Moin! Bei vielen Steuerungen lässt sich "Frostschutz" einstellen, indem der Raumtemperatur-Sollwert für den Absenkbetrieb auf unteren Anschlag, also 3°C, eingestellt wird. Damit wird gewöhnlich bewirkt (scheinbar gibt es auch bestimmte Firmwareversionen, bei denen das nicht funktioniert), dass die Umwälzpumpe nur unterhalb einer gewissen Aussentemperatur einschaltet, normalerweise/default unter 1°C ein und über 3°C wieder aus. Bei manchen Steuerungen ist der Wert auch einstellbar. Soweit so gut. Wir haben allerdings bemerkt, dass, sobald die Pumpe einschaltet, eine Regelung der Vorlauftemperatur nach Kennlinie erfolgt. Beispiel: RTsoll: 3°C, Neigung 1.4, Niveau 0, Aussentemperatur: -7°C => VTsoll: 20,5°C Da ja aufgrund der wegen Frostschutz laufenden Pumpe die Temperatur des Heizwassers auf Dauer die Raumtemperatur annimmt, geht irgendwann der Brenner an, um die Vorlaufsolltemperatur von ~20°C zu halten, obwohl die Raumtemperatur mit knapp 20°C noch weit über dem eingestellten Sollwert von 3°C liegt. Dieses Verhalten meine ich sogar im Abschaltbetrieb beobachtet zu haben. Das ist alles andre als Frostschutz. Hierzu würde es reichen, das Heizmedium über 0°C zu halten. Solange die Pumpe aus ist, steht der VT-Sollwert auch auf 5°C, was durchaus ausreichend wäre. Wenn man möchte, dass die Vorlauftemperatur nach Kennlinie geregelt wird, kann man auch ein RTsoll von 4°C einstellen. Wenn man Frostschutz einstellt, möchte man, dass der Brenner nur angeht, wenn das Wasser einzufrieren droht!? Bevor ich eine entsprechende Änderung vorschlage (in deren Genuss unsereiner wohl eh nicht mehr kommen würde 😉 ), würde ich gerne eure Meinung und Erfahrung mit dem Frostschutz hören. Könnt ihr das Dargestellte bestätigen? vielen Dank & beste Grüsse! Phil
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