Eine Viessmann Premium Partner Firma hat mir die Vitocal A 250 AWO-E-AC-AF 251.A19 empfohlen. Bisher heizen wir mit Gas inkl. Warmwasser, ca 280m2 Wohnfläche, 47000 KWH Jahresverbauch gas, 2 Heizkreisläufe ein Haupt- Fussbodenkreislauf und in zweiter kleiner unterstützender Heizkörperkreislauf mit 8 Heizkörpern. Baujahr 1996. hoher warmwasserbedarf, 4 Personen Haushalt, geschätze Heizlast (keine Berechnung bisher) 22. Da die Vitocal A19 "nur" in der Spitze 18 schafft, habe ich Sorge, das die WP unterdimensioniert ist. Hat jemand Erfahrungen mit ähnlichen Immobilien?
Meine beheizte Wohnfläche ist 250 qm, EG Hauptwohnung mit FBH (Wohnbereich) und HK (nur Schlafzimmer) sowie HK in der ELW im KG. Haus Bj. 1994 und keine energetischen Maßnahmen gemacht.
Die 30 J. alte Gasheizung zog sich in den letzten Jahren so 27000 bis 30000 kWh, früher als das Haus mit 5 Personen besetzt war so ca. 36000 kWh.
Heizlast 10,5 kW (ohne Warmwasserenergie) > A250 A13 wurde eingebaut in 2024. Verbrauch wird so ca. 6500 kWh werden bis Ende 2025 nach 1 Jahr dann.
Evtl. hätte es die A10 auch getan, diese ist ja baugleich, der Verdichter fährt nur geringe Drehzahlen.
Modulation so runter bis knapp unter 4 kW bei Leistungsaufnahme um die 600 W.
22kW Heizlast bei dir kommt mir sehr hoch vor, aber Berechnung abwarten, es gibt ja auch noch die A16.
Hi. Sorry, dass Ich diesen Thread hier nochmal hoch hole. Aber Ich bin zusammen mit dem Heizungsbauer auch aktuell in der Planungsphase. Aktuell läuft bei mir noch eine Vitodens (Spitzenlastkessel meiner defekten Vitovalor PT2). Der Spitzenlastkessel wurde vor einigen Jahren im Rahmen der jährlichen Wartung mal auf ca. 15,7kW reduziert. Mein Gasverbrauch beträgt etwa 36-37.000kW. Nun wird die Vitovalor getauscht und die Planung gestaltet sich etwas schwierig. Bisher sind die Heizungsbauer der Meinung, dass eine einzelne Vitocal nicht ausreicht. So habe Ich ein Angebot für eine Vitocal Kaskade und einer Vitocal und Vitodens Hybridheizung (Vitodens 200-„ und Vitocal 250-A a08) bekommen. Das Angebot mit der Kaskade war deutlich zu teuer und das Angebot der Hybridheizung ist preislich in Ordnung und theoretisch finde Ich die Redundanz auch nicht schlecht!
Ich denke aber darüber nach, ob es wirklich für die paar Tage im Jahr unbedingt Hybrid ausgelegt werden muss und ob nicht Z.B. eine Vitocal 250-A a19 auch ausreichen könnte! Es geht hier immerhin um ca. 20.000€ Aufpreis und die könnte Ich ja Z.B. ins Dach stecken.
Die Heizlastberechnung habe Ich nun beauftragt und diese steht noch aus. Aber sind 16kW bei ca. 320m² tatsächlich zu ungewöhnlich, dass es kaum mit aktuellen Wärmepumpen zu schaffe ist? Zumindest nicht einer einzelnen?
Natürlich ist das mit einer einzelnen WP zu schaffen. Welche Vorlauftemperatur fährst Du denn z.B. bei -10°C Außentemperatur? Rein von den Zahlen her würde eine A16 passen. Etwaige Defizite aufgrund außergewöhnlich niedriger AT kompensiert der Heizstab.
@Oberberger Ich habe zwei Heizkreise, da Ich mit der Anlage zwei Reihenhäuser beheize.
Heizkreis 1 (Radiatoren) hat folgende Werte:
Neigung 0,8 & Niveau -1,0
Das sind folgende Vorlauftemperaturen:
10° —> 31°
0° —> 39°
-10° —> 45°
Heizkreis 2 (Fußbodenheizung)
Neigung 0,4 Niveau 0
Wenn es irgendwie geht, dann würde Ich vermutlich eher das gesparte Geld in ein neues Dach stecken.
Meine Eltern haben eine Immobile BJ95 in ähnlicher Größe. Ebenfalls Fußbodenheizung und Heizkörper Kombi. Dein Energieverbrauch ist sehr hoch, wenn ich das mal so sagen darf. Meine Eltern sind jetzt nur noch zu zweit aber brauchen weniger als die Hälfte an Heizenergie (immer nur so um die 18000 kwh)
Ist vielleicht offtoppic, aber als Anregung bevor du über die Größe der Maschine nachdenkst.
Ich habe vor ca. 4 Jahren selbst mit einfachen Mitteln eine deutlicht energetische Verbesserung erreicht: alle Fensterdichtungen erneuert und die Fenster nachgestellt, so dass es jetzt auch keine leichte Zugluft mehr gibt. Alle Stahlgitterfenster im Keller durch Doppelglasfenster ersetzt. Alle Rollladengurtdurchführungen mit einem Nachrüstsatz abgedichtet.
Kosten keine 1500 Euro, zwei Samstage Arbeit für 2 Personen und deutlicher Effekt.
Die Fenster sind alle erneuert, die Rollladenkästen sind komplett gedämmt, kritische Stellen wurden auch gedämmt und die Vorlauftemperatur über drei Jahre optimiert. Ursprünglich lag der Verbrauch bei ca. 57.000kWh. Ich denke mit unter <40.000kWh und Fünf Personen ist das schon ganz in Ordnung.
Mehr geht halt einfach nicht. Die Heizkörpernischen sind recht Dünn und die Rohrleitungen in den Wänden nicht isoliert. Das Gebäude ist halt von 1971 und es müsste an der Fassade mal was gemacht werden… Achja, das Dach ist auch noch von 1971.
Ursprünglich war ja auch der Plan die Vitovalor PT2 als Übergangslösung zu nutzen und in der Zeit sowohl Fassade, als auch Dach zu machen. Leider hat die Vitovalor PT2 nicht mitgespielt.
Basierend auf der VL und dem bisherigen kWh Verbrauch würde ich zu einer A16 tendieren. Die Notwendigkeit eines Hybridsystems kann ich hier nicht erkennen.
Wenn die Radiatoren älterer Bauart sind könnte man diese mit dem gesparten Geld zweier Anlagen gegen neue tauschen, dann kann die Vorlauf Temperatur hier entsprechend gesenkt werden.
Zusätzlich mit dem neuen Dach wird eine große A19 wohl völlig ausreichen.
Ich bin mir nur nicht sicher ob das für die WW Bereitung dann noch ausreicht.
Sind immerhin 5 Personen. Evtl. sollte man hier noch eine kleine WP anschließen dann kann die große komplett für den Wärmebedarf des Hauses arbeiten.
Bloß keine FriWa einbauen, schön Pufferspeicher getrennt für Heizung und WW.
Die Idee ist nicht schlecht. Einige Radiatoren könnte man sicherlich noch tauschen.
Warmwasser sollte nicht das Problem sein, da nur eine Hälfte eine zentrale Warmwasseraufbereitung hat. Die andere nutzt noch Durchlauferhitzer. Sollte die (ältere) Hälfte mal saniert werden, dann wird es hier auch eine eigene Lösung für Warmwasser geben.
Aber das ist hoffentlich noch sehr sehr lange hin. 😉
Der Vorteil einer einzigen Anlage ist nicht nur der finanzielle Aspekt, sie ist auch weniger störanfällig und die Steuerung/Einrichtung weniger kompliziert. Ist ja so schon für viele eine Wissenschaft und wenn man sich nicht ein wenig damit beschäftigt ist man schnell überfordert oder muss ständig jemanden rufen.
Wir haben bei uns Planheizkörper verbaut, teilweise habe ich noch Lüfter drunter verbaut.
Und besser hier etwas größere einbauen als zu kleine, sofern der Platz vorhanden ist.
So geben diese auch bei 35 Grad Vorlauf genug Wärme in den Raum ab. In der letzten Heizperiode bin ich nicht über 42 Grad Vorlauf gekommen, außer beim Abtauen.
Die neuen Heizkörper haben sich für die Effizienz definitiv gelohnt.
Grundsätzlich lieber eine WP einbauen die genau richtig oder eher knapp bemessen ist als zu große.
So kann sie unter normalen Bedingungen und in der Übergangszeit ohne großes Takten modulieren.
Viel Erfolg.
Vor der Steuerung mache Ich mir tatsächlich weniger Sorgen. Da hätte Ixh vermutlich sogar etwas Freude dran.
Auch von der Redundanz her finde Ich die Option interessant. Allerdings sind zwei Anlagen natürlich deutlich teurer als „nur“ eine! Das gesparte Geld könnte Ich dann ja z.B. in die Gebäudehülle investieren.
Also erstmal abwarten, was bei der Berechnung des Wärmebedarfs herauskommt.
Ich kann Dir verraten dass es richtig Spaß macht wenn man sich bisschen rein gefuchst hat und vieles versteht. Mittlerweile habe ich alles mit CAN Bus verdrahtet und viel smartes Zubehör verbaut.
Wenn die Anlage problemlos läuft ist das schön im Winter zu sehen.
Ja genau, abwarten was die Heizlastberechnung ergibt.
Bei meinem Gasverbrauch (siehe meine damalige Infos) von knapp 30T kWh ergab die Berechnung 10,5 kW Heizlast (ohne WW).
Genommen bzw. empfohlen wurde die A13 250A. Evtl. hätte es die A10 auch getan, die ist ja von den Komponenten baugleich, nur fährt sie geringere Verdichterdrehzahlen.
Seis drum, sie hat für die 250 qm in 2025 ca. 7200 kWh gebraucht.
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