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WP - korrekte Auslegung der Anlage?

Hallo Community, ich wünsche ein frohes nues Jahr!

 

Ich bin neu hier und seit September 2025 Besitzer einer Wärmepumpe. Ich habe hier schon sehr viel im Forum gelesen, was mir beim Verständnis der WP geholfen hat. Daher wende ich mich an euch und hoffe auf Rat und Unterstützung.

Hier vorweg die Daten zu meiner WP und dem Haus:

- Vitocal 252-A AWOT-E-AC (A06) mit Innengerät 251.A16

- Haus ungedämmt, BJ 1958 (einige Fenster erneuert) - Heizlast laut Berechnung ca. 12,9 kW

- FBH im EG und OG mit Holzdielen, Wfl. 112 qm

 

Nun zu meinem Thema, was ich schon versucht habe mit meinem HB zu besprechen, aber ich komme da leider nicht weiter.

Der HB hatte die Heizlastberechnung vor Angebotserstellung vorliegen, hat mir die o.g. Anlage mit 5,6 kW angeboten, ich habe zweimal nachgefragt, ob die Wärmeleistung für das Haus ausreichend ist, was er mir jeweils bestätigt hat.

Ist die WP für das Haus wirklich korrekt ausgelegt/ dimensioniert? Der HB sagt ja, für ihn läuft die WP einwandfrei, da er keine Fehlermeldungen bekommt. 

Nur werden bei uns die Räume nicht richtig warm, im EG nur max. 20° bei derzeitigen Außen-T von -4 bis -6 Grad. Im OG werden kaum die 16° erreicht.

Ich habe die Heizkurve übertrieben hoch eingestellt (Soll 41°), da die WP bei < 0° die eingestellte VL-Temp. nicht erreicht und ich damit sehen wollte, ob sie dies generell erreicht. Ich kann erkennen, dass die VL-Temp sinkt, je kälter es draußen ist. Bei > 0° ist das kein Problem.

Mehr als 41° VL ist laut HB nicht zulässig, um Schäden am Holzboden zu vermeiden. Die WP erreicht mal kurz die 39°, fällt dann zurück auf 37-38°, aber ein konstantes T-Niveau im VL schafft sie nicht.

Hinzu kommt, dass der Verdichter dauerhaft auf 99/100% läuft - Ist das so korrekt?

Ich habe das Gefühl, dass die WP jetzt schon am Limit läuft und daher die Räume nicht warm werden und das Haus langsam auskühlt.

 

Ich kann gerne weitere Infos geben, falls benötigt

Anbei Screenshots vom Kältekreis, einmal vom 25.12, einmal von heute.

 

Danke und Grüße!

 

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27 ANTWORTEN 27

Also meine A13 läuft auch im monovalenten Betrieb.

Den Heiz Stab zähle ich nicht dazu.

Aber es gibt hier im Haus noch einen Holzofen, das hilft enorm.

Dann käme ich zur Zeit auch mit einer 06 hin.

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB 180qm, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#

Womöglich wartet die Pumpe jetzt auf den Zuheizer.

Ich würde auf Monovalent umstellen.

FBHZ aber nicht Neubau.

Maximaler Vorlauf auf 45 Grad.

Das Sieb in der Außeneinheit checken.

Drehzahl Primärkreispumpe auf 100%.

Den Soll und Ist Wert mitteilen.

Selbst wenn die WP das nicht schafft müsste die Spreizung dementsprechend höher sein.

Das sehe ich hier nicht. Bedeutet weiter für mein Verständnis dass die Wärme nicht wirklich abgegeben wird. Irgendwas ist da falsch konfiguriert.

Aber was rede ich ...

#Vitocal 250-A13, 400L Puffer, 300L WW, VX3, 12 KWp, 10KWh Speicher, Haus BLB 180qm, Baujahr 1970 Umbau 2023, Fassade+Dach gedämmt#


@der_Sucher  schrieb: Die Heizlastberechnung hat mein Energieberater gemacht. Dabei geht er von einer Außentemperatur von -10,3 Grad aus.

Die Gebäudeheizlast ist annäherungsweise proportional zum Temperaturgefälle zwischen innen und außen. Wenn wir das Erdreich mal ignorieren, und für die Heizlastberechnung eine Innentemperatur von 20°C annehmen, dann hat das Haus laut Berechnung bei 30,3K Gefälle eine Normheizlast von 12,9kW, also generell eine Heizlast von 426W/K. So einfach ist das.

 

Soll heißen, bei einer Außentemperatur von -5°C also einem Gefälle von 25K ist die berechnete Heizlast des Gebäudes 10,65kW.

 

Oder andersherum, die maximale Heizleistung der FBH von 7,5kW reicht nach der Berechnung nur aus, um ein Gefälle von 17,6K aufrechtzuerhalten, also bei einer Raumtemperatur von 20°C nur bis zu einer Außentemperatur von +2,4°C.

 

Aber selbst wenn du mehr Heizflächen hättest: Schon die maximale Heizleistung der A06 aus dem Kennliniendiagramm oben von 6kW reicht nach der Berechnung nur für ein Gefälle von 14,1K aus, also nur bis zu einer Außentemperatur von +5,9°C.

 

Was sagt denn dein Energieberater zu der FBH und der Wärmepumpe? Wurde bei der Planung eventuell eine zeitnahe energetische Ertüchtigung des Hauses vorausgesetzt?

 

LG, Sebastian

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