Moin zusammen , ich habe jetzt die erste 3 Monate Heizung hinter mir. Meine Heizkreispumpe läuft immer mit 1950 l/h. Das delta T ist selten größer 2 k. Nun wollte ich das PWN Signal der Pumpe begrenzen. Selbst bei 30% Max läuft die Pumpe mit 100 % . Verbaut und programmiert ist die Grundfospumpe.
MfG
Thomas
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Kalle hat es sehr gut beschrieben. Das ist die Primärpumpe. Die wird wie gesagt im Reiter Allgemein eingestellt (Standardwert ändern, nicht Maximalwert)
Hast du einen Puffer verbaut und eine externe Heizkreispumpe? Die max Werte solltest du auf 100% lassen, und falls du diese Konfiguration hast die ich beschreibe, musst du im Reiter Allgemein die Pumpenstandard wert runter nehmen. Ich bin auf 1150l runter gegangen.
Der Pumpenwert unter dem Reiter Heizkreis hat keinerlei Auswirkung (bei besagter Konfiguration)
Der Volumenstrom den du mit 1950 angibst ist doch der der Sekundärpumpe der Inneneinheit. (Primär war falsch, die sorgt für Zirkulation des Kältemittel)
Wenn du eine externe Heizkreispumpe im Einsatz (in Verbindung mit Heizwasserspeicher) hast die deinen Heizkreis versorgt wäre mir neu daß diese Daten im System angezeigt werden.
Da müsstest du dann entsprechende Einstellungen an der externen Pumpe selbst vornehmen.
Die in der Inneneinheit verbaute Pumpe (Grundfos) versorgt den Heizkreis direkt wenn kein Speicher dazwischen geschaltet ist und sorgt mit hohem Volumenstrom dafür dass die erzeugte Wärme der Außeneinheit auch abtransportiert wird.
Gruß Karl
Ja ich habe einen Puffer und eine Heizkkreispumpe zur Versorgung der Heizkörper.
Es geht um den Volumenstrom zwischen Innen- und Außeneinheit. Ich habe eine Heizwasserspeicher und nachgeschaltet die Heizkreispumpe.
mfg
Kalle hat es sehr gut beschrieben. Das ist die Primärpumpe. Die wird wie gesagt im Reiter Allgemein eingestellt (Standardwert ändern, nicht Maximalwert)
Ok, danke👍
Ich probiere auch gerade herauszufinden was effizienter ist weil ich ebenfalls kaum Spreizung habe (bedingt durch den Trennpuffer. Glaube tatsächlich das es schlechter ist mit einem niedrigen volumenstrom. Bin gespannt was du bei dir feststellen kannst
Nach meinem hydraulischen Verständnis sollte die Wärmemenge, die primärseitig in einen parallel eingebundenen Pufferspeicher eingespeist wird, zeitgleich über die Heizkreise wieder abgenommen werden.
Ist das nicht der Fall, entsteht im Puffer ein Volumenstromüberschuss: Der Vorlauf drückt dann direkt in den Rücklauf (hydraulischer Kurzschluss), die Rücklauftemperatur zur Wärmepumpe steigt an, die Spreizungen sinkt und die Effizienz bricht ein.
Da ich mit meiner Vitocal 252-A keinen Pufferspeicher betreibe, kenne ich die interne Regelung nicht.
Daher stellt sich mir die Frage, ob die Heizkreispumpe "intelligent" genug – also temperatur- bzw. bedarfsgerecht – regelt, sodass dieser Effekt grundsätzlich vermieden wird?
Ohne Speicher entspricht doch der Volumenstrom im Sekundärkreis der Durchflussmenge im Heizkreis.
Mit Speicher hast du einen VL und RL zwischen Speicher-über IDU- zur ODU.
Dein Heizkreis ist über eigene Anschlüsse mit dem Speicher verbunden und regelt die Durchflussmenge über die jeweilige Anforderung der (modulierenden) Heizkreispumpe. Deren Durchflussmenge ist deutlich unter dem Volumenstrom der im Sekundärkreis herrscht. Sonst würde es in den Heizkörpern wohl auch deutlich wahrnehmbare Fließgeräusche geben.
Die Spreizung der VL RL Temperatur soll doch im Sekundärkreis innerhalb geringer Grenzen liegen mit der Begründung dass es günstiger ist eine Temperatur zu halten als von einem niedrigeren Niveau aufzuheizen. Um das ganze effektiv zu gestalten arbeitet die WP dann ja auch modulierend und passt ihre Leistung und in Grenzen auch den Volumenstrom den Erfordernissen an.
Wenn im Heizkreislauf immer der Idealfall wäre daß die erzeugte Energie 1:1 mit dem im Sekundärkreis vorgegeben Volumenstrom abgenommen wird könnte man theoretisch ja gleich auf den Speicher verzichten. In vielen Fällen findet die Wärmeübertragung aber nicht ideal statt und würde dann zum ungewollten Takten führen.
So kann auch in der Übergangszeit die WP auf akzeptable Laufzeiten kommen und den anschließenden Stop, in dem der Heizkreis über gespeicherte Kapazität bedient wird, verlängern.
Gruß Karl
Nein das ist die Pumpe nicht, wie sollte sie das auch feststellen? Die Primäre Pumpe läuft immer mit dem Standardwert, sogar beim Frostschutz. Allerdings arbeitet die Anlage ja modulierend, also gibt es zwar zwangsläufig Vermischung was auch Effizienz kostet, lässt sich aber nicht vermeiden. Besser wäre eine Stichanbindung im Vorlauf, aber bin trotzdem zufrieden bisher
Ab einer gewissen Außentemperatur wird auch eine überdimensionierte Wärmepumpe durchlaufen; ein Pufferspeicher, ob in Reihe oder parallel geschaltet, wird dann quasi unnötig – die Wärmepumpe läuft durch.
Was geschieht aber in einem parallel eingebundenen Pufferspeicher ohne Stichanbindung, mit z. B. primärseitig 2000 l/h Durchfluss und sekundärseitig, also aus den Heizkreisen entnommenem Volumenstrom, von ca. 800 l/h?
Der Vorlauf drückt zwangsläufig in den Rücklauf, richtig?
Der Rücklauf zur Wärmepumpe hin wird (künstlich, im Vergleich zum Betrieb ohne Puffer) wärmer, und der Verdichter muss seinen Druck anheben, um das Kältemittel zum Kondensieren zu bringen, Resultat:
Der COP wird schlechter.
Darum ist ein in Reihe geschalteter Puffer dem parallel eingebundenen Puffer in dieser Hinsicht überlegen.
Es findet keine Rücklauftemperaturanhebung statt.
Dennoch sorgt ein parallel eingebundener Pufferspeicher in der Übergangszeit für eine längere Laufzeit.
Die Heizkreise nehmen mit steigender Außentemperatur immer weniger Wärme ab, die Vermischung im Puffer von Vor- und Rücklauf nimmt zu, der Verdichter erhöht dann seinen Druck, und zusammen mit der thermischen Trägheit des Puffers kommt es zur längeren Laufzeit bei zunehmend schlechterem COP.
Wie beschrieben, wir haben keinen Puffer, daher weiß ich das nicht.
In meiner Vorstellung könnte die Primärpumpe intelligent regeln, wenn sie die Temperaturen auf der Primär- und Sekundärseite kennen würde.
Ich habe auch keinen Zweifel daran, dass man zufrieden sein kann, wenn eine Wärmepumpe stabil durchläuft. Wichtig ist für mich allerdings, dass sie das auch effizient tut.
Mir ist klar, dass man nicht 2000l/h durch die Heizkreise schiebt; daher war mir eine Rücklaufanhebung im Puffer hydraulisch einleuchtend.
Hallo @NorbertB
Das auch eine überdimensionierte WP bei entsprechenden AT durchläuft - unbestritten.
Auch gebe ich dir gerne bzgl. Anbindung des Speicher Recht. Mit dem Wissen das ich heute aus dem Forum habe hätte ich meinen Speicher auch in Stichanbindung integriert außer der HB hätte mir plausibel erklären können das die jetzige Anbindung für mich besser wäre.
Mit JAZ/COP magst du grundsätzlich Recht haben wird von mir aber nicht so priorisiert.
Für mich ist und war wichtig zunächst einmal jederzeit die benötigte Heizleistung zur Verfügung zu haben und daß das Gesamtpaket von den Betriebskosten her passt. Das Ziel wurde erreicht. Die jährlichen Kosten inkl. angeschlossener Peripherie liegen bisher über's Jahr unterhalb der Kosten der ehemaligen Gasbrennwert Heizung (deren Stromverbrauch für Betrieb und angeschlossen Peripherie gar nicht berücksichtigt weil nirgends erfasst).
Bei allen Bemühungen die bestmögliche Einstellung zu finden sind COP und JAZ Anhaltspunkte für mich ob ich mit meiner Anlage irgendwo im Rahm liege aber nichts was mir schlaflose Nächte bereitet.
Kosten passen, Laufzeiten und Leistung passt. Bin ich mit zufrieden.
Gruß Karl
Ist bei mir auch so. Bin im ersten Winter und es läuft daraus hinaus das ich vermutlich eine JAZ von mindestens 3,5 wenn nicht sogar 3,8 erreichen werde (real gemessen und nicht die Werte aus der App, da liege ich eher bei 4,5). Und das die Verdichterleistung hochfährt kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Je näher der Rücklauf an die Vorlauf Temperatur kommt, desto weniger Verdichterleistung fährt die Anlage. Denke das Regelverhalten bei konfiguriertem Speicher ist eh anders als wenn er nicht einprogrammiert ist.
Ich hatte ja versuchsweise den volumenstrom auf 1150l reduziert und den Effekt der Vermischung zu verlangsamen. Gefühlt ist das kein Unterschied bzw. Eventuell sogar schlechter (weil die Differenz danz höher ist und die Anlage hochregelt). Deshalb lasse ich es jetzt wie es ausgeliefert wurde. Primär Pumpe auf 95%
| Benutzer | Anzahl |
|---|---|
| 8 | |
| 8 | |
| 5 | |
| 5 | |
| 4 |