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Verschiedene RCDs für Vitocal 250A Anlage inkl. Fremdstromanode

Hallo,

 

wir haben eine Vitocal 250A bestellt.

Es wird eine ODU 250-A AWMOF-251.A1.08-230V-V002 mit einer IDU-A und einer Vitocell CVWC 300l + Vitocell 50l Puffer.

 

Da ich selber Elektromeister bin, bereite ich die E-Anlage (neue UV) dazu selbst vor, damit der HZB-Fachbetrieb die dort anschließen kann.

 

Viesmann empfiehlt ja allg. einen TYP B RCD für die Anlagen.

Für den 400V Verdichter kann ich das auch klar nachvollziehen. Da meiner dann mit 230V läuft würde ein TYP F RCD auch ausreichend sein, aber falls doch mal ein anderes Aussengerät (ODU) zum Einsatz kommt wird die Zuleitung dahin dreiphasig ausgelegt im UV und ein TYP B RCD + 3 x LS B16 gesetzt. 

Die lassen sich dann im Fall der Fälle schnell gegen einen 3pol. LS B16 wechseln.

 

Aufgrund der Riskominimierung würde ich gerne die 230V der IDU (Regelung) über einen eigenen 2pol. RCBO laufen lassen und den 400V DLH in der IDU, sowie den Rest der Technik über einen dritten RCD.

 

Sollte also die ODU oder der 9KW DLH im Gerät mal einen FI Fehler prodzuzieren, dann läuft die IDU Regelung und damit auch die Umwälzpumpe weiter und falls es friert, ist durch den Wasserumlauf auch der Frostschutz weiterhin gegeben. Außerdem könnte im Notstrombetrieb nur die Versorgung für die IDU Regelung zugeschaltet werden, so dass die Heizungspumpe läuft.

 

Also:

- ODU 230V an 4pol. TYP B RCD 30mA + LS B16 (+2 Reserve LS B16)

- IDU Regelung 230V an 2 pol. TYP A RCBO B16A / 30mA 

- IDU DLH 400V an 4pol. TYP A RCD 30mA + 3pol. LS B16 (+3 x LS B16 für WW Zirku, Fremdstromanode, Reserve) 

 

Meine Frage ist jetzt, ob technisch etwas gegen diese Lösung spricht? Kosten lassen wir mal außen vor.

Oder braucht die IDU auch einen RCD TYP F oder B weil die Umwälzpumpe im inneren auch invertergesteuert ist? Der DLH ist ja rein ohmsch und somit der TYP A ausreichend.

 

Danke für Eurer Feedback

8 ANTWORTEN 8

Ich glaube nicht, dass die Pumpe zur ODU läuft, wenn die ODU stromlos ist.

Die ODU und die IDU unterhalten sich ja über den CAN-Bus und bei stromloser ODU ist das nicht mehr möglich.

Die IDU weiß also gar nicht, ob eine ODU angeschlossen ist, wie der Zustand ist und wird daher einen Fehler melden.

Deshalb wird die IDU die Pumpe zur ODU wohl nicht ansteuern.

 

Das wäre ja schlecht. Wenn die Außeneinheit also im Winter einen Körper- oder Erdschluß hat und der FI somit auslöst, friert die Anlage im Winter ein und ist dann ein Totalschaden?

Ich dachte immer bei das Wasser wird aus Frostschutzgründen bei bestimmten Temperaturen immer im Kreis gepumpt. 

 

@Flo_Schneider Kannst Du das seitens Viessmann bestätigen, das beim CAN Bus Ausfall zur ODU die IDU auch kein Wasser zu dieser schickt? Danke.

Ein Totalschaden ist die Außeneinheit deshalb nicht, da es für diesen Fall eine Sollbruchstelle gibt.

https://community.viessmann.de/t5/Waermepumpe-Hybridsysteme/Gut-zu-wissen-Auch-bei-Stromausfall-geht...

@Marcus_68 Danke den Beitrag hatte ich schon gelesen.

 

Dann ist der erste Schaden ja aber auch schon da und die "Sollbruchstelle" muss ersetzt werden. Normale Frostschutzventile gehen ja scheinbar bei Viesmann nicht. 

Wenn mal ein Stromausfall oder ein Kabelfehler im Winter besteht, will ich danach aber nicht noch die Kiste sanieren müssen, weil kaputtgefroren. Wen die Maschine einen Defekt hat und der HZB bzw. Viesmann im Winter erst nach drei Wochen kommen, darf die Mühle ja auch nicht kaputtfrieren.

 

Zudem habe ich eine Notstromversorgung, welche ich auf die wichtigsten Verbraucher schalten kann. Die Therme hat damit bisher gelaufen, die brauchte aber auch nur ein paar Watt. Der Plan war die IDU dann damit zu versorgen, damit die das Wasser zu ODU zirkulieren lässt und natürlich dabei die Wärme aus dem Haus zieht. Zwar könnte man die 8KW ODU auch mit über Notstrom laufen lassen, aber dann verbraucht der Jokel auch einiges. 

 

Wie ist es denn überhaupt bei einer Störung der ODU ohne Stromausfall an der ODU und funktionierenden CAN, dann springt doch sicher der DLH in der IDU ein. Wird von diesem warmen HZ-Wasser dann auch was zur gestörten ODU gepumpt?

 

Überhaupt würde ich gerne verstehen, wie das eigentlich mit dem Schwimmer-Entlüfterventil überhaupt funktionieren soll?

Wenn ich die Serviceanleitung richtig verstehe, sitzt das Ding oben am Ausgang des Wärmetauschers in der ODU. Das wird also dann im Vorlauf sitzen und unten im Rücklauf sitzt der Filter mit Rückschlagklappe. Wenn jetzt das Schwimmer Entlüftungsventil platzt, dann läuft der Wärmetauscher ja nicht deswegen komplett leer oder? Klar drückt das Wasser der IDU durch Schwerkraft erstmal raus, weil die ODU am tiefsten Punkt steht, aber bleibt nicht am Ende doch noch Wasser in dem Ding stehen, weil es der tiefste Punkt ist? Friert auf Grund der Physik nicht sowieso erst die Rückschlagklappe ein, weil sie näher am Boden ist?

Und warum gibt es das Schwimmer Entlüftungsventil einmal in Edelstahl und einmal in Kunststoff? Edelstahl platzt ja sicher nicht so schnell.

Wenn du eh schon über Notstromversorgung verfügst wäre mein erster Gedanke nicht der die kpl Anlage mit relativ hohen Bedarf zu versorgen sondern unterhalb des Arbeitsbereichs der ODU einen kleinen Keramikheizer oder ähnliches "einzuhausen" der Frostschäden in der ODU verhindern soll.

 

Der könnte dann außerhalb die Anschlüsse und übers Bodenblech den Innenraum temperieren.

 

Natürlich alles nur Theorie und nicht auf Praxistauglichkeit getestet.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Wenn man über eine zusätzliche Heizung das Einfrieren verhindern will, dann mit einer Rohrbegleitheizung.

Die ist genau dafür gedacht und wird einfach um alle Rohrleitungen gewickelt.

Sie verbraucht relativ wenig Strom und kann auch für den Schutz der Rohrleitungen außerhalb der ODU verwendet werden.

https://www.heizungsdiscount24.de/fussbodenheizung/4m-hd24-rohrbegleitheizung-frostprotection-40-wat...

 

Und wenn es doch eine Heizung innerhalb der ODU sein soll, dann eine Schaltschrankheizung mit einem zusätzlichen Thermostat von z.B. Rittal.

Diese gibt es in verschiedenen Leistungsstufen.

 

https://www.rittal.com/de-de/products/PG20231215KLI101/PG20231245KLI1006

 

Schon klar dass es da bessere Lösungen gibt wenn man's im Vorhinein mit einplant.

 

Meine Idee geht aber in Richtung Nothilfe wenn nichts vorgesehen ist und im Nachhinein schwierig möglich.

 

Am besten bleibt - kein Strom- oder anderweitiger Ausfall.

 

Gruß Karl 

 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Danke für die Antworten.

Scheinbar gibt es keine offizeile Bestätigung zum CAN Bus Ausfall und dem Verhalten der IDU in diesem Fall. Ich glaube ich baue es erstmal so auf und teste es einfach. Der eigene RCD für die ODU macht m.E.  schon deshalb Sinn, falls mal Nager oder eindringende Feuchtigkeit einen Isofehler gegen Erde verursachen.

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