den Umweltschutz können wir uns jetzt wohl eh sparen, wo der zweitgrößte Emitent eine CO2-hurra!-Party angesagt hat nach dem Motto "Treibhauseffekt gibt es nicht und Hauptsache mir geht es gerade wirtschaftlich gut. Ich! Ich! Ich!". Dieser grenzenlose Egoismus und die Kurzsichtigkeit, der/die sich überall immer mehr ausbreitet (auch der 'Populismus' hier und in der 'Nachbarschaft') fährt nicht nur die (deutsche) Wirtschaft an die Wand, sondern auf Dauer die Lebensgrundlage der Menschheit (und leider auch die diverser Arten, aber die Natur wird den Menschen überleben). Es ist so sonnenklar, dass wir (wir alle - die Menschheit eben) auf Dauer nur überleben können, wenn wir zusammen arbeiten (auch zusammen mit der Natur), statt unsere Mittel und Möglichkeiten in einem Gegeneinander zu verschiessen und aufzureiben und dabei immer mehr kaputt zu machen als aufzbauen, und im Grunde genommen weiss dass jede/r*, der/die/das auch nur ein wenig nachdenkt. Warum ist es so schwer, das nicht nur zu erkennen, sondern auch danach zu handeln? Kein Reichtum, keine Macht nutzt noch irgendwas, wenn es kein Wasser zum Trinken und nichts mehr zu Essen gibt - wenn da niemand mehr ist, den man mit seiner Macht oder seinem Reichtum dominieren kann. Aber ich habe es aufgegeben, zu versuchen, da irgendwen von zu überzeugen - das frustriert nur. Ich versuche nur noch, selber möglichst so zu leben, dass eines Tages der alte Mann mit dem langen Bart hoffentlich sagt, wenn ich vor ihm stehe, "du hast dein Bestes zumindest versucht, ich schicke dich nicht auf eine neue Runde zurück auf diese Erde, die ihr euch selbst zur Hölle gemacht habt". Ich versuche mit immer weniger auszukommen, spende von meinen (selbst erwirtschafteten(!)) 700€ im Monat noch regelmässig und unregelmässig, engagiere mich ehrenamtlich gemeinnützig und helfe anderen wo immer ich kann, repariere statt wegzuwerfen, versuche die Umwelt so wenig zu belasten wie möglich und gestalte meinen Garten artengerecht, und hoffe dabei, dass das 'Schicksal' das vielleicht ein wenig honoriert. Das hilft mir, in Anbetracht des ganzen Dramas trotzdem noch ein wenig glücklich zu sein.
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