1) Eine zeitliche Absenkung (inkl. Abschaltung) spart potenziell Energie. Grundsätzlich gilt, dass die Ersparnis von der energetischen Qualität des Hauses abhängig ist; je besser das Haus, desto geringer die Ersparnis. Ob sich das in diesem Fall lohnt, musst Du letztlich testen; Gasverbrauch, Abkühlung, Zeitbedarf für's Aufheizen, bei Absenkung (ohne Abschaltung) das Taktverhalten der Therme...
2) Ein 'Einbremsen' anderer Räume über Thermostate zugunsten des Bades ist tatsächlich nicht effizient. Ohne jetzt zu wissen, was für das Bad berechnet, wie die Hydraulik aussieht und wie insgesamt abgeglichen wurde, könnte man versuchen, den Durchfluss im Bad leicht anzuheben. Vielleicht auch mal ohne Nachtabschaltung durchheizen, um zu sehen, auf welche Temperatur das Bad dann kommt.
3) Was bei 1) für die zeitliche Einschränkung der Beheizung gilt, gilt grundsätzlich auch für die räumlich eingeschränkte. Wenn die Räume abgeregelt werden, hat das aber ggf. Einfluss auf das Gesamtsystem und die Taktanfälligkeit der Therme, wenn sich der Volumenstrom ändert. Ich würde nicht abregeln und dafür weiter an der Heizkennlinie arbeiten. Die Übergangszeit ist dafür allerdings auch weniger günstig.
4) Unterlagen, Verrohrung und Einstellungen der Therme prüfen.
5) Für die VLT wird die gemischte Außentemperatur genutzt. Das ist ein aus der aktuellen (30%) und der gemäß Parameter 90 gedämpften Außentemperatur (70%) ermittelter Wert. Falls eine Fernbedienung mit Raumthermostat, z.B. im Wohnzimmer, vorhanden und 'aktiviert' ist, gibt es noch einen Raumeinflussfaktor, der bei der Berechnung der VLT mitspielt.
6) Testen. Eigentlich sollten Thermostate bei Fremdeinfluss schließen und den Vorlauf absperren. Problematisch könnte es mit Raumthermostat im Wohnzimmer werden: Wegen des Temperaturanstiegs würde die Therme die VLT reduzieren, was wiederum die Temperatur in den anderen Räumen negativ beeinflusst.
Welche Stellmotoren?
... Mehr anzeigen