Hallo liebe Community,
in der Nachbarschaft kam die Frage auf, ob man bei tagelangem Stromausfall und Minusgraden die außenliegenden wassergeführten Leitungen (wie z.B. bei einer 250-A / AH) mit einem entsprechend großen Benzin-AVR-Notstromaggregat gegen Einfrieren "retten" könnte und welche technischen Voraussetzungen ein Benzin-Notstromaggregat mitbringen muss, damit die "sensible" Technik der WP keinen Schaden nimmt?
Fall 1, z.B. bei einer 250 A / AH:
Schritt1: Die Außeneinheit 230 V oder 400 V wird im Zählerschrank mittels der Sicherungen getrennt. Schritt2: Die 230 Volt-Zuleitung zur Inneneinheit wird elektrisch auf das Notstromaggregat geschwenkt.
Frage: Läuft dann die primäre Umwälzpumpe automatisch wieder an, um die wassergeführten Leitungen gegen Einfrieren zu schützen?
Fall 2, bei uns in Hybrid-Verbindung mit einer Vitodens 300:
Schritt1: Die Außeneinheit 230 V oder 400 V wird im Zählerschrank mittels der Sicherungen getrennt. Schritt2: Die 230 Volt-Zuleitungen zur Inneneinheit der 250-AH sowie zur Vitodens 300 werden beide elektrisch auf das Notstromaggregat geschwenkt.
Frage: Läuft dann der "normale Notbetrieb" über die Vitodens 300 wieder, den man in der ViCare-App oder an der Inneneinheit der Wärmepumpe aktivieren kann.
PS: Natürlich ist mir bewusst, dass das alles von einem fachkundigen Elektriker durchgeführt werden müsste. Auch die teuren Lösungen mittels Einbau eines Not-Umschalter im Zählerschrank sowie die hohen Anschaffungskosten für ein Notstromaggregat mit 400 Volt für die Außeneinheit lasse ich hier erstmal außer Betracht. Auch die Entleerung der Rohre sowie die "Sollbruchstelle Schwimmerventil in der ODU", wie von Florian Schneider schon einmal erwähnt ist mir bekannt. Es geht mir vorrangig nur um die Verhinderung des Einfrierens der wassergeführten Leitungen.
Über Antworten würde ich mich freuen.
Gruß
Andreas
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Hier auf dem Lande ist die Chance größer das es funktioniert.
In der Stadt sind meist viele kleine Funkzellen, auf dem Land welche mit hoher Reichweite.
Mal testen was geht, alles da, kostet erstmal nichts.
Sim Adapter drucke ich mal schnell im 3D Drucker.
Könnte man über VLAN durchs Haus zum Router im Keller schalten.
Im Keller ist HF freie Zone.
Die Backup Box liegt hier eh nur rum, für 20 Euro hatte ich die mal gekauft.
Gruß Frank
Gruß Frank
Bei meiner Inneneinheit gibt es am Vorlauf und Rücklauf der Vitocal 250A jeweils einen Füllhahn.
Ich habe nun den Tipp bekommen über eine externe Pumpe mit Schlauchanschlüssen bei Stromausfall und Einfriergefahr den Heizkreislauf so am Laufen zu halten. Für die externe Pumpe würde eine 5W WW-Zirkulationspumpe ausreichen. Der Strom für die Pumpe käme dann z.B. von einer Powerstation 1000Wh und würde ein paar Tage reichen.
Mir ist nicht ganz klar wie Strömung genau läuft. Müsste man dafür die Kugelhähne schließen? Die Länge der isolierten Leitungen zwischen Inneneinheit und Außeneinheit sind bei mir ca. 5m hin und 5m zurück. Reicht da die Wärmekapazität der Leitungen aus, oder friert das nach kurzer Zeit doch ein?
Ich habe das Thema und die Lösung hier schon unzählige male adressiert.
Frostschutzmittel stören infolge Dichteänderung das SEV ( Schwimmer sinkt bei Gas im Wasser nicht rechtzeitig ab) und führen damit zu erheblichen Sicherheitsrisiken im Normalbetrieb und zu erheblichen Einbußen in der Effizienz.
Notstromaggregate sind aufwändig, es gibt eine ganze Reihe von Sicherheitsvorgaben zu beachten. Bei 3 phasigen Wärmepumpen wird es richtig aufwändig, da Schieflasten (z.B. Heizregister einphasig im Diagnosemodus) und Anlaufströme in min. 95% aller Fälle diese Notstromaggregate überlasten.
Wichtiges Detail.
Der Umschalter sollte zuletzt den Null Leiter abschalten.
Und als erstes wieder einschalten.
Sonst kann es zu einer Sternpunkt Verschiebung kommen, die Geräte beschädigt.
Theoretisch wäre es sicherer den Null gar nicht zu schalten, leider in DE nicht VDE gerecht.
Gruß Frank
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