Ich habe diesen Threat ursprünglich unter dem Titel "VL Temperatur unverständlich" gepostet. Es hat sich aber kein Vitocal Besitzer gemeldet. Ich versuche es daher mit diesem Titel nochmas, vielleicht weckt er mehr Interesse.
Meine WP arbeit bei Temperaturen über Null einwandfrei. Es ist mir klar, dass die Leistung unter Null abfällt; ich meine aber, bei mir fällt sie zu sehr ab. Bei den Temperaturen letzte Woche sollte der VL = 55° sein; bei einer Heizlast von etwa 7 kW kam bei mir das Wasser aber nur mit etwa 43° aus der Anlage heraus. Ein Techniker war da, hat ein Ventil gewechselt, kein Erfolg. Was soll er prüfen, wenn er Montag wieder kommt?
Das kann ich dir nicht beantworten, dazu musst du dich an die Kollegen in Österreich wenden. Die Community wird von Viessmann Deutschland betreut, was Anlagen im Ausland betrifft, so helfen wir diesbezüglich weiter, soweit es geht, können uns aber nicht aufschalten und haben auch keine Einsicht in Serviceeinsätze oder ähnliches.
Viele Grüße
Flo
Die Antwort haben mir andere Forumsteilnehmer schon gegeben: wahrscheinlich ist der Druck zu gering. Der Techniker hat sich aber bisher nicht wieder bei mir gemeldet.
Was er gemacht hat, war sowieso unsinnig.
Mit dem Wärmepumpenservice ist es ein wenig wie beim Arzt. Da gibt es auch nicht so viele Gute. Hin und wieder aber hat man mal Glück. Das Geheimnis ist ein wenig die Community, je besser man vorbereitet ist, je besser kann man sich selbst helfen. Diese community hier ist super, Danke Viessmann.
Grüsse, Michael
@Claus-Vito mit welchen Kosten muss man rechnen, wenn ein Kältetechniker das Kältegas absaugt, auf die Waage legt und dann wieder befüllt?
Nach dem Absaugen muss ja evakuiert werden, das dauert ja alles. ich sehe keine andere Möglichkeit zu validieren, dass eine ausreichende Menge R410a oder welches Kältegas auch immer, vorhanden ist?
Grüsse, Michael
@Ivano_NO kann man sagen, wenn nahe Volllast die Heissgasemperatur über 100°C geht, dass dann evt zu wenig Kältegas vorhanden ist?
Und wenn es auf der Heissgasseite nicht über 40 bar geht ist das dann gut?
Welchen Druckwert sollte die Heissgasseite nicht unterschreiten?
Und die Saugseite, in welchem Bereich sollte diese nach Temperatur und Druck liegen, um eine gesunde Kältegasmenge zu haben?
Ich finde es total spannend, was Ihr hier schreibt!
Und oh, je, da kommt auch noch dazu, dass R410a ein Azeotrop ist, echt verrück, wie komplex das ist.
Gruesse, Michael
Meine Serviceanforderung war: Bei einer Außentemperatur von -10° und einer Soll-Raumtemperatur von 23° erreicht die Puffertemperatur nicht die errechnete Solltemperatur von 55°, sondern nur etwa 45°. Die Antworten in den einzelnen posts sagten dazu, Druck wahrscheinlich zu niedrig, um bei einer Außentemperatur von -10° auf VL = 55° zu kommen. Ich glaube, der Techniker, der bei mir war, hat nicht besonders viel nachgedacht. In seinem Servicereport schreibt er nämlich: Ab hatte am Vortag Hochdruck Hinweise. Seither geht Puffer nicht auf temp. . Doch anstatt dass der Techniker dieser Spur nachgegangen wäre, hat er einen vermeintlichen Fehler durch Handauflegen diagnostiziert: VL WW Speicher warm obwohl Umschaltventil auf Pufferladen steht -> ventil ersetzt.
Das war dummes Zeugs, die WW-VL war nämlich deshalb hoch, weil die Anlage gerade fertig war mit der WW-Bereitung (ich habe eine PV-Anlage, die WW-Bereitung erfolgt immer nachmittags bei Tageslicht). Danach hat er unnötig das Ventil ersetzt, obwohl es laut Servicebericht richtig auf „Pufferladen“ stand.
Viessmann hat eine Rechnung gestellt, über 500 € wolllen sie haben, ich zahle natürlich nicht für die Fehldiagnose. Das unnötig getauschte Ventil können sie sich wieder abholen.
Ich hatte auch so einen tollen Einsatz im 24er Jahr. Anfangs wirkte der Techniker sehr kompetent, hat sich aber im März mit einer Aussage dann komplett Abgeschossen. Seitdem vertraue ich nur mehr auf meine Kompetenzen und die geposteten Fehlerbilder und Geschichten aller Internet User welche meiner VC 200-S Fehlverhalten ähneld. Da lernst du gleichzeitig auch einiges über die Materie.
Wieviel Pufferwasser muss die Anlage auf 55°C bringen? wie Verhält sich dein t0 über die Dauer der Beheizung?
Ich würde auch auf Kältemittelmangel tippen, zum 1. mal dieses Problem?
Wie sieht es mit der Vereisung am Außengerät aus?
LG
Edit 15.02.2026: Kältemittelmangel schließe ich fast schon wieder aus, wenn der Kältekreis der Problemverursacher sein sollte, wenn keines der im Forum auffindbaren Lösungsansätze hilft, gehe ich eher von einem unsauber evakuirten Kältekreislauf aus, Fremdgas (Luft), bzw. schon etwas schwächelnden Kompressor aus.
Zitat @PocketRocket
Anfangs wirkte der Techniker sehr kompetent, hat sich aber im März mit einer Aussage dann komplett Abgeschossen. Seitdem vertraue ich nur mehr auf meine Kompetenzen und die geposteten Fehlerbilder und Geschichten aller Internet User ....
👍
Ich bin komplett bei dir, meine Devise:
Mach es selbst, mach es gleich mach es richtig.
Die Welt ist leider voller selbsternannten "Fachleuten" .
Wenn man täglich diversen Pfusch von "Viessmann Fachpartnern" liest fragt man sich allen Ernstes:
Umsatz zählt, sonst nix ?
Wenn bei mir mal eine Reparatur am Gaskreis ansteht, dann kommt der Kältetechniker aus dem Nachbarort, der ist kompetent und bezahlbar. Die nötigen Teile kauft man vorher im Internet.
Der gesamte Rest wird korrekt, selber ausgeführt, ohne Pfuscher.
Ohne RSV, ohne Rechtsanwalt im Rücken darf man als Laie doch heute gar nichts mehr in Auftrag geben.
Das mit den Viessmann Partnern sowie auch mit den eigenen Viessmann Kundendiensttechnikern kannst du Pauschal nicht verallgemeinern. Das Problem ist großteils die heutige Zeit und wie jeder einzige damit umgeht bzw. mit sich umgehen lässt und wie sehr ihm sein Auftritt wichtig ist bzw. welchen Vorteil er über anderen Erzielen kann.
Ich reflektiere mich selbst mitlerweile in vielen ( leider nicht in allen Themen) Situationen hinein, bin aber meistens positiv gegenüber den Verhaltensmuster gestimmt und versuche es mir schön zu erklären, warum, wieso bzw. weshalb dies so passiert ist. Jedem kann mal Pech haben, sich in einer Diagnose irren oder gerade Probleme oder ander Dinge die deine Einstellung zur Arbeit/ Auftreten weit in den Hintergrund schieben. Wenn man aber sagt, das ist Normal, das haben alle mit dieser Einbausituation oder nein, das funktioniert nicht raushauen die wollen sich mit dir oder deinen Problemen bzw. Anlageneinstellungen nicht befassen. Da fühlst du dich nicht ernst genommen bzw. fühlst dich als trottel im Regen stehen gelassen, der eh keine Ahnung von der Materie hat und mir meine Arbeit erklären will. Das passiert leider so einigen die denken sie wären die Besten.
Es kommt natürlich auch auf dich selbst an und wie ist die Chemie zwischen den Kunden und dem Techniker. Auch was beide daraus machen bzw. wie die Einstellung zu anderen generell ist. Aber Genug.
Viessmann-Kundendiensttechniker direkt: haben vielleicht eine Vorgabe an Kunden die Sie täglich mindestens abarbeiten müssen und wenn das Problem gleich erledigt ist, wird der Tag kürzer bzw. nicht so stressig. Vielleicht auch weil bei den 1000 Anlagen wo du warst und so ein Fehlerbild hattest immer bestimmte Einstellungen oder Bauteile schuld waren, das du zu voreilig deine Diagnose für richtig hältst.
Viessmann-Partner wirst du als Gewerbetreibender sofort wenn du die Produkte verkaufst und/ oder einbaust - das heißt aber nicht das du weißt was im Falle von Störungen zu tun hast. Vielleicht ist auch der Monteur der zu dir kommt der unwissende aber sein Chef oder jemand anderer in der Firma ist die Koryphäe bei solchen Arbeiten oder die Einschätzung bzw. Bekanntgabe der Störung war für den Betrieb nicht ausreichend beschrieben das er dir einfach Monteure schickt die das lösen können sollten. Vielleicht hat auch die Sekretärin die deinen Anruf aufnimmt keinen Plan, wichtig ist das Sie wem schickt. Es gibt so viele Umstände.... deswegen gibst du es dem kleinem Kältetechniker aus dem Nebenort. Im Netz gekaufte Teile sowie Teile aus dem Baumarkt bzw. die nicht von mir kommen baue ich nur bei Freunden und sehr guten Bekannten denen Ihr Verhalten ich kenne ein.
Ich muss zu deiner Aussage "mach es selbst, mach es gleich, mach es richtig" sagen, selbst: ja, gleich: vielleicht auch ja, richtig: sehr oft sicher nicht (je nach Vorhaben), vielleicht manchmal ja. 😄
Ich bin selbstständiger Installateur und Anlagenbauer und wenn du mit Fachleuten sprichst solltest du wissen was du zu dieser Materie sagst, denn Schwachsinn oder einfach dumme, unüberlegte Aussagen grenzen dich sofort aus!
Mein Puffer hat 220 Liter.
t0 war immer um die 43 Grad als es draußen minus 10 hatte.
Der Fehler trat jetzt nach 3 Betriebsjahrem zum ersten Mal auf, es war vorher ja noch nie so kalt.
Jetzt bei Temperaturen mindestens 15 Grad höher ist natürlich alles wieder okay
Du sprichst bei den 43°C von tc - das ist die Vorgegebene zu Erreichende Verflüssigungstemperatur, oder von der Vorlauftemperatur des Heizkreises nach dem Verflüssiger/ Wärmetauscher im Innengerät oder sprichst du von der tatsächlichen gemessenen Flüssiggastemperatur des Kältekreislaufes nach dem Wärmetauscher auf dem Weg zurück zum Verdichter im Außengerät?
Um so präziser deine Angaben werden um so einfacher kann eine Lösung gefunden werden.
Leider erfordert speziell diese Regelung hohe Präzision, weil wenn eine Anlage mal richtig läuft, dann läuft sie richtiger als je zuvor. Das erfordert jedoch leider sehr viele Kriterien und absolute Planungsgenauigkeit.
Ich hab dir in deinem anderen Beitrag auch eine etwas ausführlichere vielleicht auch lustige aber keineswegs anmaßende Antwort verfasst.
Ist eher eine Sonntagslektüre.....
Ja danke, habe ich gelesen und viel Neues gelernt. Wenn meine Lebensgefährtin nicht aus Österreich wäre, hätte ich allerdings die wienerischen Sätze nicht verstanden 😀
Ich mache jetzt nichts bis zur Wartung im August, es ist wärmer draußen und die Pumpe funktioniert einwandfrei. Aber verstehen tue ich sie jetzt besser.
Ich habe tc als t0 gelesen. Was ist t0 und wie misst man das selbst?
Bei -10° schwächelte die Pumpe einfach, und der Techniker kam gar nicht auf diese triviale Idee. Heizstab hatte ich keinen zugeschaltet, ich wollte ja probieren, wie weit sie es alleine schaft.
Die t0 ist die Kältemitteltemperatur die über die Verteilerspinne im Außengerät über den Verdampfer/ Wärmetauscher draußen für die Vereisung zuständig ist. Deswegen passiert diese. Wenn viel Feuchtigkeit in der Luft ist, und es auch noch kalt ist, muss die Kältemitteltemperatur in den negativen Bereich, sonst kann über die Umgebungstemperatur/ Luft/ Außentemperatur keine Energie gezogen werden. Da die Rohre und Lamellen dadurch aber dadurch im tieferen Minus bereich sind, und die Ventilatoren die Luft über diese Rohre und Lamellen nach vorne durchs Gerät durchzieht, frieren diese Wassermolekühle die in der Luft schweben, auch wegen Ihrer Größe dort sofort an. Ganz normal und physikalisch nicht zu ändern. Du kannst das mit geeignete Thermometer analog oder digital messen, musst aber nicht, da es ja eh von der Wärmepumpe angezeigt wird. Deswegen ist die Wärmeabnahme durch das Heizungswasser im Sekundärkreis so wichtig, um so besser du die dadurch erzeugte Wärme abnehmen kannst um so schneller kann die t0 Temperatur auf ein akzeptables Niveau gebracht werden und die Vereisung lange hinausgezögert werden. Schaffst du das nicht, muss die Verdampfung noch tiefer werden, da das Kältemittel immer kälter werden muss um noch ausreichend Energie zu Verfügung stellen zu können. Das Problem an dem Energieträger Luft ist die Eigenschaft zwischen 2°C AT und -2°C AT am wenigsten Energie aus Ihr rausziehen kannst, in beide Richtungen ab diesen Temperaturen wird es wieder besser, deswegen geben alle Hersteller diese Temperaturen als Referenz in den technischen Daten an. Dies ist aber nur dann möglich wenn wie schon so oft erwähnt möglich, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen. Und Hauptregel Nr.1 dafür ist??? Perfekt abgestimmte Abnahmemenge/ Umlaufwassermenge durch Einstellungen an der Pumpe sowie aller Wärmeabnehmer. Ohne dem wird das Werk vielleicht problemlos laufen, aber das heißt noch lange nicht das das auch gut so ist. Das ist bei allen Wärmepumpen das A und O! Dann kommen Auslegung, Berechnung und alles andere ans Tageslicht, wenn du die 99%ige Sicherheit hast, das es keine besseren Einstellungen für die Wärmeabgabe gibt. Berechnung der Heizlast, wie genau ungenau, dadurch die Leistungsermittlung der Wärmepumpe... und so gehts weiter. Und wir alle kennen aus unserer Schulzeit: Wenn die Rechnung am Anfang schon falsch ist, wird das Ergebniss noch falscherererer. Und genau so ist es bei den Wärmepumpen. Umso ungenauer alles ist, um so mehr hast du zu kämpfen irgendwie den Anschein einer Kontrolle zu bekommen, was kein Garant für gute Werte fürs Taktverhalten, Wärmeabgabe, Laufzeiten, Lebensdauer, Stromverbrauch, Leistungszahl.... blablabla. Viele Kriege, viele Tote! Auch hier gelten die Naturgesetze. Du musst schon mit der Anlage verheiratet sein bzw. viel Erfahrung in diesem Bereich für diese Maschine mitbringen, jede Anlage ist anders, jede auch wenns ein Zwilling ist. Jedes Gerät ist anders. Und zum Glück gibts ja nur 4 unterschiedliche 😄 du musst hypervorsichtig mit dem Heizstab umgehen! Bei diesem Verhalten und diesen hohen Temperaturwünschen in der absolsuten Todeszone! Ich weiß von was ich spreche! Hab die selbe Anlage, ungefähr die selbe Inbetriebnahme und ähnliche Produktionsdaten der Geräte, du wirst mit dem selben Anlagenschema aufgebaut worden sein, hatte auch so gut wie Haargenau das selbe Verhalten, zuzüglich noch schlimmere Ereignisse. Seit 3 Wochen hab ich erst genauere Informationen zum Betrieb mit dem Heizstab erfahren... wo steht die Anlage?
Warum steht t0 normalerweise im Display rechts, aber in den beiden Bildern links? Hängt das mit den Tropfen (Abtauen?) zusammen?
Die Anlage meiner Lebensgefährtin ist in Wels
Ja, der Kältekreislauf wird beim Abtauen ja nur umgedreht, somit ist das Außengerät jetzt dein Innengerät und hat die Wärme abzunehmen - es wird dem aufgewärmten Wasser nun die Energie entzogen und aufs Kältemittel übertragen, dass dann die Warme Energie an die Luft abgibt - sollte Eis dazwischen sein, muss das im besten Fall dran glauben.
Da bist du ja sogar in der österreichischen Hood von Viessmann zuhause....
In der kommenden Woche hättest du ein super Wetter die Anlage deiner Lebensgefährtin auf Kurs zu bringen bzw. etwas über die Einstellungen wie mitgeteilt zu bekommen. Du verlängerst vielleicht auch das Leben der Anlage dadurch! 🙂
Geht leider nicht, ich bin Piefkinese und zur Zeit bei mir in Germanien!
@poketrocket, du fragst, wer mir die Anlage berechnet hat. Das war ich selbst, aus dem Gasverbrauch der letzen 10 Jahre habe ich mir die Heizlasten der einzelnen Zimmer und der 2 FBHs extrahiert und danach die Anlage bestellt. Der Installateur hat in seine Rechnung geschrieben "Anlage zu schwach dimensioniert". Stimmt aber nicht, mit den Kachelöfen wurde es bisher immer angenehm warm, nur nicht bei -10° OHNE Heizstab. Aber warum soll ich eine dicke und teuere Pumpe kaufen, die zu 98% der Zeit unterfordert ist. Dann heize ich besser ein paar Tage elektrisch zu und das ist insgesamt billiger.
Eine Wärmepumpe mit 14 bzw. 16kW Leistung? Welcher Installateur hat das geschrieben? Also mit 16kW heizt man mindesten 400m². Es hätte keine "dickere" Anlage gegeben außer eine Kaskade. Du hast jetzt höchstwahrscheinlich das gegenteilige Problem.
Er hat das mit dem Programm von Viessmann berechnet mit folgenden Parametern:
mittlerer Gasverbrauch vorher: 2.900 cbm
Zu beheizen mit Radiatoren: 80 qm
Zu beheizen mit FBH: 87 qm
Normaußentemperatur für Wels - 14,8°
Also ohne das Gebäude zu kennen, selbst wenn du 60 Watt pro m2 rechnest ( 168x60 =10.080) würdest du auf 10kW Leistung kommen. Und ich geh mal davon aus das du nur 45-50 Watt pro m2 benötigst. Und wenn man Wärmepumpen auslegt, und das ohne die Leistungskurve irgendwie zu beachten, dann entscheidet man sich ohne lang nachzudenken für mindestens das nächst kleinere Gerät. Wenn ich eine aktuelle 222-S mit R32 hernehme bin ich bei der 08er. Die kann 9kW, und wie oft hast du -14grad? Die 3 wochen jahr heize ich gerne wenn notwendig elektrisch zu. Wenn ich deine Berechnung nachvollziehe, hast du 100 Watt pro m2 angenommen, was einem Vogelhaus gleicht. Anders komm ich nicht auf die 16kW. Jetzt kannst du eh nur das beste draus machen und die Anlage soweit abstimmen, das deine Laufzeiten sowie Pausen in einem dezenten rahmen bleiben. Da deine Anlage aus dem 2021 bzw 2022er Jahr ist, wird dein Installateur die sicher einen 200l Pufferspeicher, 300l Brauchwasserspeicher, und eine Hochtemperatur- sowie eine gemischte Niedertemperaturheizkreisgruppe verbaut haben. Puffer wie aus dem Schema parallel eingebunden. Oder dein Kachelofen hat eine Wassertasche, dann dementsprechend größer der Puffer.
LG
Meine Anlage habe ich selbst berechnet und die Berechnung des Installateurs ignoriert, drum hat er ja in die Abrechnung reingeschrieben, sie wäre zu klein. Ich kam auf 11 kW und bisher ging das gut bis auf die paar kalten Tage im Januar
Hast du zur Berechnug den Meister1 zur Angebotsberechnung benutzt? Denn jetzt auf der Fachpartner Homepage von Viessmann kann man beim Verbrauch zur Berechnung der Leistung nur den Wert in kWh eingeben. Das sollten bei 2990m³ Gasverbrauch wenn ich noch richtig rechnen kann 27550 kWh bzw. 30160 kWh sein. Je nach angenommen Heizwert von 1m³ Gas. - bei 27550 kWh würden 12,9kW Heizleistung bzw. 30160 kWh - 14,4kW Heizleistung errechnet. Beim Meister1 wird mir bei den (dort gings in m³) angegeben 2990m³ Gasverbrauch eine Vitocal 200-S R32 E10 im Angebot angeführt. Also die von mir überschlagenen sehr hoch angesetzten 10kW ( Meister1 - 12,9kW) passiert genau das, was ich meinte - es wird die nächstkleinerer Wärmepumpe vorgeschlagen. Mit den Installateuren ( ich bin selbst einer, bin vielleicht etwas jünger und vielleicht moderner) ist das so eine Sache... Wenn du meinen Beitrag zur Einstellung der Wärmepumpe aufmerksam gelesen hat - vor 15 Jahren hätt ich es vielleicht auch so gemacht, anhand des verbauten Kessels bzw. der Heizlast des Gebäudes die genau passende Heizleistung auszuwählen. Leider verbaue ich als selbstständiger schon 15 Jahre lang diverseste Wärmepumpen diversester Hersteller und hab zu Beginn meiner Selbstständigkeit ROTEX ( heute Daikin) Wärmepumpen eingebaut. Dort hatte ich das Glück von meinem Außendienst bzw. ROTEX Betreuer ( der damals einer der wenigen war - zudem noch fast Chef) gut zur Thematik beraten gewesen. Er meinte Heizlast z.B 6kW - nimm die 4kW Maschine, die kann eh mehr als 5 kW. Ich Anfangs skeptisch, dachte, wenns nicht funktioniert hol ich ihn mir und ich tausche die Anlage auf die 6kW aus (die kann fast 8kW) und fertig. Diese 4kW Anlagen in den 6kW Heizlastgebäuden ( Reihehhäuser 3 Stück) laufen seit 14 Jahren problemlos, ohne hohe Verbräuche oder Beschwerden über die Funktionalität der Anlage und das bei 3 verschiedenen Parteien und das hat mir vielleicht die Augen geöffnet und bei solch komplexen Geräten ein genaueres Hinschauen suggeriert. Mitlerweile weiß ich, das es ein noch höheres Maß der Genauigkeit erfordert um eine zufriedenstellende und weiterempfehlende Arbeit abzulegen. Das ist vielleicht einigen Installateuren nicht bewusst oder egal. In Germany kam dazu noch das Problem mit der Förderung - war da nicht etwas mit der BAFA-Liste - erst ab 12kW oder so?! Egal...
Die Berechnung ist ja leider nur eine zirka Richtung für den Installateur.... der sollte sich dann eigentlich die noch für Ihn erforderlichen Parameter der Anlage und Gewohnheiten der Benutzer bei der Beratung erfragen und dadurch eine kompetente Auswahl treffen. Leider hat sich eingeschlichen, dass die vom Hersteller bzw. Lieferanten angebotenen Geräte 1:1 übernommen werden - der wird schon wissen was er mir anbietet, hab Ihn ja eh den Energieausweis und den Plan vom Gebäude mitgeschickt... wenns ned warm wird, dann bekommt er was zu hören oder ich kauf dort nichts mehr, bzw. besser bisschen mehr Leistung bei 0°C, dann ist der Kunde zufrieden wenn die Anlage vielleicht den Zusatzheizer nicht benötig und ich werde dafür noch belohnt. Kümmern sich m.M. alle viel zu wenig um die Kunden und können relevante Dinge nicht besprechen, bzw. nehmen sich die Zeit gar nicht, könnt ja dann wo anders billiger kaufen oder die Kunden vertrauen auf die falschen da schon lange im Geschäft, bzw. Installateur hat einen Namen.
Wenn du auf die 11kW gekommen bist, wieso steht dann eine d16 bei dir? Und wenn der Installateur meint, die Anlage ist zu klein dimensioniert, welche dXX will er dir dann hinstellen? 2x d10 in einer Kaskade?! Dann hätte er gewonnen gehabt...
Moin jung_m
Die Kosten können mal schnell zwischen 300 bis 900 Euro sein.
Wobei der Unterschied zwischen Kältemittel R32 und R410a gar nicht so zu Buche schlagen sondern die Kosten des Kältetechniker.
Ein qualifizierter Kältetechniker berechnet meist Stundensätze zwischen 75 und 110 Euro. Da das Evakuieren, Vakuumieren und Neubefüllen inklusive Dichtheitsprüfung und Druckausgleich zeitaufwendig ist, kannst du mit mehreren Stunden Arbeit rechnen.
Claus-Vito
Ich dachte immer, bei meiner Anlage ist bei 11 kW der Bivalenzpunkt?
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