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Nur 7,25kW bei 9,84kWp-Anlage trotz bestem Sommerwetter

Hallo, ich bin neu in der Community, habe seit Februar eine Viessmann-Wärmepumpe und seit April eine PV-Anlage nebst Speicher und GridBox (Vitocharge VX3 Typ 8.0A10, 24 Vitovolt 300 M410WEmit 410 wp).

 

Im April sehe ich auch verschiedene Spitzen in der myGridbox-App, wo die Anlage z. T. 10kWp vom Dach geliefert hat. Seit Anfang Mai kommt sie aber nicht mehr über 7,25 hinaus; auch heute nicht, wo die Anlage komplett zur Sonne ausgerichtet ist und kein Wölkchen den Himmel trübt. Ich frage mich nun, ob hier ein Problem vorliegt - Meldungen oder Warnungen oder Fehler zeigt der Vitovolt keine. 7,25 sind aber ja ca. 3/4 von 10, daher habe ich irgendwie das Gefühl, dass ggf einer von den 4 Strings nicht funktioniert? Oder ist das Verhalten "normal" und z. B. auf die Hitze oder den Sonnenwinkel im Juni zurückzuführen? Vielleicht mag ja jemand kurz seine Einschätzung geben; mein Installateur hat sich dazu noch nicht gemeldet. Viele Grüße, Ralph

106 ANTWORTEN 106

Habe es heute morgen mal beobachtet

Bis die Batterie auf 100% war, hat die Anlage über 7,7 kWp gemacht danach bis jetzt nur noch maximal 7,7 kWp 

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Genau das der Effekt den ich oben vermutet habe.

Das wird gemacht um bei hoher PV-Stromerzeugung die Stromnetze zu schützen. Für "kleine" PV Anlagen aber seit diesem Jahr aufgehoben.

Ggf. ist das bei euch noch nicht freigegeben.

 

Das ist aber genau das, was behauptet wird, dass es eben nicht mehr auf 70% steht, sondern auf 100%.

Also keine Drosselung (laut Solarteur). In der Konfiguration steht 0% Abregelung.

Ach ja, bei mir ist das Energiemanagement jetzt erst mal inaktiv.

Somit sollte die Wirkleistungsbegrenzung auch aus sein.

Mal die nächsten Tage beobachten. Werde dann meine Erkenntnisse posten.

Vielleicht gibt es ja von Ralph dann auch neue Erkenntnisse.

Bei Systemen wie z.B von SMA ist der Wechselrichter ein eigenständiges Gerät und der SMA Home-Manager (Energiemanagement) auch. 

Der Wechselrichter hat eine Möglichkeit der statischen Begrenzung die gesetzt wird/wurde wenn man keine interligente Regelung wie den Home-Manager hat.

Bei Verwendung des Energiemanagement kann man die statische Begrenzung des Wechselrichter aufheben. Das regelt dann das Energiemanagement.

 

Mal als Vermutung. Dein Solateur hat ggf. Recht wenn er sagt die Begrenzung am Wechselrichter ist aufgehoben. Aber das Energiemanagementsystem hat da eventuell noch die Begrenzung eingestellt. 

 

Leider wird es vorerst keine Erkenntnisse von meiner Anlage geben: die Terminanfrage war im April, sie haben den ersten Termin im Juni kommentarlos ausfallen lassen, und den zweiten Termin, der weitere Wochen später dann morgen hätte stattfinden sollen und mir bestätigt war, nun einen Tag vorher einfach abgesagt... Ich bleibe aber dran und melde hier Erkenntnisse. Für mich sieht alles so aus, als wäre weiterhin eine Einspeisebegrenzung bei 70% hinterlegt -- irgendwo in Wechselrichter oder Gridbox, wo nur Viessmann-Interne rankommen - so es kein Sofftwarefehler ist, und wir sogar auf ein FW-Update warten müssen... Neuer Termin soll der 16.08.23 sein (ich schreibe mal das Jahr mit rein), aber wieso sollten sie einen dritten Termin hinbekommen 😕 Ich zweifle.

An alle zusammen,

 

dass ist ja nervend mit den Terminabsagen seitens Viessmann, aber aus dem Bereich Wärmepumpe wird selbiges berichtet!

Ob Viessmann sich so weiter am Markt behaupten kann 😉

 

Es ist durchaus möglich, dass das Viessmann eigene Energie Management hier bei den Problemen eine Rolle spielt.

An meinem Vitocharge S230 zwingt es die Batterien immer in die Tiefenentladung.

Seit dem habe ich es auch deaktiviert.

Vielleicht sollte das mal ein jeder in Betracht ziehen und zu Testzwecken deaktivieren.

 

Habe in meinem Fall auch schon einen Beitrag erstellt, aber bisher hat das keinen von Viessmann interessiert 😨

 

Sonnige Grüße

Thilo 

Gib mir ein Jahr zurück und ich hätte heute nichts von Viessmann. Die können nur Teuer. 

  • Du machst mir Mut, ich bekomme noch eine Wärmepumpe.

Naja, Viessmann ist wahrscheinlich nicht das große Problem sondern unser Heizungsbauer. 

Wir brauchen unbedingt noch eine Werksinbetriebnahme aber wenn ich schon lese wie "zuverlässig" viessmann ist, habe ich einfach keine Lust mehr. Die letzten Monate waren anstrengend genug. 

Jetzt auch das mit der Begrenzung auf 70%... Wird offenbar auch ein größeres Ding dies zu lösen 😂

 

"Jetzt auch das mit der Begrenzung auf 70%... Wird offenbar auch ein größeres Ding dies zu lösen 😂"

 

Ist eher ein kleineres Problem. Mann muss halt nur an den passenden Parameter kommen. Und das scheint von Viessmann wohl gut geschützt zu sein. Und dein Heizungsbauer oder wer auch immer hat da eventuell nicht den top Durchblick.

 

Aber so dringend ist das jetzt echt nicht. Nach Untersuchungen verliert man je nach Ausrichtung der Anlage zwischen 2 und 4% des maximal möglichen Stromertrages. Da das eigentlich nur begrenzt wird wenn deine Anlage eh mehr Strom liefert als du brauchst ist das dann mit der Einspeisevergütung zu rechnen. Da handelt es sich nur um niedrige € Beträge.

Wenn dein Handwerker für die Umstellung auch noch Lohn berechnet dauert das vermutlich viele Jahre bis du da dann eine kleinen Gewinn einfährst. Ist somit eher ein Ärgernis als ein Problem.

 

 

Nein Heizungsbauer hat ja nix mit der PV zu tun aber Ahnung von Heizung hat er offenbar auch nicht. 😂 

 

Und naja, ich finde nicht, dass irgendwer etwas dafür verlangen sollte wenn Seitens Viessmann da ne Begrenzung drin ist die da eigentlich nicht mehr rein gehört... Ich meine... Ich habe für 100% bezahlt und hätte die irgendwie auch gerne. 🤔 

Klar ist das nicht die Welt was die Einspeisevergütung angeht aber es geht ja auch ums Prinzip. 😂

Ja, es ist aber ärgerlich und nicht notwendig. Wenn man denkt was für erneuerbare Energie aufgewendet wird, sollte so etwas nicht vorkommen. Warten wir mal die nächsten Tage ab was sich dann für neue Erkenntnisse ergeben oder eben Vermutungen bestätigen.

  • Ja da hast du natürlich recht. Am Ende vom Tag wird es nicht viel ausmachen. 

Genau!

Und weil das so sein sollte, muss Viessmann dir auch garantieren und ermöglichen das die Schnittstellen und die Programmierung offen ist damit du selbst auf eigene Verantwortung Parameter, wie z.b. diesen, selber ändern kannst!

Du hast ein Recht auf diese offenen Parameter!

So ist es bei SMA auch. Nur Viessmann ziert sich da mit seinem VX3.

Bestehe auf freies programmieren!

 

Normalerweise erkenne ich Ironie bin mir bei dir jetzt aber gerade nicht sicher 😂

 

Ich möchte da nichts selbst dran programmieren. Viessmann soll halt einfach die Begrenzung raus lassen oder machen wenn es seit Januar nicht mehr nötig ist.

Wenn ich 10 kW kaufe und nur 7 kW bekomme ist es halt einfach nicht richtig 🥺

 

Egal, wir warten jetzt mal ab was hier so bei rum kommt. 

So ist es bei SMA auch. Nur Viessmann ziert sich da mit seinem VX3.

 

Leider geht es auch da, wie bei fast allen Anlagen, nur über den Installateur. Das hängt damit zusammen, dass da eben die Begrenzung die rechtliche Vorraussetzung für die Einspeisung war.

 

Das ist so nicht korrekt.

Aber wenn ihr meint....

Ich klinke mich jetzt hier raus.

Viel Erfolg 

Hier die Antwort meines Fachbetriebs:

 

"...in der Tat hat der Vitrocharge nur eine AC-Leistung von 8.000W. d.h. wenn die Batterie vollgeladen ist, werden maximal nur 8.000W AC-Leistung abgegeben (siehe Datenblatt Seite 7).

Viessmann verweist darauf, dass nur in der Mittagszeit die Leistungen überschritten werden.

 

--> es soll ein Update für den Vitrocharge kommen, der die Beladung der Batterie in die Mittagszeit verschiebt. Damit kann bei einer Erzeugung von z B. 12kWp gleichzeitig die Batterie mit 3,84kW und der Wechselrichter mit max. 8kW ins Netz speisen. Gegenwärtig ist es tatsächlich so, dass wenn die Batterie um 10 Uhr voll geladen ist, die PV-Anlage am Dach aber12 kW bringen könnte, der Wechselrichter im Vitrocharge aber nur 8kW umwandeln kann."

 

 

Sollte dem wirklich so sein, dann haben sie mir eine Anlage verkauft, die die zugesicherten Eigenschaften nicht erfüllt. Das kann nur Nachbesserung bedeuten - externer Wechselrichter oder alternative Schadensersatzleistung. Ich bin tatsächlich ein wenig entsetzt, auch wenn es bei meiner Anlage nur an sehr guten Tagen um maximal 4 Stunden * 3 kWh Einspeisung * 0,,08€ = 1€ geht

...Und zum Update: was, wenn vormittags die Sonne brennt, und ab 12 Uhr, wenn der Ladevorgang starten soll, halt keine Sonne mehr da ist - steht man dann mit nem leeren Akku und noch weniger Nutzen da?

Das ist doch einfach nur ein Witz...

 

Gerade in dieser Sparte merkt man doch, dass Viessmann schnell einen Fuß in die Tür setzten wollte um Kohle zu scheffeln. Angefangen bei dem Gehäuse welches einfach brutal und unnötig warm wird, keine volle Leistung bringen können weil nur eine 8000w Leitung da ist. Macht den Eindruck, dass einfach schnell etwas hin geklatscht wurde. Und den Namen Viessmann bezahlt man natürlich auch noch saftig oben drauf. 

Das schlimmste an der Sache ist, wir haben die Anlage zweimal. Genau wie Die Hybridheizung. 

Ja das mit der Begrenzung auf die maximale AC Leistung scheint tatsächlich das Problem zu sein.

Ich war nur etwas skeptisch, da ich zwischendurch mal Werte von 7,5kW gesehen habe.

Leider ist die Statistik auch etwas grob und eben gerade an solchen Tagen mit wechselndem Wetter sieht man die Leistungsspitzen nicht.

Das war an einem Tag, als die Solarleistung geringer war als der Verbrauch und daher die Batterie entladen wurde. Kurz danach hat sich die Bewölkung soweit verzogen, dass ich wohl die maximale Leistung hatte und dann eben die 7,5 kW angezeigt wurden.

Also mal meine Werte etwas zusammengefast.

Ich habe eine VX3 6.0A10 und 7,7 kWp.

Meine Werte bei geladener Batterie sind 5,8 kW Spitzenleistung.

Das heißt ich habe die 6kW Nennleistung/Maximale Scheinleistung minus den maximalen Wirkungsgrad

von ca. 97,3 %. 

Kommt also wirklich hin und es stimmt somit auch alles.

Leider war mit das bei der Bestellung nicht so klar. Ich habe mich zwar gewundert weshalb nicht eine 8.0A..

angeboten wurde, bin aber dann einfach (ohne weiter zu frage) davon ausgegangen, dass das nicht die maximal Leistung sondern einer Dauerleistung entspricht. Mit dem jetzigen Wissen hätte ich sonst halt die paar Euro mehr investiert. 

Leider hat das bei mir zu viel Unmut geführt auch wegen der Wärmebelastung. Leider schaut wohl hier kein Mitarbeiter von Viessmann in die Community, sonst hätte man das gleich klären können.

Noch ein Hinweis zu der Temperatur des Wechselrichter. Ja für die Elektronik ist eine Temperatur von 50/60 Grad kein Problem, aber dass Lüfter ständig auf Vollgas laufen finde ich für mechanischen Kompuneten schon problematisch.

Ich werde es trotzdem weiter beobachten, ob sich meine Aussage auch so bestätigt.

Momentan ist die Batterie immer relativ früh zu 100% geladen bevor es überhaupt zur Spitzenleistung der PV-Anlage kommen kann und die Batterie wird auch tagsüber nicht entladen.

Mein größtes Problem ist nicht die AC Begrenzung, das wäre, auch wenn es eigentlich skandalös ist, zu verkraften. Viel schlimmer finde ich wie heiß das Ganze Teil wird... Die Sorge um die Haltbarkeit steht da bei mir eher an zweiter Stelle. Es ist aber eigentlich ein Skandal, dass ich 35 Grad im Keller hätte wenn ich nicht aktiv dagegen vorgehen würde.

Habe Ventilator und ne Klimaanlage aufgestellt, sonst wäre es nicht aushaltbar im Keller.

 

Und ja, Viessmann interessiert sich wohl nicht für die PV Sparte. 😂