Hallo @MrsFreeze , der wichtigste Punkt ist ja, dass Ihr Eure Zimmer warm genug bekommt. Dazu hast Du hier schon viele gute Tipps bekommen und der Status Deiner Anfrage hier steht ja auf "Gelöst". Der zweitwichtigste Punkt ist, die Wärmepumpe (WP) so zu betreiben, dass ohne Komforteinschränkungen (Innenraumtemperaturen (IT) und Warmwasser (WW) sollen immer warm genug sein) trotzdem möglichst wenig Strom verbraucht wird. Natürlich kann man immer schauen, wohin die viele Wärmeenergie, die durch die WP in Eure Haus reingepumpt wird, verschwindet und ob man durch kleine wenig Aufwand bedeutende Maßnahmen diese Wärmeverluste reduzieren kann (Unsere Großeltern waren darin früher richtig gut.). Aber auch bei den Einstellungen der WP lässt sich viel Strom sparen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Da gibt es die beiden Anwendungen "Haus aufheizen" und "WW erwärmen". Betrachten wir zunächst das "Haus aufheizen (Wahrscheinlich wiederhole ich jetzt einiges, was Dir hier schon empfohlen wurde.): Maximale Vorlauftemperatur auf 50°C hochsetzen (Damit Ihr auch bei kühlem Wetter nicht frieren müsst.) Thermostate an den Heizkörpern voll aufdrehen Die Heizung 24 Stunden durchlaufen lassen: Euer größter Wärmespeicher sind Eure Zimmer mit Fußböden, Wänden und Decken. Dem soll Eure WP über die maximalen Zeit, also 24 Stunden ununterbrochen, die notwendige Wärmemenge zuführen. Wenn man diese Wärmeenergiemenge betrachtet, die notwendig ist, damit Ihr es nicht als kalt empfindet, ist es bei einer WP energetisch günstiger, diese Wärmemenge mit einer kleineren Vorlauftemperatur (VT) über die maximal mögliche Zeit hinzuzufügen, als mit einer höheren VT über "nicht vollständig 24 Stunden". Die VT in Abhängigkeit von der jeweiligen Außentemperatur (AT) wird über die sogenannte Heizkurve gesteuert. Nun gilt es, die Heizkurve für Euren "Hausheizbetrieb" so anzupassen (Einstellwerte "Niveau" und "Neigung"), dass über die 24 Stunden genügend Wärmeenergie in Euer Haus gepumpt wird, aber nicht zu viel (Ihr wollt ja nicht die Fenster aufreißen müssen, weil Euch zu warm ist.). Achtung: Jedes Grad, dass Ihr die VT über die Heizkurve nicht zu hoch einstellt, spart richtig Strom. Das heißt: Die Anpassung der Heizkurve ist ein bisschen probieren, bis die Innentemperatur (IT) für Euch stimmt. Dann habt Ihr es so warm, wie Ihr es möchtet und verbraucht dabei gerade nur die dafür notwendige Stromenergie. Nun zur "WW-Erwärmung" (WWE) Während es beim Hausaufheizen eher besser ist, die Heizung 24 Stunden komplett durchlaufen zu lassen, gilt das bei der WWE nicht. Hier ist es energieoptimal, die WWE so wenig wie nötig am Tag (1 oder maximal 2 mal) laufen zu lassen und zwar zu der energetisch günstigsten Tageszeit. In einem Deiner früheren Posts waren ja Deine aktuellen Einstellungen für die WWE zu sehen: Warmwasser von "6 Uhr bis 21 Uhr 50 Grad" auf "13 bis 15:30 Uhr 55%" (Wahrscheinlich sind hier auch "°C" gemeint und nicht "%") Das ist auch das was ich so oder so ähnlich empfehlen würde. Eventuell prüfen, ob die Zieltemperatur (ZT) wirklich 55°C sein muss, oder ob es 54, 53, 52 oder 51°C für Euch auf tun, ohne (zu viel) Komfort einzubüßen. Das würde natürlich wieder Strom sparen. Zirkulationspumpe von "5:30 bis 20 Uhr" auf "6 - 8 Uhr, 12 - 14 Uhr, 18 bis 20 Uhr": Hier gibt es ja 3 Betriebsmodi: "Zirkulation durchlaufen lassen", oder "5 Minuten aktiv, 10 Minuten inaktiv" oder "5 Minuten aktiv 25 Minuten inaktiv". Je länger die "inaktiv Zeit" desto weniger Zirkulationswärmeverluste, desto geringer kann die ZT gewählt werden, desto mehr Strom wird gespart. Ggf. können auch die Zeitintervalle noch etwas verkürzt werden, wenn Euch das passt. Na dann: Ich wünsche Euch schönen Wärmekomfort bei IT und WWT bei geringerem Stromverbrauch! (WPs fetzen, wenn sie richtig eingestellt sind und genutzt werden.)
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