Hallo Miller, Ich kann dieses zieren überhaupt nicht verstehen. Du kannst beruhigt auf die 333-G C12 wechseln. Die Leistung liegt bei B0/35 mit 11,37kW über den 10,36kW der 222-G B10. Damit sollte der Heizstab bei Norm-AT eigentlich gar nicht mehr zum Einsatz kommen. Das Leistungsmehr-Verhältnis setzt sich bei allen anderen Auslegungstemperaturen fort. Wenn deine Wärmequelle auf tatsächlich 13kW ausgelegt ist habe ich eigentlich keine Bedenken, dass überhaupt ein Heizstab zum Einsatz kommen muss. Konfrontiere deinen HB ruhig mal mit den Daten. Es gibt drei Möglichkeiten wie dein HB zu seiner Fehleinschätzung gekommen sein könnte: Er hat Angst vor modulierenden WPs weil er damit noch kein Erfahrung hat, Er hat eine Abschätzung über die Nennwärmeleistung gemacht, welche bei der 333-G C12 nur bei 5,31kW im Vergleich zu den 10,36kW bei der 222-G B10 liegen (was die unglaublichen +4°C als Bivalenzpunkt erkären würde), oder wahrscheinlicher Er hat den Vergleich gegen die 333-G C06 gemacht welche real bei B0/35 mit 8,64kW (Nennleistung 4,28kW) etwas mehr als dem Namen nach leistet und vermutlich bei einfacher Berechnung auf etwa 500€ Kosten für den Heizstab kommen könnte. Letzter könnte mit 78% der Heizlast nach Daumenregel übrigens auch interessant sein, wenn die Sole-Quelle überdimensioniert ist, die Heizlast etwas zu hoch abgeschätzt/berechnet wurde, und/oder du in den nächsten Jahren einfache energetische Sanierungen, z.B. eine KWL, planst. Vielleicht kannst du ja mal mehr details zur Heizlast und die Auslegungsberechnung deiner Sole posten, d.h. die geplante Jahresentzugsleistung und die Bohrtiefen oder Grabenlängen. HBs gehen gerne sicher um später keine Beschwerden zu bekommen. Mit etwas Recherche könnten sich aber die 500€ auch leicht als Luftnummer erweisen, da die 333-G C06 z.B. im Auslegungspunkt B5/35 bereits 9,82kW leistet. Gruß Gwyn
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