Die Einträge im Logbuch kannst du mit OK nochmal anklicken, dann siehst du die einzelnen Zeitstempel und Beschreibung dazu. Daraus kannst du dann sehen, wie lange sie genau gelaufen ist jeweils. Zum Thema Heizkurve und Vorlauftemperatur. Das ist kein VooDoo was da im Hintergrund abläuft, sondern eine recht simple Sache. Der Techniker hat es offenbar nicht wirklich verstanden. Du stellt über die Heizkurve ein, bei welcher Außentemperatur du welche Vorlauftemperatur haben willst. Als Außentemperatur nimmt die Regelung aber nicht die aktuelle, sondern die "Gedämpfte" Außentemperatur. Das ist im Prinzip sowas ähnliches wie ein Mittelwert der Außentemperatur in den letzten 3h (180s in Parameter 7002). Nun kann die Wärmepumpe ohne Puffer und Mischer aber nicht eine konstante Vorlauftemperatur halten. D.h. sie braucht eine Einschaltschwelle und eine Ausschaltschwelle. Dafür gibt es die Parameter 7304 Hysterese Einschaltschwelle (Standard 20 = 2K) 7313 Hysterese Ausschaltschwelle (Standard 40 = 4K) Wenn also deine Vorlauftemperatur laut Heizkurve 27°C ist, dann wird sie bei unterschreiten der Vorlauftemperatur von 27-2=25°C einschalten, und erst wenn sie 27+4=31°C erreicht, wieder ausschalten. Diese Art der Regelung ist leider ziemlich unkomfortabel. Bei niedrigen Außentemperaturen kann es dann passieren, dass die WP sehr lange bei 30,x°C herumorgelt und die Ausschaltschwelle nicht erreicht, dabei aber so viel Wärme produziert über länge Zeit, dass die Räume überheizen. Bei höheren Außentemperaturen das Gegenteil, da knallt die Vorlauftemperatur so schnell hoch, dass die Räume die Temperatur gar nicht so schnell aufnehmen können, und dann abkühlen weil die WP so kurze Takte macht.
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