Wir bauen gerade einen Neubau (ca. 250 m²) und bekommen eine Fußbodenheizung ohne Heizkörper. Als Wärmepumpe ist eine Viessmann Vitocal 250-A geplant.
Jetzt sind wir bei der Frage hängen geblieben, in welcher Größe ein Pufferspeicher sinnvoll ist.
Wir haben dazu zwei sehr unterschiedliche Aussagen bekommen:
Mir ist klar, dass die FBH selbst schon eine gewisse Speichermasse hat, aber ich bin mir unsicher, wie das in der Praxis bei der 250-A bewertet wird (Stichwort Takten, Hydraulik, Abtauverhalten usw.).
Wie seht ihr das aus Erfahrung bzw. aus technischer Sicht bei reiner FBH im Neubau? Eher kleiner Puffer, größerer Puffer oder komplett ohne externen Pufferspeicher?
Danke euch! 🙂
Wenn man keine weiteren Gründe hat, braucht man im Neubau gar keinen Puffer. Die Hydraulik kann von vornherein passend konzipiert werden, so dass es keine hydraulische Weiche braucht. Mehr ist ein 100l Puffer praktisch nicht. Wenn du wirklich puffern willst, dann brauchst du auch genügend Größe.
Ich werfe mal die Frage in den Raum,ob Photovoltaik geplant ist?!
Das ist eine FBH im Estrich? meist 7cm Estrich.
Wenn die ganzen 250 m² mit FBH ausgestattet sind, sind das 17,5 m³ Estrich.
1 m³ kann etwa so viel Wärme speichern wie 500l Wasser.
Das würde einem "Puffer" 8750 l Wasser entsprechen.
Ob du dann 8750 oder 8850 oder 9050 l Puffer Volumen hast ist relativ egal.
90% der Heizungsbauer werden dir versuchen einen Puffer anzudrehen.
Damit sind mit 3000€ mehr verdient und auch wenn du die Anlage mega schlecht einstellst und gegen die Einzelraumregler rennen lässt, geht sie mit dem ext. Puffer nicht sofort kaputt.
Wenn du die Heizkurve genau eingestellt hast und so die meisten ERR offen sind , der Heizungsbauer keine zu große WP verkauft , wird das wunderbar ohne den zusätzlichen Puffer funktionieren.
>>Abtauverhalten usw.).
Die Inneneinheit hat einen 16 l Puffer verbaut. Nur diese wird zum Abtauen verwendet, auch wenn man einen zusätzliche verbaut!
>> unnötig viel Wasser mit aufgeheizt werden muss und die Effizienz leidet
die Effizienz leidet weil sich im Puffer kaltes und warmes Wasser vermischen und die WP eine höhere Temperatur liefern muss, als nach dem Puffer noch raus kommt.