Moin auch! auf jeden Fall solltest du die Heizkennlinie optimieren, so das nicht schon geschehen ist. Grundsatzliches Vorgehen: alle Thermostate und FBH bis Anschlag aufdrehen (maximale Ausnutzung aller Heizflächen), dann die Heizkennlinie so weit runter drehen, bis es im ersten Raum nicht mehr warm genug wird. Dann die restlichen Räume per Thermostatventile etc. auf die notwendige Temperatur runterdrehen. Das mit der Heizkennlinie ist nicht an einem Tag getan, weil du Steigung und Offset passend machen musst, dass sie bei unterschiedlichen Wetter/Temperaturverhältnisse gut funktioniert. Gerade weil das langwierig und sensibel ist, kannst es eigentlich nur du selbst machen, nicht der HB, der wenn überhaupt mal ab und an vorbei kommt. Ich halte von den ViCare Thermostaten etc. nicht viel, weil es ganz oft viele Probleme damit gibt (lies mal ein wenig hier im Forum dazu...), und sie zusätzlich nicht ganz billig sind (ausserdem müssen auch die erstmal hergestellt werden - das bringt auch CO2 und Resourcenverbrauch mit sich). Im Schlafzimmer die Heizung abdrehen, wenn du in's Bett gehst und das Fenster aufmachst, kannst du auch selbst. Nachtabsenkung optimieren. Ich schalte nachst ganz ab (nur Frostschutz), das muss aber nicht in allen Gebäuden/Konstellationen das Günstigste sein. Nicht unwichtig ist auch das Warmwasser. Laut einem Prospekt meines Energieversorgers geht dafür 14% des Gasverbrauchs drauf, und ein System mit WW Speicher ist mit 50% Wirkungsgrad schon richtig gut. Startegie hier ist - WW Temerperatur runter auf ein Niveau, was wirklich nötig ist (evtl. ab und an mal manuell einmalig hochheizen und kurz durchspülen, um Legionellen abzutöten. Ist aber gewöhnlich in EFHs kein Problem) - Den Speicher nicht dauernd immer wieder nachheizen (lassen), sondern möglichst selten, und möglichst geringe Temperaturen in den Zeiten, wo du sie nicht heiss brauchst, z.B. in der Nacht. Ich heize 1x morgens zum Duschen hoch und das war's. Über den Tag wird noch etwas Wasser gebraucht und der Speicher kühlt ab. In die Nacht gehe ich dann mit relativ geringer Temperatur und habe entsprechend geringere Verluste. - Zirkulation (wenn vorhanden) nur in den Zeiten, wenn sie wirklich sinnvoll ist. - Wassersparduschköpfe montieren. Ich und auch meine lang- und wuschelharige Frau sind mit der Hansgrohe Crometta 85 Mono Green EcoSmart super zufrieden und mit ~20eu ist sie durchaus bezahlbar. Ich hab damit meinen Gasverbrauch für WW auf ~1/3 der ursprünglichen Werte bei Werkseinstellung reduziert. beste Grüsse! Phil
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