Hallo, Die Zeitpläne sind schon mal sehr gut. Die Strategie, das WW zu mittag erwärmen ist optimal, und hat zwei Vorteile: erstens hast die beste PV Leistung, und zweitens die höchste Außentemperatur…… Was Du beim WW noch machen könntest: Wenn es sich vom Wasserverbrauch her ausgeht, könntest Du mit einer größeren Hysterese im Puffer arbeiten. (zb. Solltemperatur auf die 55 Grad, jedoch die Nachladung erst bei 42 Grad starten) dafür den WW Speicher nur jeden zweiten Tag nachladen. Damit hättest zwei Vorteile: erstens eine Halbierung der Verdichterstarts bei der WW Bereitung ( macht sich im Sommer entsprechend stark bemerkbar) und zweitens sparst Du die halbe Energie ein, die die WP benötigt, bis überhaupt das erste Wasser im Puffer aufgeheizt wird. Entsprechende Messungen bei mir haben gezeigt, das ich mit dieser “jeden zweiten Tag Strategie”ca.22% an Heizenergie bei der WW Bereitung einsparen konnte. Da bei uns (2 P Haushalt) nur geduscht wird, geht sich das Ganze mit dem 300L WW Speicher optimal aus. Ist zwar in Euros gerechnet nur eine Kostenreduktion von 2,25 auf 1,75 pro Woche……(25 Euro Pro Jahr) aber warum verschenken, wenn mans einsparen kann……Sieht man dann sehr gut in den Aufzeichnungen der Energiebilanz. (konntest diese bereits finden ?) Die Strategie mit der FBH ist auch richtig, Da Du so den Estrich sozusagen als Wärmespeicher in der Nacht verwendest, den du tagsüber mit PV Energie wieder auffüllst…..gleiche Strategie, wie ich das Ganze betreibe…spart auch viele Verdichterstarts, und Energiebezug aus dem Netz…. Zur Laufzeit der WP: bei Inverterpumpen, ist es am besten so, das wenn alles optimal läuft, ab ca. +3 Grad AT die WP 24/7 auf kleinstmöglicher Leistung durchläuft. Je kälter es wird, je höher wird dann die Verdichterleistung. Es sollte die WP immer nur genau die Wärme ins Haus “Pumpen” die das Haus AT abhängig nach Außen abgibt. Wenn Du die WP über einen Außenfühler betreibst, wird das Ganze mittels der Heizkurve an das Haus angepasst. Vorraussetzung: Du hast keine Einzelraumregelung, und der HB hat einen hydraulischen Abgleich der Heizkreise durchgeführt. Der Start/Stop der WP erfolgt bei Dir mit ziemlicher Sicherheit über die Messung der VL/RL Temperatur im Sekundärkreis, da Du, soweit ich auf den Fotos erkennen konnte, keinen Heizungspuffer, Heizkreismischer, und VL Sensor installiert hast. Die WP startet, wenn die Temp im Sekundärkreis RL eine einstellbare Temperatur unterschritten hat, und stopt wenn diese RL Temperatur eine einstellbare Temperatur überschritten hat. Da ich Mischer mit Heizungspuffer habe, wird das Ganze über den Temperatursensor im Puffer gesteuert, aber vom Grundprinzip her ist es nicht anders als bei Dir. Solange die Energie, die die WP in den Heizkreis schickt, von der FBH aufgenommen an den Raum abgegeben wird, steigt die RL Temperatur nicht soweit an, damit die WP abschaltet…das System ist im Gleichgewicht. Ist die FBH gesättigt, und kann die von der WP gelieferte energie nicht mehr aufnehmen, steigt die RL temperatur an, bis die WP beim eingestellten Wert abschaltet. lg Guennie
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