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Regelungsqualität eines Öl-Brennwertkessels

Mit der Regelung meines neuen Öl-Brennwertkessels Vitoladens 300C bin ich nicht zufrieden. Der alte Niedrigtemperaturkessel mit Mischer war da wesentlich besser.

Die neue Regelung ist eine Intervall-Schaltung: Ein bei 20 Grad Vorlauftemperatur, Aus bei 60 Grad. Die Zimmer-temperatur schwankt dann zwischen 21 und 19 Grad, was man deutlich spürt. (Es wird über Heizkörper geheizt.)

Der Kessel ist sicher auf Öl-Einsparung optimiert, der Regelungskomfort wurde aber vernachlässigt.

Leider hat keiner der 3 angefragten Heizungsbauer das Problem angesprochen. Vielleicht hätte ich mich ja zu einem Zwischenspeicher überreden lassen.

 

Ich habe die Kesseltemperatur schon eingeschränkt auf 30 - 50 Grad und würde den Bereich gerne noch weiter einengen.

Wie weit kann ich dabei gehen?

Welche Lösung haben andere Nutzer gefunden?

 

Mit freundlichen Grüßen

Karl Stamm

5 AKZEPTIERTE LÖSUNGEN

Akzeptierte Lösungen

Hallo,

 

also so schwankend sollte die Regelung nicht regeln. Ist die Heizkurve richtig eingestellt, Modulation oder zweistufiger Brenner richtig gewählt? Eine Mindesttempertur würde ich nicht vorgeben, da das den Brennwerteffekt verschlechter.

 

Gruß

 

Heizing

Gruß
Heizing

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Hast du eine vitotronic 100 oder vitotronic 200 verbaut? Das würde das Problem zb.erklären. Vitotronic 100 ist nicht Witterungsgeführt. Gruß

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Was ist am Kessel alles angeschlossen, gemischter heizkreis,ungemischter heizkreis, warmwasser?

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Ich denke es wäre erstmal ratsam die Regelung in die Grundeinstellung zurückzusetzen um zu schauen ob din kesseltemperatur dann immer noch so bescheiden regelt.ich betreue ua.auch den gleichen Kessel aber das ist mir bei der Witterungsgeführten Regelung noch nicht untergekommen.

Im Anhang findest du ein Bild wie du vorgehen musst. 

Grüße 

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Screenshot_2014-12-20-18-48-15.png
Wäre der Aussenfühler nicht angeschlossen @Franky dann regelt die Regelung nach angenommenen 0grad Außentemperatur. Das kann es also auch nicht sein Gruß

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27 ANTWORTEN 27

Hallo,

 

also so schwankend sollte die Regelung nicht regeln. Ist die Heizkurve richtig eingestellt, Modulation oder zweistufiger Brenner richtig gewählt? Eine Mindesttempertur würde ich nicht vorgeben, da das den Brennwerteffekt verschlechter.

 

Gruß

 

Heizing

Gruß
Heizing
Mir scheint es eher so, als würde hier gar nichts geregelt. Ist die Anlage witterungsgeführt ? Oder über Raumthermostat ?
Hast du eine vitotronic 100 oder vitotronic 200 verbaut? Das würde das Problem zb.erklären. Vitotronic 100 ist nicht Witterungsgeführt. Gruß
Die Steuerung ist eine Vitotronic 200 mit eine witterungsgeführter Regelung.
Das Problem ist meiner Ansicht nach, dass hier die Vorlauftemperatur = der Kesseltemperatur ist. Man hat also im Vorlauf immer die genannten Schwankungen.
Gruß Marulkar
Was ist am Kessel alles angeschlossen, gemischter heizkreis,ungemischter heizkreis, warmwasser?
Am Kessel hängt nur 1 Heizkreis. Warmwasser wird in einem untergestellten Speicher erwärmt.
Gruß Marulkar

Ich denke es wäre erstmal ratsam die Regelung in die Grundeinstellung zurückzusetzen um zu schauen ob din kesseltemperatur dann immer noch so bescheiden regelt.ich betreue ua.auch den gleichen Kessel aber das ist mir bei der Witterungsgeführten Regelung noch nicht untergekommen.

Im Anhang findest du ein Bild wie du vorgehen musst. 

Grüße 

Screenshot_2014-12-20-18-48-15.png
Kann es sein, dass der Aussenfühler gar nicht bzw. falsch angeschlossen ist ? Wird im Display der Regelung die Aussentemperatur angezeigt ?
Wäre der Aussenfühler nicht angeschlossen @Franky dann regelt die Regelung nach angenommenen 0grad Außentemperatur. Das kann es also auch nicht sein Gruß
Ich dachte eher in Richtung -falsche Werte-. Daher auch meine Nacnfrage, ob er die Aussentemp im Display ablesen kann.
Ich denke Grundeinstellung wäre erstmal ratsam. Selbst falsche werte der Außentemperatur wären dafür nicht verantwortlich.

Gruß
Die Außentemperatur wird im Display angezeigt.
Marulkar
Mm, ich denke mal, dass ein Zurücksetzen der Regelung auf die Grundeinstellung kaum was bringen wird. Nichts desto Trotz kann man es versuchen.
Wäre es denkbar, dass hier irgendwie Kesselfühler und Vorlauffühler vertauscht wurden/falsch geklemmt ?
Ich kann mir momentan nicht recht vorstellen, was an der Regelung verstellt sein soll, was ein derartiges Verhalten hervorruft.
Fühler bei viessmann haben alle 10k außer der kollektorfühler der hat 20k.daran liegt es nicht.
Liebe Verfasser der Zuschriften,
erstmal vielen Dank für Eure Meldungen.
Ich möchte aber noch einmal klar stellen: Es geht mir nicht um Heizkurven-Einstellungen und Ähnliches, um eine richtige Einstellung für warme oder kalte Tage zu bekommen. Mein Problem sind die kurzfristigen Schwankungen der Vorlauftemperatur.
Vielleicht kann ich das mit einigen Zahlen besser darstellen:
Ich habe eben die Heizung mal beobachtet und folgende Werte aufgeschrieben:
Außentemperatur = 8°, Solltemperatur Haus = 21°
Start des Brenners bei Kesseltemperatur 33°, Brenner aus bei 51°, Laufzeit des Brenners = 16 Minuten auf Stufe 1
Die Kesseltemperatur ist gleichzeitig die Vorlauftemperatur für den Heizkreislauf. Sie schwankt also hier um 18°. (Bei der Werkseinstellung von 20° Mindesttemperatur bis 60° Maximaltemperatur würde sie um 40° schwanken. Diese Einstellung habe ich korrigiert, wahrscheinlich mit der Folge eines schlechteren Wirkungsgrads.)
Am liebsten würde ich die Soll-Temperaturen auf 35° und 45° einstellen, aber dann würde der Brenner sicher sehr oft und sehr kurz laufen. Damit wären aber die Temperaturschwankungen im Zimmer sicher geringer und der Wohnkomfort höher.
Welche Lösungen gibt es hier noch (ohne gleich einen Zwischenspeicher einzubauen)?
Marulkar

Es ist uns schon klar, dass du es so meinst. Wir sind uns auch alle einig, dass eine Hysterese von 20° und mehr Kelvin vollkommen inakzeptabel sind. Normal wären es eigentlich um die 8°.
Wir wissen nur noch nicht, warum dein Kessel so merkwürdig fährt. Die Vorlauftemp wird offenbar genau nach Kennlinie gefahren. Der Kessel erkennt aber offensichtlich nicht, wenn diese wieder absinkt. Oder er erkennt es, kann aber nicht den Brenner zünden.
Bevor du die Temps eingekürzt hast, wie lange lief da der Brenner ? Ich denke hier eher in Richtung, dass die Pumpe die Wärme anfangs nicht wegbringt, es dauert also eine gewisse Zeit. Ist die Wärme dann weg, kommt nun die Brennersperrzeit dazwischen. Und da wäre die Frage, wie lange ist diese eingestellt ?

Was die Regelung tut sieht man am besten in der Diagnose-Abfrage: Soll- und Ist-Kesseltemperatur auslesen.

Geht es hier nur um das Verhalten im Heizbetrieb oder gibt es zwischendurch Speicheraufheizungen (führen normalerweise zu höherer Kesseltemperatur als der Heizbetrieb)? Wie ist Adresse A2 eingestellt (Speichervorrang)?

Wie ist die Heizkurve eingestellt (Neigung und Niveau)?

Bei den Einstellungen "Mindesttemperatur 30" und "Maximaltemperatur 50" sind wohl Adressen C5 (min. VL) und C6 (max. VL) gemeint, richtig? Diese betreffen nur die Berechnung der Soll-Vorlauftemperatur im Heizbetrieb, nicht aber die Brennerhysterese. Die Brennerhysterese geht nicht von der eingestellten min. bis zur max.VL, sondern bewegt sich um die berechnete Soll-VL.

Eine min.VL von 30 statt 20 beschränkt die Soll-VL unnötig gegen unten, für ein Brennwertgerät ungünstig. Eine max.VL von 50 beschränkt die Soll-VL gegen oben, was je nach Haus und nötiger Heizkurve im Winter zu ungenügender Beheizung führen kann.

Sowohl C5 als auch C6 besser wieder auf die ursprünglichen Werte zurückstellen.
Noch eine Idee:
Wurde auch die max.Kesseltemperatur (Adresse 06) auf 50 herabgesetzt (was ist z.Z. eingestellt)? Wie hoch ist die eingestellte Soll-Warmwasser-Temperatur, und wird diese erreicht? Was ist in Adresse 60 eingestellt?

Ich denke, dass das beobachtete Verhalten mit der Warmwasserbereitung zusammenhängt. Wie sind die Zeiten für Heizbetrieb und WW-Bereitung eingestellt?
Hallo Marulkar,

ist an Ihrem Vitoladens 300-C ein Mischer angeschlossen?
Wenn ja, prüfen Sie mal bitte im Aktorentest die Drehrichtung.

Mit freundlichen Grüßen °mi
Hallo an alle,
hier noch weitere Angaben:
Die Warmwasserbereitung können wir meiner Ansicht nach außen vor lassen. Sie läuft dreimal am Tag für ca. 20 - 25 Minuten mit Vorrangschaltung. Die Heizungspumpe ist dann aus. Probleme gibt es hier keine.
Zu den Einstellungen:
bei Codierung 1 habe ist eingestellt: C5 = 30 (= Minimalbegrenzung Vorlauf) und jetzt neu C6 = 65 =Maximalbegrenzung Vorlauf) Tiefer möchte ich bei C5 eigentlich nicht gehen, damit der Vorlauf nicht zu kalt wird.
bei Codierung 2 gilt: 06:65 (= Maximalbegrenzung Kesseltemperatur)
Ich werde das Verhalten mit diesen Werten mal beobachten. Wenn Sie dazu noch Verbesserungsvorschläge haben, nehme ich die gerne entgegen.
Viele Grüße Karl Stamm
06:65 könnte das Problem erklären. Es fehlen jedoch noch die Angaben zur eingestellten Soll-Warmwasser-Temperatur und zu Adresse 60.

Hintergrund: Wenn die Speichertemperatur innerhalb der eingestellten Zeit für Warmwasserbereitung unter die Einschalttemperatur zum Wiederaufheizen des Speichers fällt, beginnt die Speicheraufheizung, und diese endet erst, wenn sie laut Regelung beendet ist, auch wenn die eingestellte Zeit für Warmwasserbereitung längst vorüber ist.

Bei der Speicheraufheizung heizt der Kessel auf eine ziemlich hohe Temperatur auf (genügend hohe Temperaturdifferenz nötig, damit der Wärmetauscher im Speicher den Speicher aufheizen kann). In Werkseinstellung ist die max.Temperaturdifferenz 20 K über der eingestellten Soll-WW-Temperatur (Einstellung in Adresse 60).

Wenn also z.B. Soll-WW-Temperatur 58 Grad eingestellt ist, möchte die Regelung das Kesselwasser bis ca. 78 Grad aufheizen; wenn nun aber die max.Kesseltemperatur auf 65 Grad eingestellt ist, ist das nicht möglich. Die Speicheraufheizung dauert dann länger (aufgrund der geringen Temperaturdifferenz, und u.U. gibt es während der Speicheraufheizung etliche Brennerstops und -starts (sollte nicht sein).

Während der ganzen Dauer der Speicheraufheizung findet keine Beheizung der Räume statt (es ist ja Speichervorrang eingestellt), sodass es gut möglich ist, dass während einer langen Speicheraufheizung die Räume spürbar abkühlen.

Vorschlag deshalb: Adresse 06 (max.Kesseltemperatur) zurück auf Werkseinstellung oder auf (Soll-WW-Temperatur + Adresse 60 + ein paar Grad Reserve) stellen. Vielleicht auch einmal eine Speicheraufheizung von Anfang bis Ende beobachten - läuft der Brenner durch?

Die max.Kesseltemperatur kann normalerweise in Werkseinstellung belassen werden. Die dort eingestellte Temperatur heisst nicht, dass diese Temperatur je erreicht wird, sondern das hängt von den Regelungseinstellungen ab, dient mehr als "oberste erlaubte Grenze". Wichtig ist aber, dass die max.Kesseltemperatur sowohl die im Heizbetrieb als auch bei Speicheraufheizung normalerweise auftretenden Kesseltemperaturen nicht unnötig ausbremst.
An das Viessmann-Community-Team!
Sie hatten mir noch eine Mail geschickt mit der Frage, ob die Diskussion mir etwas gebracht hat.
Ich möchte dazu folgende Zusammenfassung geben:
Mir ist klar geworden, dass bei der bestehenden Anlage (Brennwertkessel ohne Mischer) keine Verbesserung möglich ist., weil das Prinzip "Vorlauftemperatur = Kesseltemperatur) das nicht zulässt.
Eine Verbesserung wäre möglich mit dem Einbau eines Mischers, aber leider nur eine teilweise durch Beschränkung der Maximaltemperatur. Nach unten hin kann der Mischer nichts bewirken, denn wenn die Kesseltemperatur auf 20 ° abgefallen ist, kann auch ein Mischer nichts tun.
Was ich unfair finde ist, dass Viessman und die Handwerker diese Zusammenhänge in ihren Unterlagen und Gesprächen nicht darstellen. Es wird immer nur die Heizöl-Ersparnis hervorgehoben. Der Wohnkomfort scheint zweitrangig zu sein.
Nach meinen Erfahrungen würde ich heute einen Niedrigtemperatur-Kessel mit Mischer, wie ich ihn vorher hatte, bevorzugen.
Mit vielen Grüßen an alle
Karl Stamm
Ich gehe noch immer davon aus, dass hier ein Defekt vorliegt. Bei einer witterungsgeführten Anlage(egal, welcher Brennstoff und Bauform), wird über die Aussentemperatur, den Kennlinien und der gewählten Raumtemperatur die jeweils nötige Vorlauftemperatur ermittelt. Ein Absinken der Kesseltemperatur auf 20°C dürfte also bei Wärmebedarfsanforderung gar nicht vorkommen. Und schon gar nicht über einen Zeitraum, der ausreicht, die HK abkühlen zu lassen.Auch ein Beschränken der maximalen Kesseltemp ist im allgemeinen nicht notwendig.
Denn es spart mit Sicherheit kein Öl, wenn man immer wieder von 20°C hochheizen muss. Selbst bei der Nachtabsenkung wird immer wieder empfohlen, die ,,Spartemp,, nicht zu tief zu wählen.
@Marulkar

Die vermuteten Zusammenhänge stimmen nicht:
- Ein Mischer kann in jeder Anlage eingebaut werden, unabhängig davon, ob mit einem Brennwert- oder NT-Gerät geheizt wird.
- Bei einer normal laufenden Anlage ergeben sich nicht so hohe Raumtemperaturschwankungen wie hier berichtet, auch wenn kein Mischer vorhanden ist.
- Eine Verbesserung wäre m.E. sehr wohl möglich; es handelt sich vermutlich "nur" um ein Einstellungsproblem der Regelung.

Auf den letzten Beitrag vom 22.12. kam keine Antwort, u.a. ist die Einstellung der Soll-Warmwasser-Temperatur und Adresse 60 immer noch offen.

Ich schlage vor, im "bisherigen" Seitenast des Threads weiter zu diskutieren, und v.a. meine dort gestellten Fragen zu beantworten und die vorgeschlagenen Änderungen an der Regelung durchzuführen.
Link dazu: http://www.viessmann-community.com/t5/Service-Sie-fragen-Viessmann/Regelungsqualit%C3%A4t-eines-%C3%...