Hallo, welche Vitocal 250-A Variante würdet ihr empfehlen bei folgenden Randbedingungen:
heutiger Gasverbrauch 17000kwh (Heizen und Warmwasser)
2 Personen- Haushalt
Reihenendhaus
100m2 Wohnfläche
Baujahr 1936, kaum gedämmt (Denkmalschutz)
Ort: 14163 Berlin
berechnete Heizlast: 12KW (halte ich aber für zu hoch)
benötigte VLT: max 55 Grad
Danke!
Die 12 kW sind viel zu viel, denk ich mal. Ich seh die eher bei 6-8kW.
Allerdings kann man nicht pauschal eine andere Grösse empfehlen, da dies auch von den durchschnittlichen Systemtemperaturen abhängt. Diese sind wiederum abhängig von der Grösse der Heizkörper.
Und hier müsstest mal schreiben, mit welcher Vorlauftemperatur die HK noch die Leistung bringen, um die Räume wunschgemäss aufzuheizen. Sind das die angegebenen 55°C ?
Wie gross ist der WW-Speicher ?
Wie Franky schon andeutet - bei welchen Außentemperaturen glaubst du denn 55° VL zu benötigen?
Ich hab etwa 100 qm, DHH BJ 1961, 6 cm Außendämmung, in Mfr noch mit alten Rippen-Heizkörpern und mir reichen bei 0° AT 40-42° im VL. Über 46° wurde die letzten beiden Winter nicht benötigt.
Dabei ist der Durchlauferhitzer durchgehend deaktiviert und der Verdichter (10er) schafft's bisher alleine ohne an seine Leistungsgrenzen zu kommen.
Bisher werdet ihr ja mit hohen VL Temperaturen gearbeitet und die Thermostate werden abgeriegelt haben.
Da wo's nötig ist sind sie jetzt bei mir durchgehend (22-23° RT) voll offen und wo niedrigere Temperaturen gewünscht werden entsprechend eingestellt.
Jahresverbrauch Strom kpl Heizung/WW und dazugehörige Peripherie ca 4500 kWh.
Da kann man wirklich ohne weitere Angaben nur schätzen. Problem bei der Heizlastberechnung ist auch immer das man möglichst genaue Angaben braucht. Bei mir dauerte der Termin alleine über 3 Stunden und trotzdem kam auch bei mir ca 13 KW raus. Eine grobe Schätzung auf den Verbrauch ergab 8 KW, letztendlich hab ich eine 10 KW Variante dann eingebaut bekommen. Passt grundsätzlich, die 8er hätte vermutlich auch gereicht. Bin trotzdem froh, da die 10er auch bei tiefsten Temperaturen keinen Heizstab benötigt und die Verdampferfläche doppelt so groß ist wie bei der 8er Variante. Mein Puffer ist etwas zu klein und warte noch auf eine fehlerfreie bzw. Optimierte Software.
Wer hat denn deine Heizlast berechnet? Kann dieser dir die Abweichung zur Abschätzung aus dem historischen Verbrauch plausibel erklären? Gibt es z.B. ungewöhnliche Nutzungspausen, so dass weniger Vollnutzungsstunden auflaufen, oder zusätzliche Heizquellen (Kamin) oder wenig beheizte Räume? Ansonsten sind historische Verbrauchswerte bei einem Altbau meist belastbarer als Schätzungen und Zuschläge zur Bausubstanz.
Bei 17000kWh p.a. und normalem Heizverhalten solltest du sicher nicht mehr als eine A10 benötigen, ggf. reicht auch die A08.