Wenn du aus dem 'Erwärmungsgradienten' Rückschlüsse ziehen willst, müssten wir mindestens das Speichervolumen (bei mir 160 Liter), die Differenztemperatur und den Temperaturverlauf 'über den Wärmetauscher' (grob (Rein+Raus)/2) einbeziehen und das unter Berücksichtigung der Datenblattangaben zu dem Wärmetauscher in Relation setzen. Dazu kommt noch, dass der Speichertemperatursensor mindestens am Anfang der Aufheizung wegen der Schichtung nicht die Temperatur des Speichers repräsentiert (da bin ich auch schon drauf reingefallen). Zu viele Unbekannte wenn du mich fragst. Dazu kommt ja noch, dass meine B3HB weiter runter moduliert (die rote Linie in meinem Diagramm) als die WB2, wobei 30% auch die WB2 schaffen sollte. Hast du mal geschaut, welche Modulation anliegt, bevor sie aus geht? Sag mir doch bitte mal was für ein Speicher dahinter hängt (am besten die ersten 7 Ziffern der Herstellernummer), vielleicht steht in dem Datenblatt ja noch Bauchbares zum Wärmetauscher drin. Damit könnte man dann eventuell(!) eine Abschätzung machen, wie viel Leistung transprotiert werden können sollte... Bei meinem Vitocell 100V CVA steht aber "Trinkwasserdauerleistung bei Trinkwassererwärmung von 10 auf 45°C und einer mittleren Kesselwassertemperatur von 78 °C : 15kW" und von 15 kW wären wir ganz weit weg wenn der Brenner abschaltet, auch wenn wir noch bedenken, dass das Gefälle (der Wärmefluss ist proportional zum Temperaturgefälle) in deinem Fall erheblich niedriger ist. Ich glaub, eine solche Abschätzung macht wenig Sinn. Aber ich denke, es ist nicht normal, dass eine modulierende Therme (welche Leistungsklasse ist deine überhaupt? welche minimle Leistung?) während der WW Bereitung und immerhin noch 20K zwischen VL und Speichertemp ab- und wieder anschaltet, oder was sagst du @Franky ? Am Ende musst du halt entscheiden, ob dir die "Warmwasserbereitungsperformance" noch reicht. Die Therme wird keinen Schaden nehmen, wenn sie während der WW Bereitung 1..2 Mal aus und wieder an geht. 20 Minuten Aufheizzeit ist jetzt kein Formel-1 Ergebnis, aber damit kann man wohl auch noch im Wínter leben, wo ja während der 20 Minuten die Heizkörper kalt werden. Die anfängliche Fragestellung war ja, wodran es liegen könnte, dass der Brenner dabei zwischendurch ausgeht. Und ich denke, die Vermutungen 'zugewachsene Speicherladekreisstelle' oder/und 'verkalkter Wärmetauscher' sind wahrscheinlich die Antwort/en. Diese Ursache/n zu beseitigen könnte auch die Effektivität (bezüglich Gasverbrauch) etwas verbessen, aber es ist eben beides mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden, erst recht wenn die Verschraubung am Speicher nicht lösbar ist (so wie bei mir - erst geschraubt und dann gepresst statt Überwurf)... Wenn es am Feuerungsautomaten läge, käme bei der Abschaltung wohl eine Fehlermeldung denke ich.
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