Hier wurde ja schon viel über häufiges Takten (an/aus der Ausseneinheit) geschrieben. Vielleicht auch darüber : Gibt es irgendeinen Trick das häufige Takten in der Übergangszeit zu verhindern bzw. zu reduzieren?
Denkbar wäre ja z.B. nur alle 4 Stunden das an- bzw. Ausschalten zu erlauben. Das könnte man noch mit der aktuellen Aussentemperatur modulieren, also z.B. morgens bei niedriger Aussentemperatur zu länger an als aus zwingen. Die Heizungstemperatur magt dann schwanken, aber die Raumtemperatur wohl eher nicht.
Ich weiß ein größerer Speicher würde auch helfen, aber den habe ich halt nicht und so könnten die Räume (Luft/Wände bei normalen Heizkörper) das als Speicher übernehmen. Einen Thread dazu habe ich nicht gefunden.
Mahlzeit
Benutze den Geräuschreduzierter Betrieb
Dieser begrenzt die Leistung der Lüfter und des Verdichters auf 50% Leistung.
Und so viel du beschrieben hast nach Zeitprogramm.
Gruß Claus-Vito
Die Frage ist zusätzlich wie du häufiges Takten definierst. Je nach vorhandener Installation ist es halt manchmal so das man nicht auf die Traumwerte von anderen Usern kommt. So lange dein Verdichter mindestens 20-30 min am Stück läuft und dementsprechend auch Pause hat (sprich ein Takt pro Stunde) ist alles noch im Grünen Bereich. Auch wenn manche das andes sehen mögen und es bestimmt nicht optimal ist
Denjo1980 da gebe ich dir vollkommen Recht.
Jedes Gebäude hat auch eine unterschiedliche Heizlast. Nur weil einer die gleiche Wärmepumpe hat heißt es, dass diese am selben Tag auch die gleichen Taktungen haben wird
Nun ja, je weniger umso besser oder? Bei mir sind es ca. in 12Std ca. 15x, nachts habe ich soweit abgesenkt, dass die Wärmepumpe ausbleibt. Morgens läuft sie dafür 3-4Std durch.
Meine Lösung dagegen ist die Schwelle für die Sommersparschaltung von 25 auf 17 Grad herunterzusetzen. Dann schaltet sich die WP bai 17 Grad Außentemperatur ab.
Grundsätzlich ist das einfach Physik mit der man abschätzen kann ob eine Anlage "gut" funktioniert. Es gibt dabei zwei wesentlich Parameter zu berücksichtigen:
Aus diesen Werten kann man den Quotienten Qh/Qw berechnen. Ist dieser Quotient ≥1 dann läuft die WP mit optimalen Takt. Ist der Quotient <1 wird die Leistung nicht synchron ins Heizungssystem übertragen, d.h. ein Teil der Anlage wird in einem Takt nicht mit der vorgesehen Energie befüllt.
Je kleiner der Quotient, desto kürzer werden die Takte im Vergleich zum Optimum. Der längste Takt wird bei minimaler Leistung erreicht und hohem Quotient erreicht.
Bei einer FB-Heizung kann dieses auf Grund der hohen Wärmekapazität der Heizungsanlage, sowie der geringen Leistung bei niedrigem Bedarf auf einen 1-Takt/1-Zyklus-Betrieb hinauslaufen, d.h. selbst in Übergangszeiten wird die WP nur einmal pro Tag anlaufen müssen, wobei der Start durch die sinkenden Nachttemperaturen provoziert wird.
Bei einer HK-Heizung wird dagegen die geringe Kapazität bei abnehmendem Wärmebedarf (Qb) zu einer Verkürzung des Taktes führen, so dass die Zykluslänge hier bei nur 1-3 Stunden liegen kann. Die mögliche Zykluslänge kann man über die Taktlänge + Qh/Qb berechnen.
Gruß Gwyn
PS: auch bei einer HK-Heizung kann man die Gesamtkapazität anhand des Gewichtes der HKs und des Gewichtes des zirkulierenden Heizwasser gut abschätzen.
Von der Physik her ist mir das alles klar. Meine Frage zielte mehr dahin, wie man mit Software und Einstellungen das Takten reduzieren kann, ohne einen größeren Speicher oder eine Fußbodenheizung einzubauen.
Das wäre mit intelligenter Software durchaus möglich, z.B. mit einer KI. Wenn z.B. erkannt wird, dass die Heizung mehrmals hintereinander 1Std an / 1Std aus taktet, könnte man 2 Zyklen zusammenfassen 2Std an / 2Std aus und damit das takten schon halbieren. Wenn sich die Aussentemperatur immer mehr der Raumtemperatur annähert, wird sich die Raumtemperatur in den 2Std auch kaum ändern.
Nunja, ich glaube da träume ich ein bisschen. Bis Viessmann eine KI einsetzen wird, gehen bestimmt noch Jahre ins Land.
Geht nicht.
Wo soll die überschüssige Wärme hin ?
Gruß Frank
es war einmal . . .
Bei der Installation unserer A 250 im Aug. 2023 lief die Anlage bei wenig Bedarf und in den Übergangszeiten mit wenigen Starts am Tag. siehe Beispiel
Nach den Updates 2440 und jetzt 2532 sind diese Zeiten vorbei. siehe 2. Beispiel
Glaube Viessmann braucht nicht unbedingt eine KI Lösung, sondern sollten dass was Sie schon mal gekonnt haben in einem neuen Update umsetzen.
Das wir als Kunden unsere Anlagen heute fast händig steuern wirft kein gutes Bild auf Viessmann.
Beste Grüße
RK 660
Was heißt geht nicht? In die Heizkörper und Räume natürlich. 2h an / 2h aus ist von der Wärmemenge wohl das gleiche wie zweimal 1h an / 1h aus. Die Heizkörper müssen natürlich komplett auf sein und nicht regeln. Dann mag die Temperatur bei 2h an um 1Grad hochgehen und bei 2h aus wieder zurück. Das wäre für mich aber ok. Durch Tür oder Fenster öffnen ändert die Temperatur sich stärker.
Wenn die Temperatur 1 Grad höher in den Räumen werden soll.
Müssen das Thermostate oder ählich regeln.
Die WP ist grundsätzlich dumm, und läuft solange wie Wärme abgenommen wird.
Wenn die Hysterese erreicht ist schaltet die ab.
Dann wird die Wärme von den Heizkreisen nicht mehr abgenommen.
Gruß Frank
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