modul) und sperrst den Brenner, nachdem er von selbst ausgegangen ist. Dann läuft die Sperrzeit von
ca. 2 Stunden (nur FBH), oder 15- 30 Minuten (auch Heizkörper in Nutzung). Danach wird der Brenner
wieder freigegeben. Wenn die WW- Erwärmung anspringt (Eingang von Umschaltventil =1) gibst du
den Brenner ebenfalls frei. Ich mache das alles mit einer Mini- SPS. Das ist zuverlässiger als das
SmartHome, besonders wenn Funk/WLAN im Spiel ist.
Das System regelt sich dann eigentlich selbt und berücksichtigt über die Rücklauftemperatur auch
"solare Zugewinne", oder die Wärme aus dem Ofen. Du könntest aber auch zusätzlich im "Ofenzimmer"
noch ein HM-IP- Raumthermostat einbinden, welches die Sperre aktiv unterstützt.
Zu deiner Frage: Ja, die Witterungsgeführte Regelung nach Außensensor und Heizkurve bleibt
dabei in Funktion und das ist auch wichtig.
Gruß
Fiedel
-Welchen Vitodens 300 W hast du genau ? Typ / Leistung am besten die S/N
-Versuche als erstes alle Schaltaktor für ein paar Woche dauerhaft zu öffnen und die Räume am Flowmeter abzugleichen, Pumpe am Vitodens auf 100% und dann die Heizkurve so anpassen, dass es gerade noch warm wird.
VG
Stimmt,keinen Pufferspeicher.Heizkreise sind alle ca.80 Meter,16 mm FBH-Leitungen.Leistung der Therme 19 KW.Die Leitungen zu den Heizkreis Verteiler sind 26 mm.
Hallo,
die Seriennummer:7956286206887129.
Die Heizkreise wurden vor Montage über die Flowmeter abgeglichen.Hydraulische Weiche ist vorhanden.Es gibt im Bad einen Handtuchheizkörper,der ist über ein RTL Ventil mit eingebunden.Leider bin ich mit SPS nicht fit.Deshalb wäre für mich eine HM IP Lösung denke ich am besten.Die denke ich, könnte ich selbst hinbekommen.
Hallo,
Seriennummer:7956286206887129.Pumpe ist die interne gemeint?
Das ist ein ganz neues Gerät mit min Modulation 1,9 kW,.
>>Pumpe ist die interne gemeint?
warum, gibt es einen Mischer und eine weitere Pumpe?? Das musst du uns bitte mitteilen.
Das Gerät braucht min 300 l/h um vernünftig zu modulieren.
Darunter läuft es im Stop and Go wie bei dir.
Das harmoniert nicht mit Schaltaktoren, die die meiste Zeit zu sind.
Du brauchst eine Heizkurve, wo die Aktoren offen sind
IMG_20260909_103018_567.jpg
Ich habe ein Bild angehängt.Pro Heizkreis eine Pumpe und darunter eine Hydraulische Weiche
26 mm? Das sind ja sicher Verbundrohre. Der Innendurchmesser wird sich also bei höchstens 22 mm bewegen.? Also auch eher wenig Inhalt. Die hydraulische Weiche dürfte vom Wasserinhalt her auch nicht üppig sein. Wie es ausschaut,kommt die Therme nicht in den Bereich,wo sie modulieren kann. Beim Start wird sie also mit etwa der Hälfte ihrer Leistung losballern. Damit ist der Inhalt der Rohre und der hydr. Weiche sehr schnell auf Soll- Temp. Hinzu kommt vermutlich,dass nicht alle Heizkreise offen sind.
Ja,Durchfluss ist da.Beie Pumpen sind auf Konstantdruck Stufe 3. Intelligente Pumpensteuerung in der App deaktiviert.
Mein Problem ist eben,das ich die Heizung nicht soweit runter geregelt bekomme,das sie vernünftig moduliert.Sie Taktet einfach nur.Wenn ich die Homematic abschließe werden die Räume zu Warm.
Danke
Sind das 2 FbH Kreise oder einer für Heizkörpern?
Wurde eine Berechnung für die FbH erstellt. Wo man Volumenstrom und Förderhöhe der Pumpe berechnet hat?
Hast du die Service Anleitung und weiß wie man die Kodierung ändern kann.
Der Volumenstrom des Vitodens muss in die Heizkreise gelangen.
Dazu würde ich als erstes die Temperatur Überhöhung der Mischer Kreise auskodieren, damit die weiter öffnen und das Wasser aus dem Weichenkreis abnehmen können.
Deshalb denke ich ja,dass die Therme gar nicht dazu kommt zu modulieren.
Bei einer Gastherme ist es so,dass der Start aus Sicherheitsgründen mit etwa 9 kW erfolgt. Mit dieser Leistung muss sie dann etwa 2 min laufen. Wenn man so will,,braucht's diesen Zeitraum,damit der Brenner Betriebstemperatur erreicht.
Ich vermute weiterhin,dass der Wasserinhalt der hydr.Weiche zu gering ist,als dass hier 2 min gebraucht werden,um Solltemperatur zu erreichen. Soll heißen,der Brenner moduliert noch nicht und schaltet deswegen ab. In der Zwischenzeit muss natürlich die Sekundärpumpe die Wärme aus der Weiche schaffen.Deren Temp fällt,Brenner an. Dummerweise wieder mit ca 9 kW. Die Soll wird sehr schnell erreicht,Brenner aus. Etc.
Es hilft auch nicht,die Leistung der Therme zu beschneiden. Sie startet trotzdem mit etwa 9 kW.
Das Einzige,was hilft: die Sekundärpumpe muss ein bissel mehr aus der Weiche holen,als die Primärpumpe reinbringt. Idealerweise halten sich die Werte in Waage.
Von daher ist es kontraproduktiv,die Vorlauftemperatur so gering wie möglich zu halten. Ist zwar Energie/ Verbrauchsmässig günstig, steht aber der Leistung der Therme entgegen.
Alternativ dazu könnte auch der Wasserinhalt der Weiche vergrössert werden. Welche dann eben zum Pufferspeicher mutiert. Es muss also etwas da sein,was die erhöhte Leistung der Therme aufnimmt.
Es sind 2 FBH Kreise.Die Service Anleitung habe ich.Aber offen gestanden weiß ich nicht,wie ich die Temperatur Überhöhung auskodieren kann.
Eine Berrechnung wurde leider nicht durchgeführt.
Aber um das richtig einordnen zu können:Die beiden Heizkreispumpen laufen auf Konstantdruck,sind somit die Primärpumpen?
Dann habe ich noch die interne Pumpe in der Therme?
Dann muss ich Mal in die Einstellung und nach den beiden Pumpen suchen?
Sorry,bin auf dem Gebiet halt doch nur Laie.Möchte das aber verstehen.
OK,Danke schon Mal für die Hilfe.Dann werde ich jetzt Mal versuchen,die Sekundärpumpen mit Konstantdruck Stufe 3 laufen zu lassen und im Heizungsmenü nachsehen,auf welcher Einstellung die Primärpumpe steht
Die Parameter sind 934.5 „Differenztemperatur Heizkreis 2“
bzw 935.5 „Differenztemperatur Heizkreis 3“
je nach dem wie deine Heizkreise heissen auch 936.5
Das stellst du von 8 K auf 0K
>>ine Berrechnung wurde leider nicht durchgeführt.
kannst du bei offenen Aktoren, die Schwimmer der FBH ablesen was da max durch geht.
Wenn s mit offenen Aktoren zu warm wird passt die Kurve nicht.
Wie ist die jeweils eingestellt.?
Die interene Pumpe ist
1100.2 „Solldrehzahl der Primärkreispumpe bei Heizbetrieb
wie ist das eingestellt.
im Diagnosemenü kann man den interne Volumenstrom und Modulation abrufen.
Niveau -1,Neigung 0,4.
Nur,um sicher zu gehen,: Als Primärpumpe sehe ich die interne Pumpe der Therme. Die beiden Pumpen von Weiche zum FBH- Verteiler sehe ich als Sekundärpumpen an.
>>Niveau -1,Neigung 0,4.
du kannst da ruhig weiter ins Negative gehen, oder Neigung 0,3 probieren.
Abhängig davon ob es in der Übergangszeit zu warm ist oder eher im Winter.
Das wird das Takten aber noch mehr verstärken.
OK,Danke schön mal für die Infos.
Dann werde ich jetzt,wenn die Heizperiode startet erst Mal die Homematic außer Kraft setzen und noch Mal Versuchen im ersten Schritt die Heizkurve vernünftig(soweit möglich)einzustellen.Mal die Pumpenparameter ansehen,evtl findet sich ja da schon etwas.
Genau richtig! Das ist eine moderne Anlage, die nicht übermäßig takten sollte.
Schon gar nicht im Winter. Leider haben sie dir eine Weiche und 2 Mischer eingebaut,
die überflüssig sind und einges an Effizienz kosten. Sowas weiß man aber erst mit dem
nötigen Selbstbewußtsein um sich gegen die Heizungsbauer durchzusetzen, wenn man
sich intensiv mit der Materie beschäftigt hat. Mir ist es damals auch so gegangen...
Daher: Ab jetzt intensiv einfuchsen, Anlage so gut es geht optimieren (richtig einstellen)
und zum Schluss als Sahnehäubchen Taktsperre (ist ggf. bereits im Gerät vorhanden und
muss nur aktiviert werden) und Ofen einbinden.
Kannst Du mir das näher erkkären,weshalb die Weiche und die Mischer nicht optimal sind?
Die Anlage wurde während Corona Installiert weil meine Alte Therme nicht mehr zu retten war.
Deshalb war auch keine Zeit sich damit zu beschäftigen.
Je niedriger die mittlere Heizwasser-Temperatur in der winzigen Brennkammer des Vitodens ist, umso besser ist der Brennerwerteffekt und der Gasverbrauch geringer.
Wenn der Mischer mit der Viessmann Default Einstellung läuft ist das schon mal 8K mehr.
Je nach Abstimmung/Verhältnis der Volumenströme auf beiden Seiten der Weiche kommt es zu einer Rücklaufanhebung oder zur Abkühlung des Vorlauf