Seit dem 3.10.25 habe ich eine Vitocal 250-A Typ: AWO-M-E-AC AF 251.A10.
Am 02.11.25 fiel erstmals, ohne ersichtlichen Grund, der FI-Fehlerstromschutzschalter.
Am 07.04.26 fiel wieder der FI. Mein Heizungsinstallateur konnte mir bisher auch nicht helfen.
Ich habe keine Erklärung, da die Wärmepumpe sonst einwandfrei funktioniert und keine Störmeldungen vorhanden sind. Leider konnte ich auch nicht herausfinden, in welchem Zeitraum der Ausfall war. Nur durch die gleichbleibende Außentemperaturanzeige des Außentemperatursensors von vicare vom 7. zum 8. April gehe ich davon aus, dass der Ausfall vermutlich bereits am 7.4 war. Eine genauere zeitliche Bestimmung des Ausfallzeitpunktes könnte die Fehlersuche beschleunigen.
Frage an die Viessmann Experten: "Wie kann die Außeneinheit, die Verkabelung zur Außeneinheit und die Inneneinheit getestet werden, um dem Fehler auf die Spur zu kommen?" und "Wie kann der Zeitpunkt des Auslösens des Fehlerstrom Schutzschalters möglichst genau bestimmt werden?"
Zuerst dachte ich, dass womöglich an der Kabeldurchführungsstelle zur Außeneinheit ein Isolationsproblem vorliegt. Aber bei mehrmaligem Rütteln löste der FI nicht aus. Da die elektrische Zusatzheizung derzeit deaktiviert ist, gehe ich davon aus, dass auch der "Heizstab" nicht das Übel sein kann.
Haben andere Vitocal 250-A Besitzer ein ähnliches Phänomen, dass der FI sporadisch, also nicht reproduzierbar alle paar Monate auslöst?
Solange man auf die Heizung durch hohe Temperaturen verzichten kann, ist dieser Fehler kein Problem, aber wenn man nicht ständig zuhause ist und die Temperaturen tief sind, sieht es leider anders aus.
Was für ein FI ist denn verbaut ?
Außerdem könntest auch deinen Elektriker mit ins Boot holen.
Der Heizstab ist sehr wohl ein Kandidat, auch wenn dieser "Aus" konfiguriert ist !
In bestimmten Abständen wird zur Diagnose ein Testlauf der 3 Heizwiderstände gestartet, wobei eine Auslösung des FI möglich ist. Zu Testen wäre das komplette Heizregister, nach kompletter Deaktivierung der Sicherungen und Test auf Spannungsfreiheit. Danach werden alle 3 Phasen (3 Kontakte) mittels Ohmmeter gegen Erde geprüft.
Alle 3 Widerstände müssen deutlich grösser als 1 KOhm betragen !
Nächster Kanditat wäre das Netzfilter in der Außeneinheit. Auch hier die gleiche Messung durchführen lassen.
Alle diese Arbeiten müssen durch eine Elektro Fachkraft ausgeführt werden !
Ein ausgebildeter E-Techniker sollte mit einer Fehlerstrom-Wandlerzange den Fehlerstrom des Stromkreises messen können; dann brauchst du nicht lange experimentieren. Immer abwechselnd die Verbraucher zu- und abschalten und ein paar Minuten laufen lassen.
Sollte bei Euch ein 30mA-FI eingebaut sein, so kann dieser ab ca. 20 mA auslösen. Für Umrichter-betriebene Geräte ist er nach meiner Erfahrung auch nicht gut geeignet. Schon geringe Ableitströme können solche Auslösungen nach sich ziehen. Geht die Lösung in diese Richtung, müsste der E-Techniker auch ein Skopemeter oder ähnlich einsetzen und sich diese Ströme ansehen und beurteilen.
Ein E-Techniker sollte auch prüfen, warum dort ein 30 mA - Typ (wenn das so ist) eingebaut ist; sollte eigentlich nur gefordert sein, wenn für Laien zugängliche Steckdosen an diesem Stromkreis hängen.
Es geht aber noch weiter; bei den FI's gibt es auch noch verschiedene Ausführungen, die z.B. auch DC-Fehlerströme abschalten können. Sind meist sehr teuer, aber für eine richtige Beurteilung braucht es wieder eine ausgebildete Elektro-Fachkraft.
Moin, meine Erfahrung zeigt, dass die Anlagen, bei welchen die ODU und der Heizstab über den selben RCD laufen, unter Umständen zu einem sporadischen Auslösen dessen führen. Grund hierfür sind Ableitströme von Heizstab und ODU diese sind einzeln betrachtet absolut im Rahmen. Wenn sie allerding über den Selben FI laufen addieren sich diese und führen zum Auslösen. Der richtige Weg hier wäre, hier den Heizstab über einen eigenen RCD abzusichern. Hierfür würde ein Typ A ausreichen.
Andere Ursachen sollten natürlich vorher ausgeschlossen werden.
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