Nochmals: 1) Nein 2) ist normal: Bei Raumeinfluss (was du mit b0:1 nachts hast), ist A9 nicht aktiv. Also kein Bug, alles OK so. Kann das Dings regeln, wie du es gewohnt bist: nein Kann das Dings regeln, was du möchtest: ja 3 Möglichkeiten: a) reine Witterungsführung. b0:0, Soll-Temperatur für red.Betrieb auf 3 Grad. Zur Kontrolle und Beruhigung ein paar Mal morgens vor Heizbeginn erreichte Raumtemperatur ablesen - sie wird in den paar Nachtstunden nicht unter 15 Grad sinken (ausser bei geschätzten -25 Grad, aber das wird durch F8 und F9 abgedeckt). Für Winterurlaub Soll-Temperatur für red.Betrieb auf 15 Grad setzen. b) Witterungsführung mit raumtemperaturgeführter Pumpenlogik: Vitotrol in einem anderem Raum montieren, in dem sie weder Sonne noch Kaminwärme abbekommt. Soll-Temperatur für red.Betrieb auf 15 Grad setzen, b0:0, b5:5. Effekt: Bei der Umschaltung vom normalen in den reduzierten Betrieb geht die Pumpe und der Brenner aus wegen b5. Ziemlich sicher bleibt die Pumpe die ganze Nacht aus (weil das Haus nur langsam abkühlt, die Raumtemperatur über 15 Grad bleibt). Falls die Raumtemperatur nachts unter 15 Grad sinken sollte, startet die Pumpe wieder und bald darauf der Brenner (aufgrund der Soll-VL). Da die Heizkennlinie viel zu hoch eingestellt ist, wird die Raumtemperatur auch im reduzierten Betrieb weit über 15 Grad aufgeheizt (ggf. für den Urlaub zu berücksichtigen, jedenfalls dann nicht über den hohen Verbrauch meckern). c) Witterungsführung mit Raumeinfluss und raumtemperaturgeführter Pumpenabschaltung: Vitotrol in einem anderem Raum montieren, in dem sie weder Sonne noch Kaminwärme abbekommt. Soll-Temperatur für red.Betrieb auf 15 Grad setzen, b0:1 oder b0:3, b5:5, FA:0. (bei b0:3 Thermostatventile im Raum mit der Vitotrol ganz aufdrehen und so lassen). Effekt wie bei b), aber falls nachts die Heizung anspringt, wird bei genügend Raumeinfluss die Raumtemperatur näher bei 15 Grad liegen als bei b). b0:3 kann ich eigentlich nur empfehlen, wenn du die Heizkennlinie vorher richtig einstellst, sonst wird die Anlage dauernd korrigieren müssen, was vermutlich zu schwankender Raumtemperatur führt, zu einem unnötigen Auf und Ab der Soll-Kesseltemperatur sowieso. Zu b2: Mit der momentan zu hohen Heizkennlinie Werkseinstellung versuchen, mit richtig eingestellter Heizkennlinie ca. b2:20. (aber FA:0 setzen, sonst wird bei Umschaltung auf Tagbetrieb mit "doppelt" erhöhter VL geheizt). Das schnelle Aufheizen würdest du übrigens besser mit FA/Fb oder mit Raumeinfluss programmieren statt über die viel zu hohe Heizkennlinie, denn ersteres ist zeitlich beschränkt, letztere ist dauernd zu hoch. Auch wenn du es nicht hören/lesen willst: du hast ein Brennwertgerät; bei hoher Rücklauftemperatur (> ca. 47 Grad) kondensiert jedoch nichts mehr, dann ist auch nichts mehr mit Selbstreinigung des Wärmetauschers und mit Brennwertnutzen. Mit welchen Brennerlaufzeiten läuft dein Gerät im Winter mit den aktuellen Einstellungen, wieviele Brennerstarts und -stunden hast du auf dem Zähler?
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