Hallo Michael, da ich vor dem selben Problem stehe möchte ich gerne auch auf deinen Post antworten. Aus meiner Sicht ist es ein absolutes NoGo den Advanced Zugang abzuschalten, ohne dass es dafür Ersatz gibt. Basic ist einfach nicht dazu geeignet, die Heizung in Home Assistant zu integrieren, weil HA den Status ein mal Pro Minute holt (und das ist auch gut so, denn ich benötige aktuelle Werte, um entsprechend reagieren zu können). Das Limit ist bei Basic so, dass man dann noch zusätzlich 5 Requests machen kann, um Werte zu setzen. Darüber hinaus ist eh dieser ganze Cloud Zwang kacke. Ich konnte die Heizung neulich 2 Tage nicht steuern, weil euer Server ein Problem hatte, aber technisch wäre es überhaupt kein Problem, die API im LAN verfügbar zu machen. Es kann doch nicht sein, dass ich Internet benötige, um meine Heizung im eigenen LAN zu steuern. Mal ganz davon abgesehen vom CO2 Abdruck den ihr dadurch hinterlasst, dass tausende Kunden über das Internet Werte der Heizung, die im eigenen Keller steht, pollen. Leider habe ich mich vorab nicht informiert, was für eine Philosophie die Firma Viessmann fährt, sonst wäre meine Wahl sicher nicht auf die Vitocal 250-A gefallen. Versteh mich nicht falsch, die Hardware ist super und läuft zuverlässig, die Philosophie der Firma was die Smarte Integration angeht, ist aber aus dem letzen Jahrhundert. Nach dem Ausfall letzte Woche wurde mir klar, dass ich nicht der einzige „Freak“ bin, der bei der Steuerung nachregelt. Hauptpunkte sind das Vermeiden von Takten in der Übergangszeit, Nutzung von PV Überschuss und Vermeidung, das die WP läuft, während die Wassertasche läuft. Und nein, bei PV Überschuss Takte ich nicht ständig bei jeder Wolke den Kompressor, ganz im Gegenteil, ich halte die Eingangsleistung der WP sehr konstant durch eine intelligente Anpassung der Heizkurve. Im Prinzip tue ich so, als würde es ganz langsam kälter werden, so dass der Kompressor keinen Stress hat und einfach bei 1200 Watt weiterläuft und nicht ausschaltet, wenn ich genug Sonne vom Dach habe. Wünschenswert wäre natürlich für diesen Anwendungsfall, wenn man der Heizung einfach sagen könnte, laufe bei mind xx Watt konstant weiter und lade dadurch meinen Puffer bis ein vT Max erreicht ist. Was ihr stattdessen mit SG Ready anbietet ist nutzlos und vermutlich auch nicht wirklich besser für die Heizung. Wenn ich im März 4 Stunden Restsonne habe, und der Akku voll ist, will ich einfach den Puffer laden, mit dem übrigen Strom, und dann abschalten, wenn die Sonne weg ist. Ab April hält das dann für die ganze Nacht, das spart einfach Energie. Und was mich jetzt ärgert, anstatt offene Schnittstellen anzubieten, um sicher und gut PV Überschuss zu nutzen zwing ihr die Leute in eine Cloud Lösung, die zudem in letzen 2 Jahren mehrfach Probleme hatte und beschränkt die API Zugriffe. Mir ist es übrigens auch egal, ob ich 8 Euro für Advanced zahlen muss, es ist zwar eine Frechheit, aber ich will meine Heizung vernünftig steuern, und die Zeit die ich in die Entwicklung meiner Algorithmen und Steuerung gesteckt habe, ist deutlich mehr Kapital, das ich eingesetzt habe als selbstständiger Softwarentwickler. In dem Kontext fällt mir auch der Spruch ein:“Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Ich bin jetzt 54 Jahre alt, und ich habe einige „Gehen“ sehn. Bitte nicht persönlich nehmen, ich weiß wie dilettantisch im großen Firmen zum Teil Entscheidungen getroffen werden. Aber vielleicht kann man ja mal die Infos nach „oben“ weitergeben.
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