Guten Morgen! >> dass damit die interne Pumpe in den Modus "struntzdumm" versetzt wird. *LOL* der ist gut! 😁 Aber leider wohl wahr. >> Aber immerhin kann man ja noch manuell die Drehzahl fest vorgeben. was aber leider immer nur für einen Betriebspunkt 'gut' ist... Es wäre doch echt kein Problem, hier die Anlage regeln zu lassen. Aber stattdessen baut Viessmann nichtsnutze Verschlimmbesserungen wie z.B. den Inbetriebnahmeassistenten ein, welcher den Käufer vor unnötige zusätzliche Probleme stellt, und es bei diesbezüglichen Nachfragen nichtmal eine Antwort vom Viessmann Team gibt... *grrr* 😣 >> Den primären Volumenstrom kenne ich leider nicht, weil sich sowohl die Anlage, als auch ViCare dazu ausschweigen bei mir (B3HB, HO2C - sollte sich nicht wesentlich von HO2B unterscheiden) findest du den unter Menü -> Service -> Pwd -> Diagnose -> Allgemein Wolltest du dir nicht eh auch einen Optolink Adapter besorgen? Der wäre für dein Unterfangen jetzt echt gut!! Moin @Franky >> dass die Abgastemperatur auch von der Länge und dem Zug des Abgassystems mit bestimmt wird. Ein klein wenig Auftrieb müssen die Abgase haben, ansonsten erstickt die Flamme... Wir haben doch Gebläsebrenner - da pustet doch das Gebläse die Abgase nach draussen und sorgt für die richtige Sauerstoffversorgung der Flamme?! Die Länge beeinflusst natürlich die 'Wirksamkeit' des Abgaswärmetauschers, aber die Abgase werden nie unter die Temperatur der Aussenluft abgekühlt werden. Die Sonne erwärmt wenn überhaupt im wesentlichen die Ansaugluft. Aber bei mir sieht die Sonne nur etwa den letzten dreiviertel Meter vom Schornstein... >> Was unterm Strich bedeutet, dass hier rein rechnerisch gerade mal 2,5% Restenergie ,,verloren,, gehen. Habt ihr euch mal angeschaut, was Abgasverluste sind? qA = (tA - tL) x ([0,66 / (21-O2)] + 0,009) qA : Abgasverlust in % <anklicken für Quelle> tA : Abgastemperatur in °C tL : Temperatur der Verbrennungsluft in °C O2 : Volumengehalt an Sauerstoff im trockenen Abgas in % Das hat nur sehr begrenzt mit dem von uns gerne betrachteten Wirkungsgrad = P_Nutzwärme / P_zugeführt zu tun. Ausserdem wird dieser Abgastest bei Nennlast durchgeführt, wo die Heizung meist einen besseren Wirkungsgrad hat, als im (niedrigen) Teillastbetrieb. Durch den Abgaswärmetauscher entziehen wir den Abgasen 'hinter der Messung' weiter Energie, was auch nicht in den nominalen Abgasverlusten berücksichtigt wird... Der 'echte' Wirkungsgrad wäre das Verhältnis der Nutzwärmemenge, also Volumenstrom * Wärmekapazität_Wasser * ( tVL - tRL ) zu reingesteckter Energie, also Gasvolumen * Brennwert Ganz streng genommen müsste hier auch noch Stromverbrauch zugezählt werden (die EnEV guckt da glaubich schon drauf). Die Differenz geht (bei Vorhandensein eines Abgaswärmetauschers - LAS) durch den Schornsteinkopf nach draussen (hoffentlich nicht als unvollständig verbrannte Rückstände -> Abgasmessung) oder als 'Abstrahlverluste' in unseren Heizungskeller, wobei zweiteres ja vielleicht auch wieder Nutzwärme ist, offiziell aber zu den Verlusten zählt 😉 Thomas, die Formel für die mittlere logarithmische Temperaturdifferenz, welche laut dieser Diskussion (danke @qwert089 für den Link) den größten Einfluß auf die Ausnutzung des Brennwerteffektes (zumindest im Kessel?) hat, kennst du ja, oder? soweit erstmal 😉
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