Gerd, erstmal ein guter Ansatz, sich mit der Heizung zu beschäftigen! Nur wenn man sie selbt versteht, hat man die Chance, einer guten Einstellung nahe zu kommen. 🙂 Einstellungen verändern ist immer unkritisch, wenn man sich die Einstellung vorher notiert und damit jederzeit zurück kann, falls nötig. Das Ziel muss sein, mit möglichst niedriger VL-Temp die Heizung zu betreiben. Jedes Grad an Temp, dass nicht aufgeheizt werden muss, spart Energie. Optimal ist, wenn alle Thermostate und Ventileinsätze voll aufgedreht sind und mit der niedrigst möglichen VL-Temp alle Räume das gewünschte Temp.niveau erreichen. Das kann bei gut ausgelegten Heizkörpern im Bereich 33-40 Grad, bei FBH zwischen 24 und 32 Grad liegen. Deshalb VL-Temp runter, Volumenstrom hoch (Pumpe hochdrehen), Spreizung 3-6 K anstreben. Dann kommst du einem WP-Betrieb nahe! Niveau 14 / neigung 0,2 macht überhaupt keinen Sinn! Das würde bedeuten, dass Dein Haus bei hohen Außentemp schon 35 Grad VL bei AT +20 bräuchte und bei niedrigsten AT von -30 Grad noch mi VL 45 Grad auskäme. Solche Häuser gibt es nicht! Konzentriere dich aufs richtige Niveau, die passende Neigung findest Du heraus, wenn es wieder richtig kalt wird. Modulation ist ganz vereinfacht "kleinere Flamme = weniger Gasverbrauch". Wie beim Gasherd, wenn man die Flamme runterdreht. Je niedriger der Wert der Modulation, z.B. 10% (also ca. 10% der Heizleistung Deiner Therme), desto weniger Energie wird bereitgestellt.
... Mehr anzeigen