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Neue Vitocal WP 250

Hallo Ihr.

 

Wir haben aktuell im Haus eine Gastherme Vitodens 300 mit einem Vitocell 100 CVB  mit 300l, wobei der obere Heizwendel über die Gastherme das Brauchwasser erwärmt und beide in DG verbaut sind.

 

So wie es sich mir darstellt, ist weiterhin folgendes verbaut:

 

  • MAGRA Hydraulische Weiche
  • Buderus Heizkreisset HSM 20
    • Wilo Stratos Pico plus 25/0,5-6 (ist neu, da die Alte ausgefallen ist)
    • Dreiwege-Ventil mit Antrieb 66B (ARA 661) der Firma ESBE
  • Ausdehnungsgefäß: Kaldewei Kaflex 35l

 

Rahmenbedingungen:

  • Ca 180qm beheizte Fläche
  • Ausschließlich Fbhzg (die Badheizkörper hängen im Heizkreis der Fbhzg)

 

Da ich nun auf eine WP (mit PV – ca 14kWp und ca 15 kWh Speicher) umsteigen möchte aber den Aufwand dabei möglichst minimieren, hatte ich die Idee, die bestehende Anlage soweit maximal möglich zu erhalten und eine WP „lediglich“ einzubinden. Zusätzlich wollte ich die Gastherme als Fault-Back gern behalten.

 

Planungsidee:

  1. WP 250-A08 / WP Inneneinheit kommt in den Keller (250 anstatt 150 da hier wohl die Anbindung an HomeAssistant über MQTT – Open3E - CAN besser dokumentiert ist)
  2. Brauchwassererwärmung durch das ungenutzte untere Heizwendel im Vitocell über die WP im Keller über zwei neu zu verlegende Leitung 22x1 mit GEG 100% Dämmung
  3. Anbindung der Heizung über:
    1. zwei neu zu verlegende Leitung DN25 mit GEG 100% Dämmung
    2. zwei 3-Wege-Ventile in die Rohre zwischen „alter“ Gastherme und hydraulischer Weiche
  4. Einen zusätzlichen Speicher für die Fbhzg wollte ich vermeiden und im Falle einen „Überschusses“ lieber das Warmwasser höher erhitzen oder die Thermostate in den Bäder öffnen und es dort 1-2 Grad wärmer machen. Außerdem ist der Platz im Keller leider etwas knapp 😊

 

Ich möchte dies NICHT selbst machen, sondern natürlich incl Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich usw. beauftragen aber ich würde gern vorher klären, ob so ein (von einem Laien erdachtes)  Szenario überhaupt darstellbar / praktikabel ist und wenn nicht, wie könnte es aussehen.

 

Vielen Dank schon mal im Voraus.

 

Beste Grüße, Tom

12 ANTWORTEN 12

Mal ein grundsätzlicher Gedanke.

 

Die WP arbeitet am günstigsten wenn niedrige VL Temperatur benötigt wird.

 

Demzufolge wird sie vermutlich mit deutlich geringerem Verbrauch und effektiver deine FBH in weiten Teilen bedienen können zumal du einen Teil des Stroms auch noch selbst über PV bereitstellst.

 

Bei WW braucht man idR deutlich höhere Temperaturen. Die wird man, zumindest wenn die Temperaturen draußen kälter werden, vermutlich dann mit Gas günstiger bereitstellen können.

 

Ich würde also primär die WP da einsetzen wo die niedrigeren Temperaturen benötigt werden = Heizen. In den wärmeren Monaten und der Übergangszeit, abhängig davon zu welchen Tageszeiten sie starten muss, wird auch WW mit WP noch effektiv bereitet.

 

Wenn du die Gas "nur" als Notbetrieb aufrecht erhalten willst und bei der vitocal keine Hybrid Version nimmst werden die beiden vermutlich nicht miteinander kommunizieren und Gas muß dann getrennt von der vitocal manuell dazugeschaltet werden.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Danke für die schnelle Antwort. 

 

Ich habe mich mal schnell etwas "eingelesen" 😉 d.h. Vitocal 250-A Hybrid (https://www.viessmann.de/de/produkte/hybrid/vitocal-250-a-hybrid.html) wäre dann ja vermutlich die Lösung, richtig?

 

Der (geplante) optimale Fall wäre dann:

 

- Grundlast über WP

- Spitzen über Gastherme

 

So wie ich es verstanden habe, könnten aber auch beide dann jeweils einzeln übernehmen, was im Fall, dass Gas ausfällt und nur WP läuft etwas teurer wird, wenn es (sehr) kalt werden sollte.

 

Auch soweit richtig?

 

Die Hybrid könnte das dann auch alles steuern und eine manuelle "Zu- und Abschaltung" wäre nicht nötig? .. hab ich mir selbst beantwortet .. also JA, siehe "Eco select"

 

Dummerweise stehen bei mir nun Gastherme und Speicher im DG und (siehe Bild) so wie ich es verstanden habe, müssten dann von der WP Inneneinheit zwei Leitungen zum Speicher, zwei zur Gastherme und zwei weitere zur Einspeisung in den Heizkreislauf. Also in Summe sechs Leitungen vom Keller ins DG. Auch richtig? (die WP Inneneinheit bekomme ich leider nicht mehr ins DG)

 

Sorry für die vielen Fragen.

 

WP Hybrid.jpg

Hallo,

 

>>wobei der obere Heizwendel über die Gastherme das Brauchwasser erwärmt

lies bitte auf dem Typenschild des Vitocell die Fläche der  obere Heizwendel ab.

Wir brauchen ca 0,25 m" pro kW WP bei der 08 bräuchte man min 2m²

Bzw. die Solarthermie wird abgebaut und und beide Heizwendel in Reihe geschaltet?

 

>>Wilo Stratos Pico plus 25/0,5-6

was zeigt die für einen Durchfluss an? abhängig wie viel m³/h man durch die FBH bekommt kann man überlegen auf einen Heizungspuffer zu verzichten.

Hallo, 

 

ich habe mal das Typenschild beigefügt.

Hilft das? 

Zum Durchfluss: aktuell ist die Heizung ja aus und wetterbedingt sind natürlich auch alle Thermostate zu. Mach es Sinn, jetzt zu Schauen? Ich kann natürlich die Heizung aktivieren und kurzfristig mal alle Thermostate auf 28° stellen. Dann sollte es ja heizen. 

 

 

IMG_7573.jpeg

Bei der Leitungsproblematik würde ich mir Gedanken machen ob es nicht möglich wäre die WP wirklich als vom Gas getrenntes System im Keller zu integrieren und über einen Bypass direkt an VL RL Heizungsversorgungsleitung ohne Speicher zu gehen.

 

Bei WW wird's schwieriger, würde einen zusätzlichen Speicher (Wärmetauscher) erfordern von dem man an die WW Leitung geht.

 

Gruß Karl 

 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Und was wäre anstatt eine WP eine Multisplit-Klimaanlage? Dann hättest du die alte Lösung fürs Heizen und WW und mit der Klimaanlage eine LLWP zum Kühlen und Redundanz beim Heizen. Solange die PV genug Energie produziert, setzt du die LLWP ein. Im Kernwinter kannst du entweder beides oder eins von den beiden einsetzen.

 

Vitocal 252-A AWOT-M-E-AC 251.A10 mit Heizwasserspeicher Vitocell 100-E 200 Liter

Bei der Split hätte man von der Außen zur Inneneinheit vielleicht Vorteile.

Das eigentliche Problem bleibt bestehen - die Inneneinheit vom Keller ins vorhandene System mit Anschlüssen im DG einbinden.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

@Kalle999  ich würde die Systeme nicht miteinander verbinden. Ich rede hier von einer Splitklimaanlage und nicht von einer Alternative zu einer Monoblock.LWWP.

Vitocal 252-A AWOT-M-E-AC 251.A10 mit Heizwasserspeicher Vitocell 100-E 200 Liter

Bedeutet bei multisplit pro Außeneinheit höchstens 5 Innengeräte und jede Menge neue Leitungen zum jeweiligen Gerät.

Für WW müsste vorhandene Heizung herhalten.

Anhand der großen Nachfrage bzgl Klimaproblematik, wie im letzten Sommer erlebt, leicht Anschaffungskosten im 5 Stellungen Bereich.

 

Bis zu welchem Außentemperaturen die mit welchem Aufwand/Verbrauch eine echte Heizung ersetzen könnte weiß ich nicht.

 

Gruß Karl 

250A-10, Speicher WW 200 + HZ 400, Heizkörper, SW 10/2025

Auf dem Typenschild steht es leider auch nicht, im Datenblatt habe ich es auch nicht gefunden

 

https://static.viessmann-climatesolutions.com/resources/technical_documents/DE/de/VDP/5811191VDP0000...

 

idR sind das nur 1-1,5 m²

 

Hallo Ihr,

 

erst mal vielen Dank für die vielen Beiträge.

 

Eine Split-Klimaanlage (MXZ-3F54VF3) mit drei Innen-Geräten und 3 Innengeräten habe ich bereits. 2x 2,5 kW und 1x 1,8 kW.

 

Mir geht es hier primär um die Möglichkeiten zwischen Wärmepumpe und bestehender Gas-Brennwerttherme und nach dem bisherigen Feedback finde ich die hybride Lösung irgendwie spannend.

 

Meine Herausforderung bleibt leider Therme und Speicher im DG und generell eher beschränkte Platzverhältnisse bzgl Nutzfläche.

 

Noch ein paar Fragen:

 

- die Mischereinheit und Pumpe ist ja in der Hybrid-Inneneinheit enthalten, richtig? Dies würde dann ja bedeuten, dass die aktuelle Mischer-Einheit inklusive 3-Wege-Ventil und hydraulischer Weiche nicht mehr benötigt wird, oder?

 

- Gegebenenfalls hätte ich dann an dieser Stelle im Dachgeschoss Platz für die Innen Einheit der Wärmepumpe. Wie lang darf dann die Entfernung von dem Außen- zum Innen-Gerät sein beziehungsweise wie groß darf der Höhenunterschied sein?

 

soweit ich die Innen Einheit ins Dachgeschoss bekommen würde, wäre ja dann der Weg zur Einspeisung in den Heizkreis, zur Brennwerttherme und auch zum Speicher sehr gering

 

Vielen Dank schon mal für weiteres Feedback

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Bzw. die Solarthermie wird abgebaut und und beide Heizwendel in Reihe geschaltet?

 

soweit es eine Lösung mit einer Hybrid - WP wird ist eine Reihenschaltung IMHO denkbar. Dann brauche ich ja keinen Kreis nur für die Therme

 

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