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Stromverbrauch

Habe im Sommer 2023 eine Vitocal 222 (2 Erdsonden) mit Zusatzmodul natural cooling installieren lassen.

Laut Vitoconnect-App liegt der Stromverbrauch bei ca, 6000 kWh p.a. In den Jahren davor hatten wir ca, 11000 kWh Gasverbrauch. Die Einstellungsdaten (Zeiten, Raumwärme, WW) wurden identisch von der alten Gasheizung auf die neue WP übertragen.

Mir erscheint dieser Stromverbrauch extrem hoch, theoretisch (bei 11000 kWh Gasverbrauch) hätten 3000 - 3500 kWh Strom reichen müssen, plus evtl. natural cooling Effekte.

Kann jemand erklären / helfen ?

Mein Viessmann-Partner ist überfordert !

5 ANTWORTEN 5

Passen die in der App angezeigten Stromverbrauchswerte zu den vom geeichten Stromzähler gemessenen Werten?

 

Vitola222 @2001mit V2A-Speicher Vitotronic 200 KW2, Radiatoren und trotzdem Mischer
Vitola300 @2000, Vitosol 200, Solartrol-E, Vitocell 300, Vitotronic 200 KW2, FBH, Rad. & wasserf. Kamin

Kann die Werte nicht konkret belegen, aber vom Gefühl passt es.

Du kannst direkt an der WP in den EInstellungen einige Kennzahlen ablesen, fall die App nicht alles anbietet.

 

Wichtig wären die JAZ Heizung/Warmwasser.  Es gibt auch ein Wochendiagramm/Protokoll zur Heizleistung.
Mit Erdsonde sollte die JAZ-Heizung nicht unter 5 fallen, dann würden mit 6000kwh Strom etwa 30.000 kwh Wärme produziert, also wie schon vermuted das Dereifache dessen, was die Gasheizung erzeugt hat.

Der Knackpunkt ist natürlich immer die Temperaturdifferenz, die "gepumpt" werden muss. Radiatoren brauchen eine höhere Temperatur als FBH. Das schlägt sich auf Wirkungsgrad und letztendlich JAZ. Dann sind es vielleicht nur JAZ 3,5-4.

Die Energie- und Leistungs Werte in der App (und direkt am Gerät) sind aber meines Wissens nur geraten (berechnet). Mir wäre nicht bekannt, dass in der Zueitung ein Energiemessgerät verbaut wäre oder ein Wärmezähler im Heizkreis.

Das gilt dann für alle Angaben von elektrischer Energie/Leistung, thermischer Energie/Leistung, JAZ, COP und alles was damit zusammen hängt.

Ein Blick auf die Stromabrechnung des Anbieters und zwischendurch auf den Haushaltszähler, an dem die Pumpe hängt, sollte Gewissheit bringen. Genauer geht's natürlich mit einem eigenen Energiezähler, zumindest für den dreiphasigen Kompressor. Und in jedem Fall die "elektrische Zusatzheizung" deaktivieren!, falls vorhanden. Wenn die WP das nicht packt, stimmt etwas grob nicht.

6000kwh Mehrverbrauch im Jahr - das würde mir hoffentlich zeitnah auffallen. Ganz sicher, dass da nicht die E-Ladestation für's Auto mit abgelesen wird?

Ein Shelly-Pro-3CT63 wäre ein hilfreicher Einbau in den Zählerkasten.

Ist leider nicht so transparent.

JAZ (Heizen) liegt bei 6,7 / gesamt bei 6,4 (o.k. !)

Alle Räume FBH, moderner Hausstandard (BJ 2015).

 

Stromverbrauch ist schon schwieriger

Die PV erzeugt 13900 kWh (lt. PV-App), ins Netz werden ca. 8500 abgegeben, zugekauft werden nochmal knapp 8000 kWh (alles p.a.); somit ergibt sich ein Haushaltsstrombedarf von gut 13000 kWh.

Aufteilung folgendermaßen:

-Wallbox knapp 1000 kWh (Wenigfahrer)

-Medienlandschaft (immer standby, viele leistungsstarke Einheiten): geschätzt 2000 kWh

-WP (lt. ViCare-App): 6500 kWh

-Resthaushalt (jeden Tag frische Küche): somit 3500 kWh

 

Diese Werte sind (außer Energiebedarf Wallbox) reine Schätzwerte bzw. Übernahmen aus den entsprechenden VerbrauchsApps. Insofern hätte ich die Daten der ViCare-App mit 6390 kWh p.a.  Erstmal von der Größenordnung akzeptiert. Eigener (geeichter) Stromzähler für die WP ist zu aufwendig (lt. Elektriker 4-stellig).  Der vorgeschlagene Stromzähler müsste vom Elektriker verbaut werden, geschätzt mittlerer 3-stelliger €-Betrag.

 

Vorschläge ?

Einen Tod muss man immer sterben. Einen geeichten Zähler brauchst Du dafür nicht. Wenn das 5% Abweichung hat, bist Du besser dran als jetzt.

 

Was hast Du denn jetzt für einen Haushaltszähler? Sehr viele haben schon ein amtliches Smartmeter, dann geht's nur darum, das auszulesen. Entweder direkt mit einem Lesekopf oder indirekt über 1/4 Stunden Werte über das Konto auf der Homepage des Netzbetreibers.

 

Am Lastprofil alleine kann man schon sehr viel ablesen.

 

Für wesentliche Haushaltsteile (Media-Insel, nicht Backofen) kann man einen smarten Stecker mit WLAN/Bluetooth zwischenschalten. Ich habe 8x Tasmota Stecker verteilt. Diese hier kosten nicht die Welt, aber das Power-Meter muss bei jedem Stecker einmal mit einer definierten Last "geeicht" werden, sonst zeigt das nur Mist an. Vielleicht hast Du noch eine 60W Glühbirne im Keller. So etwas gibt's auch von Shelly.

 

Was Du aber dringend brauchst ist irgend eine SmartHome Lösung. Entweder ein gemeinsames Ökosystem, oder eine Universal Lösung wie "Home Assistant", dann kann man leichter Komponenten mischen und muss nicht immer mit allem in die Cloud.

Den genannten 3-Phasen Energiezähler könntest Du auch selbst installieren. Aber an der Netzsspannung sollte man schon wissen was man macht. Kannst Du auch vorab besorgen und beim nächsten Besuch des Elektrikers einbauen lassen.

Weil ich noch lese "PV". Mit PV wird auch gerne ein eigenes Smartmeter verbaut, besonders in Kombination mit einer Wallbox. Hast Du so etwas? Kann man auch Remote auslesen. Mit einer JAZ>6 kann ich mir nicht vorstellen, wie die WP 6000kWh verbrauchen soll. Das wären ja 6.000 * 6,7 = 40.200 kWh Heizleistung!

1000kWh für die Wallbox, wären bei sparsamer Fahrweise ~6500km im Jahr, ohne Fremdladen. Das klingt machbar.

 

Ein Haushaltsbedarf von 13.000kWh (ohne die Wallbox also 12.000 kWh) kommt mir aber extrem vor. Da hast Du sicher einen größeren Haushalt als ich mit meinem EFH. In der Größenordnung bezahlst Du eine Stromrechnung, in der ein "dreistelliger Betrag" für den Elektriker und 1-3 einfache Energiezähler keinen Schrecken haben sollten.

Zum Vergleich, ich habe im EFH mit ~150m² Wonfläche und FBH einen Heiz-Warmwasserbedarf von ~2000kWh Strom und noch einmal so viel "Haushaltsstrom". Noch keine Wallbox, also hauptsächlich Küche und Waschmaschine.

Du liegst hier 3x so hoch.

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