Im Heizbetrieb ist das nicht kritisch, sondern vielmehr positiv, weil das Teil 'ruhiger' läuft, also potenziell weniger taktet. Allerdings moduliert der Vitocrossal nicht so weit runter wie der Vitodens: 2,6 statt 1,7 bzw. 1,9. Aber sollte hier keine Rolle spielen. Ein (kleines) Problem gibt es, wenn Warmwasser bereitet wird. Dann steigen die Verluste, weil der Kessel nach der Wassererhitzung die Restwärme an die Umgebung abgibt. Sind ja anfangs gut 50l Wasser mit ca. 70°C im allerdings wärmegedämmten Kessel, die abkühlen wollen bzw. müssen. Passiert beim Vitodens zwar auch, der hat aber nur ca. 5 Liter im Kessel. Abhängig vom internen Betriebsablauf könnte es auch ein Problem mit dem Heizen nach Wassererhitzung geben, wenn der Heizkreis direkt angeschlossen ist. Schließlich darf ja eigentlich kein zu heißes Vorlaufwasser in die FBH gedrückt werden. Ich weiß allerdings nicht, was der Vitocrossal hier macht. Abkühlen lassen vor Beginn des Heizbetriebs, was länger dauern kann? Einfach lospumpen und kurzzeitige Überhitzung des Heizkreises in Kauf nehmen? Oder Betrieb nur mit Mischer, was wieder mehr kostet?
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