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Strömungstechnische Freigabe Vitocal 250-A – Rücken-an-Rücken-Tunnelaufstellung parallel zur Grenze an durchgehender Hauswand

EILT (1) MONTAGE NACHBAR HAT BEGONNEN, IN ARBEIT
 
Strömungstechnische Freigabe Vitocal 250-A – Rücken-an-Rücken-Tunnelaufstellung parallel zur Grenze an durchgehender Hauswand
 
Sehr geehrtes Viessmann-Technikteam,
 
ICH BEKOMME KEINEN TECHNIKER DIREKT ANS TELEFON, NUR TELFONCALL UND VERWEISE AUF HEISA-BETRIEBE. 
ICH BIN GENERALUNTERNEHMER UND AUSSAGEN DER INSTALLEUTEUR FIRMEN REICHEN DEM NACHBARN NICHT.
 
ich benötige eine werthaltige und verbindliche herstellerseitige Einschätzung zur strömungstechnischen Zulässigkeit einer geplanten Außenaufstellung zweier Vitocal 250-A (1x 8 kW Bestand Nachbar, 1x 13-17 kW geplant für meinen Kunden (energetische Sanierung).
 
Die Geräte sollen, auf Wunsch des Nachbarn zur linken, parallel zur Grundstücksgrenze im Vorgarten, im 90-Grad-Winkel zu einer durchgehenden Hauswand, aufgestellt werden. Der Abstand zur Hauswand beträgt 85 cm. Die Geräte stehen Rücken an Rücken mit einem Gesamtabstand von nur 60 cm (jeweils 30 cm zur Grenze) zueinander. Sie saugen folglich beide aus diesem verengten 60-cm-Mittelkanal an, der an der Rückseite durch die Hauswand als Sackgasse abgeschlossen wird.
 
– Skizze und Fotos hängen an – 
 
 
Als Branchenkollege mit der Erfahrung aus über tausend installierten Wärmepumpen sehe ich hier im Winterbetrieb bei zeitgleicher Volllast (Gesamtvolumenstrom über 9.000 m³/h) das akute Risiko eines massiven Strömungsabrisses und eines thermischen Kurzschlusses.
 
Frage an die Technische Abteilung:

Erteilt Viessmann für eine solche "Tunnel-Sackgassen-Aufstellung" im 60-cm-Raster zweier ungleich großer Geräte eine offizielle strömungstechnische Freigabe, oder ist diese Konfiguration aufgrund der Verletzung des ungestörten Ansaugfeldes herstellerseitig unzulässig?
 
DIESE  TECHNISCHE ANGELEGENHEIT MUSS  KLÄREN UND DAZU BENÖTIGE ICH IHRE HILFE!
 
ICH HATTE BIS VOR  VORLETZTES JAHR HÄUFIG KONTAKZT MIT DEM VERKAUFSLEITER ANDREAS SNELL UND DEM TECHNISCHEN LEITER MÜLLER, BEIDE BEKOMME ICH ZUR ZEIT NICHT ERREICHT. WEISS ABER AUCH NICHT OB DIESE NOCH IN IHREM DIENSTE TÄTIG SIND.
 
 
ICH SOLL DIE NEUBESCHAFFUNG EINER WÄRMEPUMPE VERANLASSEN. DIE SITUATION VOR ORT IST SCHWIERIG.
 
 
ES HANDELT SICH UM EIN DOPPELHAUS AUS DEM JAHRE 1981 DIE PARTEINEN HABEN SICH GEENINIGT DASS NAHE DER GRUNDSTÜCKSGRENZE JEWEILS JEDER SEINE WP AUFSTELLEN KANN.
NACHBAR 1 HAT SCHON ANGEFANGEN FÜR NACHBAR 2 SOLL ICH DAS REGELN.
 
DIE INSTALATEURE VOR ORT HABEN JEDOCH DAS AUßENGERÄT NICHT WIE UNTER DEN NACHBARN BESPROCHEN PARALLEL ZUM GEBÄUDE SONDERN MIT DER RÜCKSEITE DES AUßENGERÄTES PARALLEL IN EINEM ABSTAND VON 30 CM ZUR GRENZE GESTELLT. 
 
JETZT BLEIBT DEM NACHBARN ZWEI  NICHTS ANDERS ÜBER ALS SPIEGELBILDLICH AUFZUSTELLEN.
DIE AUßEN WAND DER GERÄTE HAT ZUR HAUSWAND 85 CM ABSTAND LINKSSEITIG ZUM VORGARTEN STEHT DICHTES BUSCHWERK.
 
 
 
ES IST ZU KLÄREN OB ES SO ÜBERHAUPT MÖGLICH IST DIE ANLAGEN SO AUFZUSTELLEN.
DAFÜR BENÖTIGE ICH EINE OFFIZIELLE TECHNISCHE ERLÄUTERUNG VON IHNEN - VIESSMANN -
DIE AUSSAGE EINES MONTEURS IST NICH NACHHALTIG GENUG.
 
WIR MÖCHTEN VERMEIDEN DAS NACH 40 JÄHRIGER GUTER NACHBARSCHAFT ES ZU KNATSCH.  DA DER NACHBAR DENKT ES GEHT UNS NUR UM DIE OPTISCHE ERSCHEINUNG UND NICHT UM DIE TECHNISCHE NOTWENDIGKEIT.
 
DESHALB BENÖTIGE ICH EINE TECHNISCH FUNDIERTE AUSSAGE VON IHNEN.
 
BEIM NACHBARN HANDELT ES SICH EBENFALLS UM EINE VITOCAL VON VIESSMANN MIT NUR 8KW LEISTUNG. 
 
 
BESTEN DANK IM VORRAUS 
 
STEPHAN KUBIAK – Q-LOGIC WOHNCOMPANY – Q-LOGIC GMBH & CO.KG - DÜREN
2 AKZEPTIERTE LÖSUNGEN

Akzeptierte Lösungen

Bildschirmfoto 2026-10-19 um 15.12.20.pngBildschirmfoto 2026-10-19 um 17.12.53.png

Von der technischen Abteilung von Viessmann habe ich die  Aufstell-Bedingungen  die Mitteilung  für solch eine örtliche Situation bekommen. Sie haben mir die Planungsanleitung übersendet und verweisen auf Seite 267, dass die örtlichen Bedingungen wiederspiegelt und dem Hinweis dass unter diesen Bedingungen die Maschinen 1500mm auseinander stehen müssen sowie das Buschwerk ebenfalls bis 1000mm  Abstand zurückgeschnitten werden muss.  

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Danke für die Rückmeldung. Die Trennwandoption in der Planungsanleitung auf S. 168 will man offenbar niemandem zumuten. 😉

Dann sind die 1500mm nötig, für die kein Platz war. Damit hast du auch dein offizielles Argument.


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

33 ANTWORTEN 33

So muss aber eine WP immer gegen die Hauptwindrichtung arbeiten. Ist nicht akzeptabel..

Im Übrigen wird Viessmann nicht als Gutachter oder ähnliches auftreten.

Und hier im Forum gleich gar nicht.

 

Was die Nachbarn untereinander ausgemacht haben,interessiert eigentlich auch nicht. Denn ob es so auch umsetzbar wäre,sollte man unbedingt vorher mit einem Fachmann abklären.

Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Und wenn ihr euch nicht mit dem Nachbarn einigen könnt,wird es vor Gericht enden.

Eines ist sicher:so,wie aufskizziert,wird mind.eine WP sehr ineffizient laufen.

 

Übrigens wird permanente Großschreibung im Netz als ,,Schreien,, interpretiert..

 

 

mit der Großschreibung das war mir so nicht als schreien bewusst, es ist nur frustrierend dass man keine Fachberater des Herstellers erreichen kann. Es geht nicht darum als Gutachter aufzutreten sondern eine technisch fundierte Aussage zu dieser Aufstellungsvariante zu bekommen. Die Nachbarn streiten sich nicht, der Nachbar hat sich bereit erklärt die Anlage andersrum zustellen, ist aber knautschig weil er die technische Notwendigkeit nicht einsieht. Auch seine Monteure vor Ort waren mürrisch. Aussagen verschiedener Fachinstallateure helfen da nicht es gilt dann als Gefälligkeitsaussage. Deshalb benötige ich eine Fundierte Aussage zu dieser Aufstellvariante. Damit die man es vom Hersteller aus Fundamentiert erläutert hat und nicht de Nachbarschaft doch darunter leidet. Gilt für zukünftige Projekte in der Gegend übrigens auch es sind bald mehrere Doppelhäuser die umrüsten werden, man hat es bereits so als Aufstellvariante gesehen und dazu weitere Anfragen bekommen das man es so "schöner" finden würde. Herzlichen Dank für deine Kurze Rückmeldung. Mir ist es Bewusst dass es uneffizent ist nur der Nachbar kann es in seiner Bedienungs- und Aufstellunterlagen nicht wahrnehmen und fühlt sich halt "überfahren" trotz einfühlsamer Erläuterung. Deshalb ist eine Erläuterung des Herstellers  wichtig für den Frieden in der Nachbarschaft. Deshalb nochmals die Bitte an den Hersteller einfach eine Technische Erläuterung bei diesen Aufstellbedingungen zu geben. Gerne auch im direkt Kontakt unter meiner E-Mailadresse.   

Es geht natürlich auch ohne Angabe des Aufstellortes sondern eine allgemein Gültige gehaltene Erläuterung mit Briefkopf Viessmann reicht. Danke

Von dEN Mitarbeitern am Telefon wurde mir diese Community nahe gelegt, dass hier Techniker von Viessmann eine nachhaltige Antwort geben würden. 

Die Moderatoren hier , wenn sie mal online sind, geben auch nur wieder, was man auf einschlägigen Seiten lesen kann. 

Man braucht sich ja nur die Hinweise auf der Installationsanleitung durchlesen. Unter anderem wird auch erwähnt, dass WP nicht gegen die Hauptwindrichtung gebaut werden dürfen. In eurem Fall wäre es aber garantiert eine.

Es macht die Sache natürlich nicht einfacher, wenn die Monteure nicht  an einer Einigung mitwirken.

Wissen die Monteure, welche schon angefangen haben, Bescheid, dass da noch eine zweite WP hinsoll ? Weil, spätestens hier hätte der Meister-HB hellhörig werden müssen.. Oder habt ihr  beide WP so geplant ?

Ausserdem hoffe ich mal, dass die Monteure wissen, dass der Lichtschacht verschlossen werden muss, wenn er im Sicherheitsbereich von einem Meter liegt?

Hallo,

 

dem Errichter der WP sollte die  Viessmann Planungsanleitug für die 250-A vorliegen. 

Dort geht klar hervor,  das gemäß Seite 128 der Schutzbereich von 1 m, in deinem Fall  nicht eingehalten wird.

Hier  muss eine Trennwand gezogen werden.

Siehe Seite 130.

 

Der Gitterost und das Kellerfenster in 85 cm  sind auch unzulässig!

Das muss alles gasdicht verschlossen werden

 

Wenn man so eine komplexe Anlage baut, sollte man sich vorher mal informieren und eine Schulung besuchen.

Nichts für Ungut. 

 

 


@Q-Logic  schrieb:

mit der Großschreibung das war mir so nicht als schreien bewusst, es ist nur frustrierend


Es gibt wohl so einiges, worüber nicht gesprochen wurde ?

Hier auch die Einschätzung der KI. 

Im Internet wird schreiben in GROSSBUCHSTABEN (Caps Lock) allgemein als „Schreien“ interpretiert.
Wenn Sie einen Text komplett in Großbuchstaben verfassen (z. B. „WARUM ANTWORTEST DU NICHT?“), wirkt das auf die Lesenden so, als würden Sie die Worte laut herausschreien. Dies gilt in der sogenannten Netiquette (den Verhaltensregeln im Netz) als unhöflich, aggressiv oder aufdringlich.
Neben der reinen Großschreibung gibt es noch weitere Elemente, die online als Schreien oder lautstarker Ausdruck wahrgenommen werden:
  • Übermäßige Satzzeichen: Die Verwendung von vielen Ausrufezeichen hintereinander (z. B. „Stopp!!!“) verstärkt den Eindruck eines lautstarken Befehls oder Rufs.
  • Gesperrter Text oder Fettdruck: Wenn ganze Absätze ohne triftigen Grund fett oder mit L e e r z e i c h e n zwischen den Buchstaben geschrieben werden, wird dies oft als visuelles Anschreien empfunden.

 

Nur, damit keiner sagen kann, ich hätte mir das ausgedacht:-)

Nun mal keine Verunglimpfungen gegenüber dem Nachbarn und seine Monteure. Der Nachbar hat die Firma selbst beauftragt. Die Firma sieht in dem Fall erstmal nur was für sie am einfachsten war. Weiter haben die nicht gedacht, dass das Haus nebenan in Zukunft auch eine Anlage baut. Es gab keine gemeinsame Planung zwischen den Nachbarn nur die Aussage des Nachbarn zur Linken er stelle das Außengerät parallel zur Wand. Anscheinen wollten sich die Monteure es einfacher machen und haben die Anlage anders platziert ( Aussage Nachbar ihm habe das nicht gestört im Gegenteil er fand es optisch besser) , oder aber der Nachbar hat es ihnen so angeordnet und gibt es nicht zu. Erst als ich zufällige die Fundamente gesehen  habe ich  das Thema dort zur Sprache gebracht. Die Anlage wird jetzt anders platziert, aber von Gesprächen die mein Auftraggeber mitgeteilt hat sieht er die technische Notwendigkeit nicht ein. 
Die Lichtschächte sind versiegelt worden da ist alles ok. Der Nachbar hat schon eine bekannte Fachfirma beauftragt die eigentlich weiß was sie tut, wenn denen die Informationen fehlen oder die Monteure vor Ort selbst denken, passiert sowas. Es wird nur keiner im eigenen Vertragsverhältnis etwas zugeben.

 

Ich schreibe hier weil ich für die Skizzierte spezielle Aufstellung eine Fachauskunft vom Hersteller möchte. Da hilft die Technische allgemeine Unterlage dem Nachbarn nicht der es anders interpretiert oder interpretieren will. Danke trotzdem für Dein Kommentar, hilft nur nicht.

 

Ich finde eigentlich, dass die Installationsunterlagen keinen Interpretationsspielraum bieten.

Aber bitte, ich will euch nicht weiter reinreden. Ihr glaubt es ja eh nicht. 

Von Viessmann wird hier gar nichts kommen. Und wenn doch, ganz sicher das, was in den Unterlagen steht.

Wie von qwert089 geteilt, ist in der Anleitung der Abstand doch dargestellt und das würde nur mit einer Trennwand gehen.

 

Vaillant -> Vaillant möchte hier z.B. mind. 600mm 

Wenn bei der Variante „Rücken an Rücken“  eine feste Trennwand auf der Grenze hinzukommt, während links das dichte Buschwerk steht, führt das lufttechnisch zum absoluten Totalschaden (Kollaps)für das System.
Hier ist die physikalische Beschreibung, warum diese Kombination die Wärmepumpen komplett abschnürt:
 
Die Luftzufuhr-Katastrophe bei „Rücken an Rücken“ mit Trennwand:
  • Vollständige Einmauerung der Ansaugseite: Die Ansaugseiten beider Geräte zeigen zueinander in den Spalt auf der Grenze. Wenn Sie genau dort eine gasdichte Trennwand errichten, reduzieren Sie den ohnehin schon engen 60-cm-Abstand auf nur noch 30 cm bis zur Wand für jedes einzelne Gerät. Das Gerät schaut nun frontal auf eine Mauer in 30 cm Entfernung.
  • Das Busch-Sieb blockiert links: Versucht die Wärmepumpe nun, die Luft seitlich in diesen 30-cm-Spalt hineinzuziehen, trifft sie auf der linken Seite auf das dichte Buschwerk. Die Büsche wirken wie ein engmaschiges Sieb, bremsen die Luft ab und blockieren den Nachschub von links fast vollständig.
  • Die 85-cm-Flanke rechts reicht nicht aus: Von rechts (Hauswand) versucht zwar Luft nachzuströmen, aber da die komplette Ansaugfläche der Wärmepumpe frontal vor der Grenzmauer steht, muss die Luft um die schmale Geräte-Ecke herumgezogen werden.
  • Extremer Unterdruck (Atemnot): Der Ventilator muss Schwerstarbeit leisten. Im engen 30-cm-Ansaugschlitz entsteht ein massives Vakuum. Das Gerät bekommt nicht annähernd die benötigten Kubikmeter Frischluft pro Stunde.
  • Vereisung und Strom-Schock: Durch den extremen Luftmangel kühlt der kleine Spalt im Winter innerhalb von Minuten komplett aus. Das Gerät vereist permanent, muss ständig energieintensiv abtauen und der Stromverbrauch schießt extrem in die Höhe. Zudem wird die Anlage durch die extremen Luftwirbel im Nadelöhr sehr laut
     
  • Wenn Viessmann schreibt, dass 25 cm bis zu einer Wand ausreichen, gehen die Ingenieure von einer idealen, völlig freien Einzelaufstellung aus. Das bedeutet:
    • Das Gerät steht vor einer Wand, aber links, rechts und oben ist alles komplett offen.
    • Die Luft kann in diesem Fall problemlos von der linken Seite und der rechten Seite in den 25-cm-Spalt hineinströmen. Da Luft sehr flexibel ist, reicht dieser seitliche Nachschub für ein einzelnes Gerät im freien Raum aus.
     
    Warum DIE Realität (Rücken an Rücken + Buschwerk) das Datenblatt aushebelt
    Bei der Variante "Rücken an Rücken" mit Trennwand und Buschwerk treffen drei Verschlechterungenaufeinander, die Viessmann bei den standardmäßigen 25 cm überhaupt nicht berücksichtigt:
    1. Das Busch-Sieb blockiert eine komplette Flanke: Die linke Seite, aus der normalerweise die frische Luft in den Spalt nachströmen müsste, ist durch das dichte Buschwerk wie zugeschnürt.
    2. Die Hauswand engt die andere Flanke ein: In 85 cm Entfernung steht rechts die Hauswand. Das ist zwar etwas Platz, schränkt den Raum im Vergleich zu einer völlig freien Wiese aber spürbar ein.
    3. Zwei Geräte kämpfen gegeneinander: Auf der anderen Seite der Trennmauer macht der Nachbar genau dasselbe. Das bedeutet, auf engstem Raum wird der gesamten Umgebung von zwei riesigen Ventilatoren gleichzeitig die Luft entzogen.
     
    Fazit: 
    Das Datenblatt nennt das absolute, theoretische Minimum unter Idealbedingungen. Sobald aber Hindernisse wie das Busch-Sieb und eine Hauswand das Nachströmen der Luft von den Seiten behindern, reichen die 25 (oder 30) cm frontal vor der Ansaugwand hinten und vorne nicht mehr aus. Die Luft steht in diesem engen Tunnel einfach still.

<Bin sehr dankbar  für die Mitteilungen und den Austausch 

 

Hallo @Q-Logic,

 

​hab mir gerade mal deine Skizze angeschaut. Ganz ehrlich: Wenn ihr das wirklich so baut, tut mir vor allem Nachbar 1 mit seiner bereits stehenden 8-kW-Anlage jetzt schon leid, denn der hat sich damit ein riesiges Eigentor geschossen.

  

​Schau dir mal den 60-cm-Spalt in der Mitte an. Oben ist die durchgehende Hauswand, unten das dichte Buschwerk und links/rechts saugen beide Geräte auf 30 cm Abstand zur Grenze an. Wo sollen da im Winter über 9.000 m³/h Luft herkommen?

  

​Wenn ihr da jetzt eure doppelt so große 13-17 kW Anlage (mit Doppellüfter!) dagegenstellt, passiert im ersten richtigen Winter Folgendes:

  

​Eure große Anlage hat viel mehr Zug und saugt der kleinen 8-kW-Anlage vom Nachbarn im engen Spalt einfach die Luft weg.

  

​Weil von der Hauswand und vom Buschwerk kaum Luft nachströmen kann, ziehen beide Anlagen ihre eigene eiskalte Ausblasluft von oben direkt wieder rein (klassischer thermischer Kurzschluss).

  

​Die 8-kW-Pumpe vom Nachbarn wird dadurch im Dauerbetrieb vereisen, kriegt das Abtauen nicht mehr hin, geht auf Niederdruck-Störung und heizt dann schön teuer mit dem Heizstab durch.

​In deiner Skizze sind die Leitungen außen eingezeichnet, aber bei der Vitocal 250-A gehen Vor-/Rücklauf und Kondensat hinten auf der Ansaugseite rein – also mitten in den 60-cm-Spalt! Wenn da zwei dicke Fernwärmeleitungen liegen, bleiben kaum 40 cm Platz. Da kommt nie wieder ein Techniker zum Reinigen oder an einen Fühler ran. Und bei eurer roten Anlage liegt die rechte Wartungsseite (wo die ganze Elektronik/Hydraulik sitzt) unten mitten im Gebüsch.

  

​Laut Viessmann Montageanleitung ist das gleich mehrfach unzulässig: Die 250-400 mm Mindestabstand hinten gelten nur vor einer starren Wand, niemals Verdampfer gegen Verdampfer! Kaskaden bzw. mehrere Geräte sind nur nebeneinander mit gleicher Ausblasrichtung freigegeben. Außerdem ist Nischenaufstellung verboten und eine der beiden Anlagen bläst so zwangsläufig gegen die Hauptwindrichtung (ebenfalls verboten). Im Störungsfall winkt der Viessmann-Werkskundendienst sofort ab, dann ist die Garantie futsch.

  

​Und falls der Heizungsbauer vom Nachbarn auf die schlaue Idee kommt, einfach ein Trennblech auf die Grenze dazwischenzustellen: Bloß nicht! Dann hat jede Anlage hinten nur noch einen 30 cm schmalen Schlitz vor einer geschlossenen Wand. Da kriegt die große Anlage erst recht keine Luft mehr, das Blech dröhnt wie eine Trommel und an die Anschlüsse hinten kommt gar keiner mehr ran.

  

​Erklär dem Nachbarn am besten in Ruhe, dass es null um die Optik geht, sondern dass eure große Anlage seiner kleinen 8-kW-Pumpe im Winter schlichtweg die Luft abdrückt. Noch kann sein HB die 8-kW-Anlage mit überschaubarem Aufwand um 90 Grad drehen. Beide Geräte parallel vor die Hauswand (40 cm Wandabstand, beide blasen nach vorne Richtung Vorgarten/Buschwerk), dann sind sogar die Leitungswege kürzer und beide haben Ruhe!

Die erste Anlage verletzt so bereits allein den Schutzbereich. In diesem dürfen keine Grundstücksgrenzen liegen, weil im Allgemeinen gar nicht absehbar ist, was der Nachbar dort irgendwann vorhat. In dieser Aufstellung hätte also von vornherein eine Trennwand eingeplant werden müssen, um den Schuzbereich auf das eigene Grundstück zu begrenzen.

Wie das seitliche Buschwerk aussieht, lässt sich bisher nicht einschätzen, aber da wäre sicher auch ein Rückschnitt möglich. Die A08 hat mit einer Trennwand in 250mm und seitlichem Abstand von 850mm bei freier Öffnung nach oben sicher kein Problem.

Wenn bei der großen Anlage (warum eigentlich doppelt so groß, wie bei der anderen DHH?) Bedenken bestehen, muss sie halt weiter weg gestellt werden, wenn das geht.

Das dichte Buschwerk wäre in einem Abstand <1000mm übrigens auch auf der Ausblasseite ein Problem hinsichtlich Strömungskurzschluss.


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Danke Mr_Vito. Du hast es Verstanden und genau das Problem beschrieben. Genau das ist auch meine Aussage.  Aus diesem Grunde brauche und erwarte  ich solch eine technische Aussage vom Hersteller schriftlich.  Damit er es auch wirklich einsieht und Ruhe gibt oder seine Frau ihm Ruhe befiehlt. Es ist ärgerlich dass eine 35 Jährige Nachbarschaft jetzt leidet, er gibt den Nachbarn die Schuld nach dem Motto – es hätte ihm nicht gefallen. Also schiebt optische Gründe für unser Veto vor.  

Danke ABR. Nur eine Trennwand löst das Problem bei der Aufstellung. Es gibt kein Platz für größere Abstände.    Die genaue Berechnung Heizlastberechnung steht noch aus, jedoch aus der Erfahrung heraus ist 8 KW zu gering, weil es sich um ein Haus aus dem Jahr 1981  mit fast 200 qm Wohnfläche – EG, OG, DG plus Kellergeschoss und Radiatoren -keine Fußbodenheizung- handelt. Da ist die 8 KW Anlage unterdimensioniert. Ansonsten sie Hinweis zu vor von Mr_Vito der hat das Strömungstechnische Problem genau beschrieben.

Dann ist ja ohnehin alles schon passiert und soll nur noch für gut oder besser befunden werden. Da wird von Viessmann keine Bewertung kommen, außer der Verweis auf die Planungsunterlagen.

Nach der Skizze befindet sich das Buschwerk in 2m Abstand vom Haus. Mit der Aufstellung der Anlage in 65 cm Abstand vom Haus, bläst diese jetzt aus einem Abstand von 75cm dagegen. Da wundert es mich, dass das jetzt als strömungstechnisch besser bewertet wird. Und wenn es in der anderen Aufstellung schon keinen Platz mehr für einen größeren Abstand gab, werden doch jetzt die mindestens 75cm zwischen beiden Anlagen auch nicht erreicht.


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Guten morgen ABR nein das nicht. Es geht um die Regelaufstellung mit Rücken an Rücken Positionierung im Vorgartenbereich nahe der angrenzenden Hauswand in der Mitte eines Doppelhauses.

Ich erwarte keine Aussage ob anders besser. Sondern nur die Bewertung der Dargestellten Situation da sie in dem Gebiet öfter vorkommt.

 

Die 250-400 mm Mindestabstand hinten gelten nur vor einer starren Wand, niemals Verdampfer gegen Verdampfer! Kaskaden bzw. mehrere Geräte sind nur nebeneinander mit gleicher Ausblasrichtung freigegeben. Außerdem ist Nischenaufstellung verboten und eine der beiden Anlagen bläst so zwangsläufig gegen die Hauptwindrichtung (ebenfalls verboten). Im Störungsfall winkt der Viessmann-Werkskundendienst sofort ab, dann ist die Garantie futsch.

 

Bei einer nebeneinander gestellten Version ist das mit dem Vorgarten  bei der Anlage meines AG leicht zu ändern er kann sein Buschwerk entfernen. Was der Nachbar dann macht kann mein AG nicht beeinflussen. 

 

 

Bildschirmfoto 2026-10-17 um 10.59.24.png

 

Ist eigentlich ziemlich egal,wie du es drehst. Weil,( nur angenommen)steht eine WP exakt in der Hauptwindrichtung,muss bei Rücken an Rücken unweigerlich die andere Wärmepumpe genau entgegengesetzt stehen.  Was nicht effizient ist 

Hintereinander genau in Windrichtung geht auch nicht,weil die nachfolgende WP die eiskalte Abluft der ersten Pumpe reinzieht. Entweder nebeneinander mit den nötigen Sicherheitsabständen oder hintereinander mit so grossen Abständen,dass die Pumpen sich nicht beeinflussen.

Selbst bei Wärmepumpen,welche mit Grundwasser arbeiten,kannst nicht nach Gutdünken Erdsonden einbringen. Abstände und Anzahl sind genau vorgegeben.

Kurz: Rücken an Rücken ist immer Mist  Einer zieht hier zwangsläufig den Zonk. 

Und es wird noch schlimmer,wenn man die Hauptwindrichtung beachtet .

Bei Reihenhäusern würde ich eher so planen,dass einer die Pumpe vors Haus, der Nachbar aber hinters Haus stellt. Dass es nicht immer möglich sein wird,bleibt hierbei unberücksichtigt.

Aber allein schon Rück an Rück zu planen ist unverantwortlich. Hier ist der Ärger ob der exorbitanten Stromrechnung für Einen vorprogrammiert.

Hallo @Q-Logic ,

 

ich will gar nicht für die Rücken-Rücken-Variante plädieren. Aber so war nun mal die Ausgangssituation, nachdem der Nachbar damit begonnen hat, weil die Absprachen offenbar nicht verbindlich genug waren.

Grundsätzlich ist diese Art der Aufstellung lt. Planungsanleitung auch völlig legitim, wenn es von den Windverhältnissen unproblematisch ist. Entweder mit großem Abstand von 1500mm oder mit Trennwand unter Beachtung des Schutzbereichs. Und da bekommst du eigentlich dein "offizielles" Argument her.
Ohne Trennwand hatte der Abstand 1500mm sein müssen, was mit 600mm nicht der Fall wäre.

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Das Buschwerk hätte man genauso einkürzen können oder müssen, wie in der jetztigen Umetzung.

Mit einer 100mm Trennwand hätten die Anlagen im 600mm Abstand jeweils 250mm davor stehen können. Wenn die Trennwand hoch und breit genug ist, merkt keine Anlage etwas von der anderen. (250mm vor einer Wand sind dann für den Lufteintritt völlig ausreichend und Standard. Die Designverkleidung mit Wandanbindung hat einen Abstandsbereich von 200-300mm.) Ob das dann immer noch allen so gut gefällt, sei dahingestellt, aber es wäre grundsätzlich nach Vorgabe möglich.
Für die Argumentation, dass auch diese Aufstellung trotzdem nicht geht, könnte der irsinnige Schutzbereich sein, den VM bei dieser Anordnung ansetzt.

ABR_1-1792235567531.png

2300mm vor jeder Anlage in der jeweiligen Anlagenhöhe. Keine Ahnung, woraus dieses Maß resultiert, aber nach dem Foto wäre da wohl schon die Haustür drin gewesen.

 

Bei der Parallelanordnung sind allerdings auch die erwähnten 750mm Abstand einzuhalten.

ABR_2-1792236120660.png

 


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Ich muss hier ABR widersprechen. Es muss unbedingt die Hauptwindrichtung beachtet werden. Und damit ist Rück an Rück praktisch ausgeschlossen.

Da bin ich voll bei dir. Deshalb hatte ich geschrieben, "wenn es von den Windverhältnissen unproblematisch ist". Ich kenne die Ausrichtung nicht und auch nicht die real auftretenden Windverhältnisse am Aufstellort.

Warum macht sich VM dann überhaupt die Mühe, solche Anordnungen zu beschreiben? In einer dichten Bebauung sind die Windverhältnisse ggf. deutlich anders als an einem freistehenden Gebäude.


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Das ist gar nicht weiter von Belang. Es gibt überall eine Hauptwindrichtung.. Nennt man auch Wetterseite. In D ist das Richtung West/ Nordwest nach Ost/ südost. Demzufolge sollte auch die WP so ausgerichtet werden . Und bei Rück an Rück ist es zwangsläufig so,dass mindestens eine WP der Windrichtung entgegensteht. Denn die WP wurde ja 180* horizontal gedreht.

Da kannst noch so sehr auf Sicherheitsabstände schauen. 

Und keiner baut eine WP 90* zur Hauptwindrichtung.

 

Lasse ich die WP entgegen der Windrichtung,mach ich es ihr unnötig schwer,was sich zu 100% auf die Stromrechnung auswirkt. Und das ist nicht positiv gemeint !

Und ob es ,,schön,, aussieht,interessiert den Stromzähler gleich gar nicht.

Aber wenn's der Nachbar besser weiss,nur zu. Kommt aber hier nicht angeheult,wenn es in die Hose geht.

 Und das wird es !!