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Filter in der Außeneinheit meiner Vitocal 250 A setzt sich immer wieder zu

Hallo zusammen,

meine Vitocal 250 A wurde im August 2024 in Betrieb genommen. Von Anfang an war ein großes Problem, dass sich immer wieder der Fingerhut-Filter in der Außeneinheit zusetzt und der Volumenstrom unter die Grenze abfällt, bei der noch ein stabiler Betrieb der Wärmepumpe möglich ist.

Die Wärmepumpe wurde in eine Altanlage Baujahr 1963 mit Stahl-Radiatoren und Kompakt-Heizkörpern eingebaut, und diese wurde vor der Inbetriebnahme vom Fachbetrieb mehrfach gründlich gespült und auch mit einem Kalk-, Rost-, Magnetit- und Kesselsteinlöser (Care 212) gereinigt. Das eingefüllte Heizungswasser ist über eine Füllstation vollentsalzt (das unbehandelte Leitungswasser hätte eine Gesamthärte von 19,0), hat aber gemäß den Heizungswasseranalysen immer noch 3 Grad dH sowie eine Leitfähigkeit von ca. 250 mikroSievert / cm (anfangs sogar 530 mirkoSievert / cm) bei einem pH-Wert von 8,6 und liegt damit über den Anforderungen der Norm (< 1 ° dH, < 100 mikroSivert / cm).
Im ersten Winter ist es mir nach und nach durch viele Spülvorgänge am Innenfilter (Heizungsfilter Compact von Syr) und am Schlammabscheider sowie Reinigungen des Filters in der Außeneinheit gelungen, die Zeiträume bis zum nächsten Reinigungsvorgang zu vergrößern von am Anfang wenigen Tagen zwischen 2 Aktionen bis zu 2 - 3 Wochen. Ich habe sogar mehrfach das Innenteil des Syr-Filters ausgebaut und intensiv gereinigt (u.a. im Ultraschallbad, da es stark zugesetzt war).
Nachdem im Sommer die Anlage praktisch nicht gelaufen ist (Warmwasseraufbereitung erfolgt bei genügend Sonne rein über eine integrierte Solarthermie-Anlage) beginnt die neue Heizperiode wieder genauso wie die erste, es ist kein wirklicher Fortschritt zu erkennen, und die Filter müssen wieder in Abständen von wenigen Tagen gereinigt werden, um den Volumenstrom über 1000 l / h zu halten. 

 

Ich befürchte nun, dass ein fortgesetzter Korrosionsprozess abläuft und sich während des Sommers nicht ausgefiltertes Magnetit in der Anlage anreichern konnte, das nun zu Beginn der Heizperiode wieder die Filter verstopft. Auch befürchte ich, dass häufiges Spülen des Syr-Filters mit anschließendem Auffüllen der Anlage durch entsalztes Frischwasser diese Korrosion noch antreiben könnte, weil dadurch neuer Sauerstoff ins System gelangt.

 

Welche Ideen habt ihr, um die Problemursache abzuklären oder das Problem zu lösen?

 

5 ANTWORTEN 5

Hallo und guten Morgen 

 

Leider wird dir nichts anderes übrig bleiben als weiterhin die Filter zu reinigen.

 

Bzgl. Heizwasser Qualität gibt Viessmann allerdings anderes vor als du schreibst.

Siehe Link, da heißt es <3dh und beim Rückspülen, reinigen gehen doch idR keine so großen Mengen verloren daß ein nachfüllen über die Füllstation relevante Veränderung der Wasserqualität bewirkt.

 

 

 

https://www.manualslib.de/manual/853134/Viessmann-Vitocal-250-A-Awo-E-Ac-251-A.html?page=86

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Ich hoffe mal, dass du Siemens satt Sievert meinst, sonst hättest du ein Problem mit ionisierender Strahlung.

Bei deiner Anlage solltest du mit deinem HB besprechen, ob die Anlage nicht noch einmal komplett gespült werden sollte.


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Hallo Karl,

 

danke für Deine Einschätzung. 
Zur Heizwasser Qualität steht im von Dir verlinkten Dokument aber auch: "Dieser Wärmeerzeuger stellt Anforderungen an das Füll- und Heizwasser gemäß: [...] VDI 2035".

Meine Anlage hat eine Maximalleistung von 10 kW und ein Füllvolumen von ca. 650 - 700 l, somit > 50 l / kW.

Nach der VDI Norm bedeutet dies nach meinem Verständnis, dass die Gesamthärte < 0,11 ° dH und die Leitfähigkeit < 100 mikroSievert / cm sein muss.

Wenn ich das richtig sehe, widerspricht sich Viessmann somit in dem Dokument selbst, indem sie einerseits auf die VDI Norm verweisen, andererseits einen Grenzwert von 3 °dH nennen. Was gilt denn nun?

Die Größenverhältnisse entsprechen dem meiner 10 kW Anlage.

Lt. meinem Heizungsbauer 3 dh.

Ich arbeite auch nicht mit Entsalzung sondern Enthärtung.

 

Wenn lt Tabelle zwischen 20-50l/kW ein Wert von 11,2 okay sind und ab dem 51ten  l/kW plötzlich nur noch 1/100 = 0,11 ergibt das in meiner ganz persönlichen Anschauung so keinen Sinn.

Ich interpretiere das als fließenden Übergang und halte mich an den von Viessmann in der Anleitung genannten 3 dh Wert und gehe davon aus daß sich Viessmann bei der Benennung des Wertes was gedacht hat und auf durchschnittliche Volumen einer Heizung abgestimmt hat. Worauf Viessmann keinen direkten Einfluss hat ist die Größe des Speichers, dieser sorgt ja idR erst dafür daß die 50 l/kW überschritten werden.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

@CBolte 

 

Wenn ich mich jetzt ganz verrückt machen wollte müsste ich auch berücksichtigen mit welcher Lstg die WP im realen Betrieb arbeitet.

 

Mit den 9,7 kW die sie eigentlich könnte jedenfalls noch zu keinem Zeitpunkt sondern sehr sehr deutlich darunter.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025
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