Die Dämpfer sind falsch montiert, s. hier:
Viessmann Climate Solutions Community - Viessmann Climate Solutions Community
Hallo Heizing,
vielen Dank für den Hinweis mit dem Dämpfer beim "Fuß der Wandkonsole". Ich gebe das gleich weiter an meinen Sanitärbauer.
Ich kann mir aber aktuell noch nicht vorstellen, dass das alleine die Geräusche verschwinden lässt. Was ist mit der Wandkonsole, die auf den nackten Schrauben an der Hauswand hängt und den Schall überträgt. Gibt es hier nicht auch solche Gummidämpfer/muffen, damit nicht das Metall der Wandkonsole direkt auf der Schraube aufliegt?
Viele Grüße
Hans
Nein, s. hier auf S.14
Das müsste aber schon reichen, die Konsole soll ja fest sein, die Schwingungen der Außeneinheit werden durch die Puffer abgefedert.
ok, wir probieren es die Tage. Ich werde berichten.
Vielen Dank für die sehr schnelle Antwort und dem Dokument!!
Viele Grüße
Hans
Konntest Du Dein Problem lösen?
Ich habe das gleiche Problem, abhängig von der Kompressordrehzahl: bis 50% keine Resonanz, dann in zwei Drehzahlbereichen (~60-68 und 75-80%) ein „Brummen“, ab ~90% ein „Singen“ im ganzen Haus. Nicht sehr laut aber gut hörbar und auf Dauer störend.
Vitocal 250-A06 montiert im Mai 2025 mit Wandkonsole auf Kelleraussenwand (Stahlbeton), bis Oktober geräuschreduzierter Betrieb (= max 50% und somit ohne Resonanzen), im November zur Abhilfe elektrische Leistungsbegrenzung auf 1,6 kW (~ 86% und somit im ruhigen Bereich zwischen Brummen und Singen aber max. 5 kW). Im Dezember und Jänner wegen Nebel viele Abtauvorgänge (bis zu 35/Tag) mit vollem Leistungsbedarf und entsprechenden Resonanzen im Haus.
LG
Wolfgang
Für mich ist der Gummidämpfer nicht nur falsch montiert sondern auch ein Witz.
Selbst wenn man ihn umdreht bringt er nichts. Die Vibrationen gehen durch den Bolzen durch.
Je ein Puffer oben UND unten wäre logisch. Die WP muss "locker" sitzen und Spiel im Millimeterbereich haben. Nirgends metallisch anschlagen. Aber: Bei der Lösung oben und unten darf aber der Bolzen im Loch keinen Metallkontakt haben !
Korrekte Silentblöcke haben daher keinen durchgehenden Bolzen.
Hier, bzw. siehe oben müssen "echte" Gummi Silentblöcke zwischen gesetzt werden.
Gibt es online in divesen Größen für kleines Geld.
Bspw:
Zum besseren seitlichen reinfummeln wäre diese Bauart ggf. besser
Hi Wolfgang,
leider konnte ich das Problem nicht wirklich lösen. Ich war bei einer Viessmann Niederlassung und die Mitarbeiter dort sagen, Zitat: "Die Wandhalterung wird nur fremd eingekauft. Viessmann baut Wärmepumpen, aber keine Wandhalter."
Die Empfehlung von denen ist, dass es klar auf einen Sockel gestellt werden soll. Solche Aussagen finde ich für einen Marktführer sehr "schwach" (freundlich ausgedrückt). Selbst mehrere E-Mails und persönliche Gesprächen halfen nicht weiter.
Für mich liegt das Hauptproblem an der Wandbefestigung, da hier weiterhin eine Schallübertragung stattfindet. Ich habe auch testweise bei den Auflegern der Wandhalterung alle Bolzen entfernt und die Wärmepumpe nur auf zusätzlichen Gummidämpfer gestellt (ohne Schraubenverbindungen). Draußen höre ich fast gar nichts, aber im Haus innen summt und brummt es weiterhin (leider). Ich bin davon super genervt und verstehe nicht, wieso Viessmann sowas nicht hinbekommt. Ich habe dafür einen Premium Herstelleraufschlag bezahlt, nur um danach nicht nachts schlafen zu können!?
Hallo,
ich bin voll bei dir. Die Dämpfer und die ganze Wandhalterung ist hinsichtlich Schallentkopplung ein Witz und überhaupt nicht geeignet!!
Für mich liegt das Hauptproblem an der Wandbefestigung, da hier weiterhin eine Schallübertragung stattfindet, da die Wandhalterung mit dem Metall direkt auf den Wandschrauben zum Haus aufliegt. Es gibt keine Gummi-Dämmscheiben oder ähnliches zum Entkoppeln.
Ich habe auch testweise bei den Auflegern der Wandhalterung alle Bolzen entfernt und die Wärmepumpe nur auf zusätzlichen Gummidämpfer gestellt (ohne Schraubenverbindungen). Draußen höre ich (fast) gar nichts, aber im Haus innen summt und brummt es weiterhin (leider). Ich bin davon super genervt und verstehe nicht, wieso Viessmann sowas nicht hinbekommt? Ich habe dafür einen Premium Herstelleraufschlag bezahlt, nur um danach nicht nachts schlafen zu können!?
Zitat:
Für mich liegt das Hauptproblem an der Wandbefestigung, da hier weiterhin eine Schallübertragung stattfindet, da die Wandhalterung mit dem Metall direkt auf den Wandschrauben zum Haus aufliegt. Es gibt keine Gummi-Dämmscheiben oder ähnliches zum Entkoppeln.
Du kannst die Gummisilentlager nur axial belasten, nicht radial, bzw. nicht auf Scherung.
Ein Einschauben waagerecht an der Wand um die Konsole zu entkoppeln wäre ein NoGo.
Sie gehören zwischen WP und Konsole. Senkrecht belastet.
...und zwar "korrekte" Gummi-Silentlager. Nicht so ein Witz wie oben. Zu klein, sinnlos und keine echte Entkoppelung.
So ganz bin ich noch nicht überzeugt, dass die Ursache wirklich die Wandhalterung ist, denn das Außengerät ist fix mit der Montageschiene verschraubt, die wiederum auf den beiden "oberen" Gummidämpfern ohne direkten Kontakt zur Wandhalterung auf dem Träger der Wandhalterung aufliegt. Die Bolzen sind von unten über die "unteren" Gummidämpfer mit der Wandhalterung verschraubt. So können die beiden Bolzen zwischen oberem und unterem Gummilager "frei schwingen". Die Vibrationen des Außengerätes werden so in den Gummidämpfern von der Wandhalterung ferngehalten, wenn die Gummidämpfer
Und ich gehe auch davon aus, dass sich Viessmann mit diesem Thema intensiv beschäftigt hat, bevor die Wandkonsole als Montageart angeboten wurde.
Die Schallübertragung könnte aber auch über die beiden Kupfer-Rohrleitungen für Vor- und Rücklauf erfolgen. Diese sind über eine Messingverschraubung fix mit dem Außengerät und über zwei Gummischläuche mit dem Wärmetauscher verbunden, der im Außengerät auf dem "schwingungsfrei" gelagerten Kompressorträger befestigt ist.
Damit sollte die Schwingungsübertragung vom Kompressorträger auf die Rohre verhindert werden, aber nachdem die Messingrohre mit dem Außengerät fest verschraubt sind, können die Rohre die Schwingungen des Außengeräts "ungefiltert" in / auf das Haus übertragen.
Um das zu verhindern müssten die VL- und RL-Rohre anstelle der fixen Verschraubung mit dem Außengerät entweder in einem Gummilager "schwimmend" mit dem Gehäuse des Außengeräts montiert sein oder in den beiden Rohren müsste noch vor dem Wanddurchgang (der Ringraumdichtung) ein Schwingungskompensator (z.B. https://www.mcm-systeme.de/media/image/product/17981/lg/gummikompensator-nbr-mit-tempergussverschrau... oder https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRlxXUogw0TCHPVL_laaZVAJNoeSVoIWrsgyoe2CvOGKc55...) eingebaut sein, der die mit dem Gehäuse schwingenden Rohre von den mit dem Haus verbundenen Rohre trennt.
Hat jemand von Euch das Außengerät auf einem Betonsockel an der Hauswand stehen und die Rohre mittels Kernbohrung und Ringraumdichtung direkt hinter dem Außengerät durch die Wand ins Haus geführt (nicht über eine im weiten Bogen verlegte "Fernwärmeleitung" im Erdreich)?
Wenn auch bei dieser Montageart ein "Singen" (bei maximaler Kompressordrehzahl) und "Brummen" in einigen Frequenzbereichen zwischen 60 und 80% zu hören ist, würde das für die Übertragung über die Rohre sprechen. Falls es aber im Haus ruhig sein sollte, würde die Ursache in der Wandhalterung liegen.
Ich bin über jede Beobachtung Eurerseits dankbar, denn ich werde dieses Thema mit Unterstützung meines Heizungsbauers mit Viessmann im Detail besprechen.
Danke
Wolfgang
Bei mir steht die ODU im Minimalabstand vor der Wand auf Betonsockel mit Konsole und geht oberirdisch mit dem VM-Anschlus-Set durch die Kernbohrung. Ich habe kein Geräuschproblem im Haus.
Durch Handauflegen, ggf. etwas biegen, drücken, sollte die Vibrationsquelle zu lokalisieren sein.
PS: Die Transportsicherung ist aber gesichert entfernt worden ? Hast du das geprüft, kann der Verdichter frei rumwabern ?
Es gab bereits einen Beitrag hier im Forum, da war es nicht der Fall.....
Die Transportsicherung ist entfernt, der Verdichter kann frei rumwabern und ist bei abgenommener Seitenwand eigentlich sehr laut. Die Schalldämmung "draußen" hat Viessmann offenbar gut gelöst, beim Körperschall "nach innen" sehe ich Handlungsbedarf: Die Geräusche sind in zwei Kompressor-Drehzahlbereichen (~60-68% und 75-80%) als „Brummen“, ab ~90% als „Singen“ im ganzen Haus nicht sehr laut aber gut hörbar und auf Dauer störend (ich arbeite fast ausschließlich im Homeoffice).
Durch Handauflegen würde ich sagen, die VL- und RL-Rohre vibrieren genau so wie das Außengehäuse (wäre nicht überraschend, sie sind ja mit diesem am unteren Anschlußpunkt fix verschraubt). Die Wandkonsole unten am Träger vibriert eher weniger stark (wäre auch logisch, wenn die Gummidämpfer das machen, wofür sie gedacht sind). Für eine belastbare Messung braucht es aber ein Vibrationsmeßgerät.
Biegen und Drücken überlasse ich meinem HB, das wird aber erst nach der Heizsaison gemacht.
@ABR Vibrieren Deine Rohre außen auch ähnlich wie das Gehäuse? Läuft Deine A10 für Deine 125m² mit Heizkörper oft im Volllastbetrieb? Im Geräuschreduzierten Betrieb ist auch meine Anlage im Haus unhörbar! Nur brauche ich im Dezember und Jänner zwischen den vielen Abtauvorgängen die volle Leistung, um auf im Schnitt 4,5 bis 5 kW Wärmeleistung zu kommen. Seither höre ich mein Außengerät im Haus.
Vollast habe ich beim Heizen natürlich selten. Beim Abtauen dreht die ODU aber auch mal richtig auf. Dabei dreht auch die HK-Pumpe hoch, so dass ich den Zustand direkt neben der IDU schon vom normalen Heizen unterscheiden kann. Aber es überträgt sich nichts ins ganze Haus.
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