Der Vorratsbehälter (WW-Speicher) ist immer gefüllt (beim WW-Zapfen läuft Kaltwasser nach), er wird aber nur zu den Zeiten auf der eingestellten Soll-Warmwasser-Temperatur gehalten, die für Warmwasser eingestellt sind, bei "Automatik" also in Abhängigkeit der eingestellten Heizzeiten (Beginn aber eine halbe Stunde vorher, siehe Bedienungsanleitung). Ausserhalb dieser WW-Zeiten achtet die Regelung "nicht" auf die Speichertemperatur; wenn also WW gezapft wird oder der Speicher sonst abkühlt, wird der Speicher nicht wieder aufgeheizt, an den WW-Zapfstellen kommt dann die im Speicher noch vorhandene WW-Temperatur. Einen "Durchlauferhitzermodus" als solchen gibt es nicht, bei Speicheraufheizung macht das Gerät immer das gleiche; wenn gerade so viel WW gezapft wird wie der Brenner wieder auf Soll-Temperatur bringen kann (max.Werte siehe Datenblatt), dann ist diese Dauer-WW-Leistung vergleichbar mit einem Durchlauferhitzer. Bei geringem WW-Bedarf genügt es oft, den Speicher einmal pro Tag aufzuheizen, z.B. morgens vor Heizbeginn, oder vielleicht abends nochmals. Fürs Händewaschen dazwischen genügt dann die im Speicher noch vorhandene Wärme. Wenn dagegen im Verlauf des Tages immer mal wieder WW in grösseren Mengen gebraucht wird, stellt man besser die WW-Zeiten für die gesamte Bedarfszeit ein, damit der Speicher immer wieder nachgeladen wird. Die "passenden" Einstellungen hängen vom WW-Bedarf ab, sowohl der Menge als auch den Zapfzeiten. Ist eine Zirkulationspumpe vorhanden, wenn ja wie eingestellt? Die aktuell eingestellten Heizzeiten sind sehr kurz, nur gerade 5,5 h / Tag. Für die Übergangszeit mag das je nach Haus, Bewohnung (Anwesenheit) und Komfort ausreichen, für denn Winter aber kaum. Es ist besser, länger mit niedrigen VL-Temperaturen zu heizen als nur kurz und heftig - kalte Wände senken den Komfort, und bei hohen Systemtemperaturen (VL/RL) läuft ein Brennwertgerät weniger effizient. Das Gleiche gilt für unbeheizte Räume - diese nehmen sich die Wärme einfach aus den benachbarten Räumen und erzwingen damit höhere VL/RL-Temperaturen; besser alle Räume mit der tatsächlich gewünschten Temperatur beheizen, z.B. das Elternschlafzimmer mit Thermostateinstellung 16-17-18 Grad (was auch immer gewünscht ist).
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