So ganz bin ich noch nicht überzeugt, dass die Ursache wirklich die Wandhalterung ist, denn das Außengerät ist fix mit der Montageschiene verschraubt, die wiederum auf den beiden "oberen" Gummidämpfern ohne direkten Kontakt zur Wandhalterung auf dem Träger der Wandhalterung aufliegt. Die Bolzen sind von unten über die "unteren" Gummidämpfer mit der Wandhalterung verschraubt. So können die beiden Bolzen zwischen oberem und unterem Gummilager "frei schwingen". Die Vibrationen des Außengerätes werden so in den Gummidämpfern von der Wandhalterung ferngehalten, wenn die Gummidämpfer gut auf das Gewicht des Außengeräts und den Frequenzbereich der Vibrationen abgestimmt sind (haben A04/06/08 und A10/13 unterschiedlich harte Dämpfer?), die Gummidämpfer bei tiefen Temperaturen oder zunehmendem Alter nicht verhärten und die Bolzen mit nicht mehr als den vorgeschriebenen 1,5 Nm festgeschraubt werden, um "frei schwingen" zu können. Und ich gehe auch davon aus, dass sich Viessmann mit diesem Thema intensiv beschäftigt hat, bevor die Wandkonsole als Montageart angeboten wurde. Die Schallübertragung könnte aber auch über die beiden Kupfer-Rohrleitungen für Vor- und Rücklauf erfolgen. Diese sind über eine Messingverschraubung fix mit dem Außengerät und über zwei Gummischläuche mit dem Wärmetauscher verbunden, der im Außengerät auf dem "schwingungsfrei" gelagerten Kompressorträger befestigt ist. Damit sollte die Schwingungsübertragung vom Kompressorträger auf die Rohre verhindert werden, aber nachdem die Messingrohre mit dem Außengerät fest verschraubt sind, können die Rohre die Schwingungen des Außengeräts "ungefiltert" in / auf das Haus übertragen. Um das zu verhindern müssten die VL- und RL-Rohre anstelle der fixen Verschraubung mit dem Außengerät entweder in einem Gummilager "schwimmend" mit dem Gehäuse des Außengeräts montiert sein oder in den beiden Rohren müsste noch vor dem Wanddurchgang (der Ringraumdichtung) ein Schwingungskompensator (z.B. https://www.mcm-systeme.de/media/image/product/17981/lg/gummikompensator-nbr-mit-tempergussverschraubungen-2x-innengewinde-1.webp oder https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRlxXUogw0TCHPVL_laaZVAJNoeSVoIWrsgyoe2CvOGKc55976OCXmW6J0&s) eingebaut sein, der die mit dem Gehäuse schwingenden Rohre von den mit dem Haus verbundenen Rohre trennt. Hat jemand von Euch das Außengerät auf einem Betonsockel an der Hauswand stehen und die Rohre mittels Kernbohrung und Ringraumdichtung direkt hinter dem Außengerät durch die Wand ins Haus geführt (nicht über eine im weiten Bogen verlegte "Fernwärmeleitung" im Erdreich)? Wenn auch bei dieser Montageart ein "Singen" (bei maximaler Kompressordrehzahl) und "Brummen" in einigen Frequenzbereichen zwischen 60 und 80% zu hören ist, würde das für die Übertragung über die Rohre sprechen. Falls es aber im Haus ruhig sein sollte, würde die Ursache in der Wandhalterung liegen. Ich bin über jede Beobachtung Eurerseits dankbar, denn ich werde dieses Thema mit Unterstützung meines Heizungsbauers mit Viessmann im Detail besprechen. Danke Wolfgang
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