Es ist erstmal Tatsache, dass legionellenbelastetes Wasser nicht riecht. Wenn Wasser mal unangenehm zu riechen beginnt, kann es nur zwei Gründe geben: Das Wasser steht längere Zeit( und wird damit auch für Legionellen interessant) oder es ist schon von vornherein mit anderen Keimen belastet. Von daher halte ich auch die Einschätzung, dass das Wasser tiptop sei, für nicht besonders glaubhaft. Es muss auf alle Fälle höher belastet sein als Trinkwasser aus der Leitung. Denn Trinkwasser gehört zumindest in Deutschland zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln. Wenn man als Eigenversorger ohne Probleme weitermachen will, sollten möglichst kurze Leitungswege angestrebt werden. Sind nur längere Leitungen möglich, ist eine Zirkulationsleitung im WW-Bereich unerlässlich. Weil, bewegtes Wasser gammelt nicht so schnell. Und natürlich muss die WW-Menge dem täglichen Bedarf angepasst sein, um die Energie nicht zu verschwenden. 250l sind wie beschrieben entschieden zuviel. Wenn man alles so lässt und nur den Brausekopf und den zugehörigen Schlauch wechselt, ist das purer Aktionismus , ändert aber nichts an der Ursache. Natürlich sollte man das WW in so einem Fall erstmal höher erhitzen. Damit ist es dann zwar Legionellenfrei, müffeln wird es aber trotzdem.
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