Ich habe jetzt viel über die Höhe des Volumenstroms gelesen, aber immer noch nicht verstanden was besser ist. Ein hoher Volumenstrom oder ein niedrigerer Volumenstrom. Wobei die Differenz zwischen Vor-und Rücklauf angeblich zwischen 3-5 Grad sein soll? Auf welchen Wert sollte der Volumenstrom eingestellt werden?
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Ich bin seit langem am Rumprobieren mit verschiedenen Volumenströmen. Es ist mir möglich die interne Grundfos Umwälzpumpe über Homeassistant zu regeln.
In der Übergangszeit taktet meine Anlage weniger, wenn ich den Volumenstrom erhöhe, damit die Wärme besser abgeführt werden kann.
Jetzt hat es seit einer Woche zwischen -8 und 2°C Aussentemperatur.
Ich kann keinen Unterschied am Verbrauch und Wirkungsgrad feststellen ob 1500l/h oder 800l/h.
Die Spreizung bei 1500l/h ist bei 2.3°C und bei 800l/h bei 4°C.
Beim Abtauen hab ich festgestellt, dass es schneller abtaut mit möglichst hohem Volumenstrom (2000l/h).
Bei Warmwasseraufbereiten ist standart ca 1300l/h. Im Moment teste ich mit 1600l/h.
Es gibt diverse Aussagen im "Internet":
Einige sagen, die Spreizung sollte möglichst klein sein, damit die Wärmemepumpe weniger Arbeit hat die kleine Differenz auszugleichen. Man soll den Volumenstrom möglichst hoch einstellen, kurz bevor die Strömungsgeräusche zu laut werden.
Eine andere Meinung war, dass es besser ist, eine etwas höhere Spreizung zu fahren, weil der Kompressor damit besser arbeitet und es länger geht, bis die Anlage abtauen muss.
Was sind eure Erfahrungen?
Rechnerisch für den COP ist ein geringer Unterschied VL/RL mit einem hohen Volumenstrom besser. Dann muss für die gleiche Heizleistung der VL weniger heiß sein.
Dafür verbraucht die Pumpe mehr Strom und es kann Strömungsgeräusche geben.
Ich habe den Volumenstrom auf ca. 1000l/h eingestellt mit Heizkörpern. Pumpensoll 65%.
Pro K Unterschied hab ich ungefähr 1 ,2 kW Heizleistung.
Achtung aber vor einem zu geringen Volumenstrom < 1000l/h.
Da kann es sein, dass das Abtauen nicht mehr funktioniert und die Anlage nicht mehr heizt / ausfällt.
Ist mir zwei mal passiert und ist voll nervig wenn die Bude dann kalt bleibt.
Aktuell achte ich auf einen Volumenstrom > 1200l/h.
Bei unserer 250-A ohne Trennpuffer liegt der Volumenstrom, wenn alle Heizkreise offen sind, bei ca. 950 l/h. In diesem Bereich sind die Heizkörper bereits grenzwertig laut.
Während der Abtauung genehmigt sich die Anlage jedoch den eingestellten Pumpen-Maximalwert (Parameter 1102.1) oder ist von dieser Einstellung sogar entkoppelt (muss ich noch genauer beobachten). In jedem Fall wird der Volumenstrom dabei deutlich angehoben, siehe Grafik.
@Hermaug49
Falls ein Trennpuffer verbaut ist, wird es etwas komplizierter.
Angenommen, auf der Primärseite wird mit der Primärpumpe der theoretisch optimale Volumenstrom gefahren, die Heizkreise nehmen sekundärseitig aber weniger Volumenstrom ab, als eigentlich erforderlich wäre. Dann kommt es im Puffer zu einer stärkeren Vermischung, bei der der Rücklauf den Vorlauf abkühlt.
Das Resultat: Die Heizkreise bekommen einen kälteren Vorlauf, und folglich müsste die Heizkurve angehoben werden, um auf die notwendige Vorlauftemperatur zu kommen.
Sinnvoller wäre es jedoch den Volumenstrom auf der Heizkreis- bzw. Sekundärseite so weit anzuheben, bis die Vorlauftemperatur nicht weiter ansteigt. Wird dieser Punkt nicht erreicht, weil die Heizkörper irgendwann zu laut werden, muss auf der Primärseite angesetzt werden – also der primärseitige Volumenstrom reduziert werden, um den hydraulischen Kurzschluss im Puffer zu entschärfen.
Beim Abtauen geht der Volumenstrom auf ca. 1800l/h.
Das Wasser geht auch nicht mehr durch die Heizkörper. Vermutlich durch den kleinen internen Speicher vom Innengerät. 16 Liter (?)
Ich habe keinerlei Puffer oder hydraulische Weiche. Das Wasser geht direkt vom Außengerät in die Heizkörper... VL Temperaturen derzeit grob nachts 31, tags 33 Grad.
Einstellung Volumenstrom funktioniert bloß leider nicht bei vorh. Pufferspeicher, da macht die Anlage grade was sie will, sofern alle Filter frei sind...
Ja stimmt, bin fälschlicherweise bei meiner ersten Antwort von einer Installation ohne Puffer ausgegangen. Mit Puffer hab ich keine Erfahrungen....
@Nitram19 Mit einem Parallelpuffer habe ich auch keine eigene Erfahrung, was die regelungstechnischen Möglichkeiten angeht.
Anzunehmen ist, dass Veränderungen je nach Größe des Puffers sehr träge reagieren.
Ich bin seit langem am Rumprobieren mit verschiedenen Volumenströmen. Es ist mir möglich die interne Grundfos Umwälzpumpe über Homeassistant zu regeln.
In der Übergangszeit taktet meine Anlage weniger, wenn ich den Volumenstrom erhöhe, damit die Wärme besser abgeführt werden kann.
Jetzt hat es seit einer Woche zwischen -8 und 2°C Aussentemperatur.
Ich kann keinen Unterschied am Verbrauch und Wirkungsgrad feststellen ob 1500l/h oder 800l/h.
Die Spreizung bei 1500l/h ist bei 2.3°C und bei 800l/h bei 4°C.
Beim Abtauen hab ich festgestellt, dass es schneller abtaut mit möglichst hohem Volumenstrom (2000l/h).
Bei Warmwasseraufbereiten ist standart ca 1300l/h. Im Moment teste ich mit 1600l/h.
Es gibt diverse Aussagen im "Internet":
Einige sagen, die Spreizung sollte möglichst klein sein, damit die Wärmemepumpe weniger Arbeit hat die kleine Differenz auszugleichen. Man soll den Volumenstrom möglichst hoch einstellen, kurz bevor die Strömungsgeräusche zu laut werden.
Eine andere Meinung war, dass es besser ist, eine etwas höhere Spreizung zu fahren, weil der Kompressor damit besser arbeitet und es länger geht, bis die Anlage abtauen muss.
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