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Wärmepumpe zu klein???

Nach Recherchen fand ich jetzt heraus, dass meine Wärmepumpe von der Heizungsfirma zu klein berechnet worden sein könnte. Unser Haus ist Bj 2003 und dementsprechend (nicht sonderlich) gedämmt, mit 2fach Verglasung und hat 148 qm. Wir haben ausschließlich Fußbodenheizung und jetzt sehe ich, dass wir eine 

VITOCAL 250 A AWO-M-E-AC 251.A06 230W eingebaut bekamen. Leider ist das unsere erste Wärmepumpe und wir hatten null Ahnung und völligstes Vertrauen zur Firma. Jetzt lese ich überall dass diese Größe (4.8 und 5.6) eigentlich für kleine Häuser mit 100 qm oder Neubau konzipiert sind. Müssen wir uns Sorgen machen über den Winter? Ich möchte nicht, dass der Heizstab dauernd arbeitet.

194 ANTWORTEN 194

Vielen vielen Dank für diese ausführliche Erklärung.

Das ist GENAU das was mein Gefühl die ganze Zeit sagt und ich ihm Anfang Oktober schon geschrieben habe. Ich hätte auch die 08er wollen weil die genauso weit runter moduliert wie die 06er. Aber was sollte ich machen, wenn er sich sträubt. Bis zum Einbau hatte ich noch überhaupt keine Ahnung und völligstes Vertrauen in diese Firma. Noch dazu, hab ich denen gesagt, dass mein Keller auch mit Fußbodenheizung ausgestattet ist und ich mindestens dazu noch einen 30 qm Raum ab u zu beheizen möchte. Hätte er mir die beiden zur Auswahl gestellt u damals in meinem Unwissen den Unterschied erklärt, hätte ich die 2000 Euro gerne in die Hand genommen und die größere gewählt. 

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 das war seine Antwort auf meine Frage wg der 08er.

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Wie ist es denn aber nach seiner Berechnung? Wieso führen dort 5,18kW (der A06) nicht zu einer Unterdeckung und dem früheren Einsatz des Heizers?


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Die Preisunterschiede zwischen der A04, A06 und A08 sind Marketingentscheidungen. Bezogen auf den UVP ist die A08 ca. 1000€ teurer als die A06. Im "Straßenpreis" fallen die Unterschiede wesentlich geringer aus und da ist die A08 auch schon mal günstiger als die A06.

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Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

scheint zu passen kenne natürlich nicht die Architektur in welchem Arbeitspunkt diese Anlage bei -a7 dann wirklich läuft, wie gut deine Fussbodenheizung ausgelegt ist isw , aber generell wird immer mehr nach Takten ausgelegt, bei mir ist es auch so leicht unterdimensoniert , habe einen Heizstabanteil von 5 % im Jahr und erreiche bei -11 Nat die Wärme im Haus, wobei ich auch 2 Grossräume mit integrierten Wintergarten habe 

 

habe mal meine KI befragt hier die Info

Was ist die VDI 4645?

Die VDI 4645 ist eine technische Richtlinie zur Auslegung, Bewertung und Betriebsweise von Wärmepumpenanlagen.
Sie ergänzt u. a. DIN EN 12831 (Heizlast) und fokussiert sich konkret auf Wärmepumpen.

Sie ist keine gesetzliche Norm, gilt aber als anerkannte Regel der Technik (wichtig für Gutachten, Mängelbewertung, Streitfälle).

Zentrale Inhalte der VDI 4645

  1. Auslegungsgrundsatz Wärmepumpe
  • Wärmepumpe wird auf den überwiegenden Heizlastanteil ausgelegt
  • Nicht zwingend auf 100 % der Norm-Heizlast
  • Zusatzheizung (Heizstab / Spitzenlastkessel) ist zulässig, aber begrenzt

👉 Kernaussage:

Die Wärmepumpe soll den Hauptenergiebedarf decken, Zusatzheizungen nur selten.

  1. Deckungsanteil der Wärmepumpe

Typische Richtwerte nach VDI 4645:

Auslegung

Deckungsanteil

monovalent

100 %

monoenergetisch

≈ 90–95 %

bivalent

< 90 %

➡️ In Wohngebäuden wird monoenergetisch empfohlen
➡️ Heizstab = Spitzenlast / Sicherheit, nicht Dauerbetrieb

  1. Bivalenzpunkt
  • Temperatur, ab der Zusatzheizung zugeschaltet werden darf
  • Typisch:
    • –5 °C bis –7 °C Außentemperatur
  • Unterhalb davon:
    • Heizstab unterstützend, nicht dominant

Wichtig:

Oberhalb des Bivalenzpunkts muss die WP alleine die Norm-Raumtemperaturen halten.

  1. Norm-Raumtemperaturen (indirekt relevant)

Über Verweis auf DIN EN 12831:

  • Wohnräume: 20 °C
  • Bäder: 24 °C
  • Nebenräume: 15–18 °C

👉 Diese Temperaturen müssen bei Norm-Außentemperatur erreichbar sein
👉 Mit vertretbarem Heizstabeinsatz

  1. Heizstab – klare Einschränkung

Die VDI 4645 ist hier deutlich:

  • Heizstab:
    • für Spitzenlast
    • für Abtauung
    • für Betriebssicherheit
  • Nicht zur dauerhaften Kompensation einer Unterdimensionierung

Dauerhafter oder hoher Heizstabeinsatz ⇒ Planungsfehler

  1. Effizienz- und Betriebsanforderungen
  • Niedrige Vorlauftemperaturen zwingend
  • Hydraulik und Regelung müssen:
    • Takten vermeiden
    • Volumenstrom sicherstellen
    • reale Leistungsabgabe ermöglichen

Guten Morgen zusammen.

 

Auch wenn's vielleicht schon x-mal gefragt wurde 

Ist der geräuschreduzierte Betrieb ganz sicher deaktiviert?

Ist auch keine "intelligente Pumpensteuerung" aktiviert?

Und, immer wieder von mir angebracht, ist das Sieb der ODU frei? Das Ding hat ja nicht viel Fläche und nur kleine Verschmutzungen bedeuten x % Verlust. Wenn sie den eingestellten Volumenstrom eigentlich mit 65% Leistung erbringen soll aber aufgrund Verschmutzung tatsächlich mit 95% arbeitet hat sie keine Luft mehr nach oben.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Nach meinem Wissen bezieht sich die Intelligente Pumpensteuerung auf die HZK Pumpe nach Puffer.

Hat er ja nicht.

Bei mir bewirkt es einfach ein ausschalten der Pumpe wenn der Sparbetrieb aktiv ist.

Dies funktioniert übrigens auch über die 3 Grad Raum Einstellung hinaus, sofern mindestens ein Thermostat und Raumsensor von VM verbaut ist und keine Wärmebedarf besteht. Also auch bei eingestellten 20 Grad Raumtemperatur Soll und 20,8 Ist.

Dies nur als Randnotiz.

Zu dem Thema hier müsste dort mal ein Techniker raus.

Die Anlage müsste doch problemlos auch ohne DLE eine höhere Vorlauftemperatur hin bekommen.

Da kann doch nur eine Begrenzung drin sein. 

Ich hätte in seinem Fall über die Inbetriebnahme einfach mal eine andere Heizungsart ausgewählt, also Radiatoren und würde schauen wo sich die VL Temperatur dann einstellt. Die maximale Begrenzung kann man ja selbst einstellen, z.B. dann 45 Grad um den Estrich zu schützen.

Oder liegt das einfach an der Heizwasser Menge das sie nicht höher kommt?

Letztlich würde ich aber auf einen Austausch bestehen wegen falscher Heizlast Berechnung!

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB 180qm, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#

Bewirkt der Sparbetrieb nicht grundsätzlich das die Pumpe ausgeht - unabhängig davon ob die intelligente aktiviert ist oder nicht.

 

Da wir nicht in den Tiefen der SW stecken ist aber nicht auszuschließen dass sie irgendwelche Fehlfunktionen, entgegen dem was sie eigentlich machen soll, verursacht. Also wenn nicht benötigt dann auch korrekt auf deaktiviert.

 

Geräuschreduziert genauso. Werksmäßig ist ein Zeitprogramm als Standard hinterlegt. Wenn ich an der IDU außerhalb des Zeitprogramm drauf schau wird "Aus" angezeigt. Das bedeutet allerdings noch nicht daß es grundsätzlich deaktiviert ist sondern eben gerade nicht aktiv. 

 

Nachdem absolut unklar ist, zumindest mir, warum die Anlage nicht die eigentlich möglichen Temperaturen erreicht würde ich mich hier wirklich Punkt für Punkt vergewissern und nicht mit "glauben" zufrieden geben.

 

Die Idee im Inbetriebnahmeassisten die kpl Einstellungen nochmal durchzugehen wäre dann der letzte Versuch den ich unternehmen würde.

 

Ansonsten - HB gefragt.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Bewirkt der Sparbetrieb nicht grundsätzlich das die Pumpe ausgeht - unabhängig davon ob die intelligente aktiviert ist oder nicht.

 

Nein,das eben nicht. Der Sparbetrieb bezieht sich hier nicht auf den Stromverbrauch der Umwälzpumpe,sondern ausschließlich auf den Gasverbrauch bzw Stromverbrauch des Heizgerätes.

Die Umwälzpumpe reagiert,wenn überhaupt,auf die Aussentemperatur.

Hja 😅 das allergleiche hab ich mich auch gefragt. Macht irgendwie keinen Sinn

Hallo, den geräuschreduzierten Betrieb hab ich sofort deaktiviert, weil das Gerät eh so leise ist. Volumenstrom hat 1290l/h drum denk ich, ist das Sieb frei. Ich wollte es vorgestern trotzdem mal überprüfen, aber bei -7 Grad lässt sich das Innengerät nicht mal ausschalten, drum dacht ich, ich mach das nächste Woche, wenns wieder wärmer wird.

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Daran wird's auch kaum liegen. Schon eher an der Tatsache dass schon fast 2K auf der Verbindungsleitung ,,verloren,, gehen. Und hierfür ist sehr wahrscheinlich die ungenügende Isolierung verantwortlich. Hinzu kommt die geringe Verlegetiefe.

Murks !

Wo sehe ich ob die intelligente Pumpensteuerung aktiviert ist? Unter Standardwert der Pumpe seh ich 95% aber läuft die dann auch grad bei 95%?

Wenn möglich,könnte man auch mal die Pumpe etwas drosseln. Bei 95,% hat die ,,Hardware,, eventuell zu wenig Zeit,die Wärme aufzunehmen bzw.abzugeben? Wobei hier auch wieder diese gemurkste Verbindungsleitung reinspielt. Der Verlust könnte sich noch steigern.

Ja, das denk ich auch mittkerweile. Nach all dem Ärger den wir mit der Firma schon hatten glaub ich, haben wir die falsche gewählt. Unser Hb vor Ort kennt sich noch nicht so mit Wp aus drum haben wir einfach eine andere Firma genommen und darauf vertraut dass wir uns verlassen können auf das was die berechnen u durchführen. Am Ende ist man immer schlauer .. NACHDEM man sich SELBER informiert ... leider.


@Diddi123  schrieb:

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 Dies war die Berechnung. Sagt das nicht aus dass wir eine 08er gebraucht hätten?


Das Bild hatte ich bisher völlig übersehen. Hier ist auch der WW-Zuschlag drin.
Auf die Gebäudeheizlast von 7,93kW kommen also noch 5,82kWh/24h=0,24kW.

Der Bivalenzpunkt sollte -7°C sein, welcher in Regensburg an 109h erreicht wird und an dem die WP, wie drin steht, eine monovalente Heizleistung von 6,41kW erzeugen können muss. Das kann im Ergebnis also niemals eine A06 mit 5,6kW (A-7/W35) sein. Die A08 passt dagegen mit 6,5kW (A-7/W35) bzw. 6,36kW (A-7/W45) ziemlich genau. Ich vermute, dem FP ist an irgendeiner Stelle eine Vertauschung passiert, die er (noch) nicht eingestehen will.
Ist das die Berechnung vom FP? Die ist ja durchaus stimmig. Ich würde mit genau dieser Seite noch einmal ganz konkret beim FP nachfragen, wie es dann zu der A06 gekommen ist und bei Ausflüchten einen Gutachter beauftragen. So wirst du nicht glücklich. Du hast mit der FBH beste Voraussetzungen für eine problemlos schnurrende und effiziente WP und willst dich jetzt bestimmt keine 20 Jahre darüber ärgern, dass er dir die falsche WP hingestellt hat.
Sehe gerade, die Berechnung oben stammt von terrathech, also eher nicht vom FP. Wie hat er denn gerechnet?


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

@Franky 

In diesem Fall meinte ich den Sparbetrieb wo die HZ Kreis Pumpe ausgeht.

Wenn man ohne Smart Climate Komponenten unterwegs ist muss die Absenktemperatur auf 3 Grad gesetzt sein damit das einsetzt.

Mit den entsprechenden Komponenten funktioniert es auch mit anderen Raum Temperaturen.

Dafür muss die Intelligente Pumpensteuerung aktiv sein.

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB 180qm, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#

Wie schon gesagt,wirkt sich der Sparbetrieb nicht auf die Pumpe aus  .Denn auch im Sparbetrieb bleibt der Frostschutz. Bewegtes Wasser friert nicht gleich ein.

Das gilt auch dann,wenn wir wissen,dass da nichts einfrieren kann. Die KI hat hier eben noch Grenzen 

Ja, ich habe ihm Anfang Oktober geschrieben u er hat geantwortet, dass er eine MONOENERGETISCHE Auslegung gemacht hat. Danach hat er mir dann erklärt, dass eine 08er nicht so viel abdecken würde wie die 06er 😅 (habe ich vorher rein gestellt)


@Diddi123  schrieb:

Ja, ich habe ihm Anfang Oktober geschrieben u er hat geantwortet, dass er eine MONOENERGETISCHE Auslegung gemacht hat. Danach hat er mir dann erklärt, dass eine 08er nicht so viel abdecken würde wie die 06er 😅 (habe ich vorher rein gestellt)


gruselig 🙄🙈
Was hat er denn in Bezug auf die oben eingestellte Auslegung auf -7°C BP gemeint? Bis zum BP arbeitet die WP nun mal monovalent.


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

 Was sagt ihr übrigens zu der fehlenden Isolierung am Aussengerät? Die Leitungen sind warm... aber da ist doch auch ein unglaublicher Wärmeverlust bei den freien Rohren

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Die freien Stellen sind unschön, aber auch kein riesiger Verlust. Das kann man auch leicht nachbessern. Problematischer ist, wenn die dünne Isolierung im Außenbereich über eine längere Strecke geht. Das entspricht in keiner Weise denn VM-Vorgaben.

 

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Wie geht es denn im Erdreich weiter?


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Das passt zu der Erdverlegung.

Wirkt irgendwie geschustert.

Der Fokus lag hier wohl mehr auf Funktion als Effizienz.

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