schon richtig, das hat nur noch begrenzt mit open3e zu tun, aber bei den geschätzt 1.000 Beiträgen in diesem Thread kann man die hier auch noch überblättern... 😉 COLDVDD/COLDVSS ... wie gesagt, es gibt keine absolute Potentialfreiheit, ausser vielleicht in der unendlichen Weite des Weltalls. Alles ist real irgendwie über irgendwelche Impedanzen gekoppelt. Wenn die 'Signalquelle' (im Prinzip das Bussystem) irgendwodurch hochfrequent ihr Potential verändert, ist es nicht garantiert, dass COLDVDD/COLDVSS dem über die 25k folgen. Auch der B0505S und auch der ISO1050 haben irgendwelche komplexen Leitwerte von der einen zur andren Seite (nich umsonst heisst es ja "galvanisch getrennt"), und auch dadrüber kann das Potential beeinflusst werden. Wie gesagt - es geht Probieren über Studieren, und solange es gut ist, ist alles gut. Aber wenn es mal nicht mehr gut ist, kann es durchaus nutzen, das Potential des Transceivers niederimpedant (per Draht) an das des Bussystems anzubinden. Wir haben heutzutage so viele hochfrequente Anteile überall, dass auch schon kleine (oft parasitäre) Kapazitäten da Konsequenzen bewirken können. Warum soll man erst warten, bis irgendwann was nicht mehr gut ist, oder wir das vielleicht auch (zunächst) nicht bemerken, weil es nur temporär auftritt? Du hast natürlich Recht, dass auch eine Herstellung einer Gnd Verbindung auch immer die Gefahr birgt, einen Nachteile mit sich zu bringen (Stichwort Masseschleifen z.B.), und die Betrachtung des Masseschemas eines Systems genau so wichtig ist, wie sich Gedanken um die Signal(leitungs)führung zu machen.
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