Bei uns wird aktuell eine Vitocal 252A 13 installiert und wir machen uns etwas Sorgen um den hydraulischen Anschluss.
Kürzlich hatte ich gelesen, dass die Rohre strömungsgünstig verlegt werden sollen, da hier ein hoher Volumenstrom anliegt. Es wurde sogar empfohlen große Bögen anstatt kleiner Winkel einzusetzen.
Bei uns kommen mindesten 11 solcher 90° Bögen zwischen WP und Außengerät.
Ist das die korrekte Vorgehensweise?
Wir möchten vermeiden, dass wir aufgrund der vielen Bögen die Pumpe höher stellen müssen,
was auf jeden Fall zu Lasten Verbrauch - , Effizienz und auch der Geräuschentwicklung geht.
Den 90 Grad Schwenk mit dem T-Stück zu machen ist nicht so schlau.
Wo möglich sollte man anstatt der 90 Grad Bogen lieber 45 Grad nehmen.
Ich schließe mich an, 2x45 wären bei der Anzahl besser.
Außerdem erscheint mir der Wandabstand ziemlich gering, da muss noch (ausreichend) Iso dran.
Wenn ich die mal dazu rechne, dann hätte man intelligenter verlegen können, nämlich gerade hoch oder ohne T-Stück, nur Bogen. Sollte das T-Stück mit den Stopfen die Funktion einer Entleerung haben, dann wären Kugelventile anstatt Stopfen intelligenter. Aber auch teurer, dein HB scheint auf den Cent zu gucken ? 2x 90er Bögen sind preiswerter als 4x 45er .....
Ist die Ausführung in 32mm oder 28mm ?
Kannst du bitte mal mehrere Fotos einstellen ? Wie beträgt der Rohr Wandabstand ? Welche Iso ist noch machbar ?
Ändern kannst du eh nichts mehr. Beim Bau auf die Finger sehen, nicht später.
Wie ist denn die Verbindung Inneneinheit zu Außeneinheit realisiert, ist das eine Fernwärmeleitung DN32? Durchmesser Edelstahl?
Wie schaut der Rest der Hydraulik im Technikraum bzw an der Außeneinheit aus?
Schlamm und Magnetitabscheider verbaut?
Meiner Meinung nach fehlt da die Fixpunktschelle für die Fernwärmeleitung.
Wie will denn der Heizungsbauer fachgerecht dämmen?
Hallo und danke für die Unterstützung!
Wir wollten den HB erstmal werkeln lassen, aber nach zwei Tagen sind schon so viele „Themen“ aufgetaucht, wir haben jetzt erstmal Baustop verhängt.
Angefangen hat das Dilemma mit diesem Kabelkanal, der ist für die Kabel WP zur Außeneinheit.
Wozu für das kleine Kabel auch eine 100er Kernbohrung gesetzt wurde, werden wir noch erfragen.
Die Qualität der Verlegung Kabelkanal ist wirklich nicht gut.
Und ja, es sieht so aus, als ob die strömungsungünstigen T-Stücke zur Entleerung diesen sollen.
Leider ohne Absperrhahn, d.h. dann immer die komplette Anlage.
Die Rohre haben AD=35mm, das dürfte NW32 sein?
Hier noch ein Foto der Ecke, die Garage wird parallel renoviert.
Natürlich hätte man die Rohre von oben direkt in Richtung Wanddichtung ziehen können,
aber wie der Rest fängt der HB irgendwo an, merkt dann das etwas nicht gut passt und
bastelt es dann passend.
Dass diese ganzen Bögen Strömungsverluste bringen, ist dem HB anscheinend komplett egal.
Hallo, das ist Edelstahl AD35mm, sollte also DN32 sein.
Im Technikraum sind wir noch nicht, wir haben erstmal Baustop verhängt.
Es gibt da noch ein Problem an der Außeneinheit.
Zuerst wurde das Gerät um ca. 6cm verdreht aufgestellt, das konnte nicht so bleiben.
HB hat die Bolzen im neuen Fundament abgeflext, das Gerät richtig ausgerichtet und dann neue Bohrungen mit abgeflexter Gewindestange gesetzt. Dass das bald rostet ist unvermeidbar.
Blöd ist jetzt nur, dass man vom Ausgang der Erdleitung nicht mehr zum Anschluss Außengerät kommt.
Man sieht es auf dem Foto schlecht, aber die Verschraubungen sitzen schon eng am Winkel der Konsole.
Wie du schon gut erkannt hast, die zwei 90er Bögen sind sinnbefreit. Da hätte man mit mehr Wandabstand senkrecht hoch gehen können.... Der Platz ist vorhanden.
Offensichtlich hatte der HB nicht die passenden langen Stockschrauben für die Schellen ?
Und oben dann 2x45er Bögen.
Ok, bei den Stopfen sind wir uns einig - Einsparungsmaßnahmen......
Die Gewindestange ist hoffentlich Edelstahl ? Vermutlich mit Klebedübel gesetzt ? Das hätte er dan tatsächlich mal mit gedacht, denn unter der WP verwendet man weder Schwerlastdübel noch Kunststoffdübel, sondern nur Klebedübel die wasserdicht sind. Ansonsten läuft Wasser rein, gefriert, und das Fundament platzt.
Wie schon gesagt, da sind überall diese 90° Bögen, ich tippe dass es je 15 St. werden,
muss man aber addieren / Hin+Rücklauf/ d.h. 30 St., dazu die miesen T-Stücke und die nächste Bastelei am Geräteanschluss, wird dann ca. 1 Bar Druckverlust gegen den die Pumpe mehr arbeiten muss.
Aber ich glaube das ist dem HB egal.
Klebedübel würde ich auch tippen, Gewindestange Baumarkt, leider Stahl verzinkt, wird an der Flexstelle schnell rosten.
Vielleicht noch die Info: Der HB ist lokal präsent, 80,- Stundenlohn Kleinstadt in ländlicher Umgebung.
Es gab hier auch nie die Idee den Billigheimer zu nehmen, wir wollten eigentlich ordentliche Arbeit.
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