Hallo zusammen, ich möchte hier ein Problem ansprechen, das offenbar mehrere Nutzer betrifft. Seit kurzem lassen sich über die Viessmann API keine Sollwerte mehr setzen. Alle Command-Aufrufe liefern nur noch: 403 Forbidden – Command failed Dabei funktioniert weiterhin: das Auslesen der Daten über die API die Steuerung über die ViCare-App Das Verhalten ist also eindeutig: API Monitoring → funktioniert API Commands → 403 ViCare App → funktioniert Ich habe bereits sämtliche üblichen Maßnahmen ausprobiert: neuen API-Client erstellt Integration komplett neu eingerichtet Tokens gelöscht Kommunikationsmodul neu gestartet Anlage neu gestartet Das Verhalten bleibt unverändert. Meine Anlage: Vitocal 250-A Ich nutze die API unter anderem, um meine Wärmepumpe intelligent mit meiner PV-Anlage und dynamischen Stromtarifen (z. B. Tibber) zu steuern. Konkret bedeutet das: Nutzung von PV-Überschuss zum Heizen oder Warmwasser Anpassung der Sollwerte bei günstigen Strompreisen Reduzierung der Last bei teuren Tarifphasen Genau solche Integrationen werden aktuell überall als wichtiger Baustein für Netzdienlichkeit und Energiewende propagiert. Was mich ehrlich gesagt besonders irritiert: Ich habe als Ingenieur inzwischen über fünf Stunden Fehlersuche betrieben – inklusive Neuinstallation, API-Client-Neuerstellung, Analyse der Logs und Debugging der Integration – nur um am Ende festzustellen, dass offenbar serverseitig alle API-Commands mit 403 blockiert werden. Das ist nicht nur frustrierend, sondern auch schlicht vermeidbarer Aufwand, wenn Änderungen an der API einfach kurz kommuniziert würden. Ganz offen gesagt: Sollte sich bestätigen, dass Schreibzugriffe über die öffentliche API eingeschränkt oder abgeschaltet wurden, wäre das schon eine sehr fragwürdige Entscheidung. Wir sprechen hier schließlich nicht über ein kleines Smart-Home-Gadget, sondern über Heizungsanlagen im Bereich von 20.000 – 30.000 €, bei denen viele Nutzer bewusst auf offene Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten setzen. Natürlich können sich APIs ändern – aber dann erwartet man normalerweise: eine klare Kommunikation eine Dokumentation der Änderungen oder zumindest eine Übergangsphase Aktuell wirkt es leider eher so, als ob Funktionen stillschweigend geändert wurden und Nutzer nun selbst herausfinden dürfen, warum ihre Automationen plötzlich nicht mehr funktionieren. Daher meine Fragen: Wurden API-Commands für Drittsoftware eingeschränkt oder verändert? Handelt es sich aktuell um ein temporäres Backend-Problem? Oder ist das Teil einer neuen API-Strategie? Eine kurze offizielle Klarstellung wäre hier wirklich hilfreich. Im Moment entsteht leider der Eindruck, dass Integrationen von Drittsoftware jederzeit ohne Ankündigung kaputtgehen können – und das wäre bei Systemen dieser Preisklasse schon ziemlich enttäuschend. Viele Grüße...
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