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Vitocal 300-G (WO1C): PV-Eigenverbrauch über Shelly (Kontakt X3.12/13) ohne Modbus-Fehler realisieren

​Hallo zusammen,

​ich möchte meine Vitocal 300-G (Typ BWC 301.B13) mit der Regelung Vitotronic 200 (WO1C) für den PV-Eigenverbrauch optimieren.

Mein Vorhaben:

Ich nutze ein externes Energiemanagementsystem (Shelly), welches mir bei ausreichendem PV-Überschuss einen potenzialfreien Kontakt schaltet. Diesen habe ich an der Rangierleiterplatte an den Klemmen X3.12 und X3.13 angeschlossen. Ziel ist es, bei geschlossenem Kontakt die Warmwasser-Soll-Temperatur anzuheben.

Mein Problem:

In meiner Codierebene ist die Gruppe "Photovoltaik" vorhanden. Sobald ich jedoch den Parameter 7E00 auf 1 setze, um die Funktion zu aktivieren, erscheint sofort die Fehlermeldung: "Störung Modbus Teilnehmer".

​Die Wärmepumpe scheint zwingend nach einem Modbus-Zähler zu suchen, den ich aber nicht habe (da ich nur den einfachen digitalen Eingang an X3 nutzen möchte). Den Parameter 7E01 zur Wahl der Signalquelle finde ich in meinem Menü leider nicht.

Meine Fragen an das Team:

  1. ​Wie kann ich die PV-Funktion (7E00) nutzen, ohne dass die Regelung eine Modbus-Kommunikation erwartet? Gibt es einen spezifischen Parameter, um die Quelle auf den digitalen Eingang (X3.12/13) umzustellen?
  2. ​Falls die PV-Logik zwingend Modbus erfordert: Ist der alternative Weg über die "Externe Anforderung" (Adresse 7011 auf 2 und Anhebung über 600C) für dieses Modell der empfohlene Workaround, oder gibt es dabei Nachteile gegenüber der PV-Funktion?

Anlagendaten:

  • ​Modell: Vitocal 300-G BWC 301.B13
  • ​Regelung: Vitotronic 200 WO1C

​Vielen Dank für die Unterstützung!

 

Liebe Grüße, 

Bernhard 

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5 ANTWORTEN 5

Hallo Bernhard,

 

die PV-Funktion kann nur mit dem 3-phasigen Modbus-Energiezähler genutzt werden. Dies funktioniert aber auch nur, wenn kein Batteriespeicher vorhanden ist. 

 

Um für eine zusätzliche Sollwertanhebung zu sorgen, kann über das potentialfreie Schließen von X3.12 und X3.13 für eine Betriebsartenumschaltung gesorgt werden. Zuständig für die Parametrierung sind 7011, 7012 und 7013. 7014 muss auf 0 stehen. 

 

Viele Grüße
Flo


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Liebe Flo!

 

Danke für deine rasche Antwort!

 

Ich habe jetzt 7011 auf: 51 (Bit 1+2+5+6);

7012 auf 2;

7013 auf 0;

Und 7014 auf 0.

 

Sollte das so funktionieren?

 

Danke nochmal für deine Hilfe!

 

LG Bernhard 

Damit würdest du jetzt M2, M3, WW und den Puffer auf normal umschalten, wenn der Kontakt geschlossen wurde. 

 

Viele Grüße
Flo


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Wie muss ich die Parameter setzen damit er WW und Puffer aufheizt und ev die Obergrenze um 5 Grad erhöht?

 

Vielen Dank!

 

Liebe Grüße, 

 

Bernhard

Du nimmst dann bei 7011 nur Bit 5 und Bit 6 und unter 7012 stellst du die 3 ein. Dadurch wird bei der Umschaltung auf den 2. Sollwert (Warmwasserbereitung) bzw. Festwert (Puffer) umgeschaltet. Der 2. Sollwert für die Warmwasserbereitung wird über den Parameter 600C eingestellt und der Festwert für den Puffer über den Parameter 7202. 

 

Bei Warmwasser musst du jetzt den 2. Sollwert um 5K höher einstellen, als den normalen Sollwert. Allerdings musst du dabei bedenken, dass nicht abgeschaltet wird, wenn der Sollwert am Speichersensor erreicht wurde, sondern wenn er auch am Sekundär-Rücklaufsensor erreicht ist.

 

Für den Pufferspeicher musst du dir hier eine obere Grenze definieren, eine reine Erhöhung um 5K zum normalen Sollwert gibt es nicht. Es kann aber über den Parameter 7208 eine Außentemperaturgrenze festgelegt werden, bei welcher die Festwertbeheizung nicht mehr stattfindet, sobald diese vom Langzeitmittel der Außentemperatur (3h) überschritten wurde. 

 

Viele Grüße
Flo


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