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Vitocal 250-A Compact oder Modular

Liebe Community,

 

wir stehen kurz vor der Bestellung einer Vitocal 250-A (13kW) und müssen uns noch zwischen den Varianten Compact und Modular entscheiden.

 

Rahmenbedingungen:

- Bestandsbau 250m2 mit 17 Heizkörpern (VL 45 °C bei -10 °C AT)

- Heizlast aus Verbrauchsdaten ca. 12...14 kW (NAT -9 °C)

- Warmwasserboiler für 2-4 Personen (aktueller WW-Verbrauch ca. 200 Liter pro Tag)

- Heizwasserpufferspeicher geplant: 200 Liter mit Stichanbindung nach WPSM Schema Nr. 6

 

Vor- / Nachteile der Compact:

+ Platzsparend

+ Komponenten sind aufeinander abgestimmt

+ Einfachere Installation

- Eingeschränkt auf 190 Liter Warmwasserspeicher

- Beengte Platzverhältnisse im Innenraum für Service

 

Vor- / Nachteile der Modular:

+ Flexibilität bei Auswahl des WW-Speichers (Größe, Isolierung)

+ Einfachere Austauschbarkeit des WW-Speichers falls defekt

+ Wegfall Abtaupuffer und Ausdehnungsgefäß (sind sowieso extern vorhanden)

- Erhöhter Platzbedarf

- Innenliegender Wärmetauscher muss zur Wärmepumpe passen

- Größerer Installationsaufwand

- Evtl. Probleme durch Wegfall des Abtaupuffers bei Stichanbindung des Heizwasserpufferspeichers?

 

Vielleicht standet ihr ja vor einer ähnlichen Entscheidung und könnt weitere Erkenntnisse, Erfahrungen und Hinweise zur Auswahl beisteuern.

 

Viele Grüße,

berti42

 

4 ANTWORTEN 4

Warum kommt die Standard Variante nicht in Frage?

Mit integrierten Pufferspeicher, Durchlauferhitzer für Abtauen (falls benötigt, normal schafft sie es auch ohne DLE), Frostschutz, Notbetrieb. Ist für Abtauvorgang auf keinen weiteren externen Speicher angewiesen. Externe WW und/oder Heizwasserspeicher nach Wahl. Stichanbindung kein Problem.

 

Gruß Karl 

 

 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Ich bin mit meiner A10 Compact ziemlich zufrieden. Aufgrund der geringen Platzverhältnisse gibt es auch keinen HZW-Puffer. Die HK werden direkt durchströmt. Bzgl. WW haben wir ähnliche Verhältnisse. Die Kinder sind beim Studium, so dass wir 2-4, manchmal auch 6 Personen sind. Wenn man sich darauf einstellt und nicht alle gleichzeitig bzw. hintereinander baden und/oder duschen wollen, ist das gar kein Problem. Die A10 und erst recht die A13 können das WW zügig nachheizen ohne den Durchlauferhitzer zu bemühen. Dabei belasse ich es trotzdem beim ECO-Modus und hätte noch die Komfort-Reserve. Vorausschauend starte ich bei Stoßzeiten mal eine manuelle WW-Erwärmung und warte nicht, bis die Hysteres erreicht ist.


Vitocal 252-A AWOT-E 251.A10, SW2532, ohne HZW-Speicher, Radiatoren, 125m²

Siehe Signatur, bin bisher sehr zufrieden damit, brauche etwas höhere Vorlauftemperatur als du (49° C bei -10°C AT bzw. 43° C bei 0°C AT).

#Vitocal 251.A13; Vitocell 140-E 600l mit FW-Station Vitotrans 353 PZSA; 7 qm Solarthermie; 12 kWp PV; 8 kWh LiFePo-Akku, 17 NT-Heizkörper für 250 m2 auf 3 Etagen, Altbau 1954/1996#

Vielen Dank für eure Erfahrungen und Hinweise!

Die Compact-Variante ist jetzt tatsächlich weggefallen, weil in der (ziemlich schwer auffindbaren) Planungsanleitung eine Mindestraumhöhe von 2,20m vorgeschrieben ist - da fehlen in unserem Keller einige Zentimeter...

Bezüglich der Varianten Modular vs. Standard war eigentlich immer die Modular präferiert, weil sowieso ein externes Membranausdehnungsgefäß und ein 200L-Heizwasserpuffer vorgesehen sind. Durch den Wegfall der Minigefäße bei der Modular ist diese einfacher aufgebaut und zudem etwas günstiger.
Jetzt bewirbt Viessmann die Modular insbesondere für mehrere Heizkreise oder FriWa-Systeme. Beides wäre bei uns ja nicht der Fall und führt gerade zu Verunsicherung. Der Heizungsbauer hat auch noch keine Erfahrung mit der Modular.

Hat jemand in der Community schon die 250-A Modular in ähnlicher Konfiguration wie oben beschrieben im Einsatz?