Hallo zusammen,
bei mir wurde das verbindungskabel zwischen idu odu durch einen bagger beschädigt. Nach dem austausch funktioniert die anlage wieder. An dem kabel ist kein schaden zu sehen. Nun stehe ich vor gericht und kann keinen schaden am kabel beweisen. Gibt es eine möglichkeit das kabel auf schaden zu prüfen?
vielen Dank
emir
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Wer hat schon ein Isolationsmessgerät daheim? Ich könnte ja 1mein uralt Isolavi 7 zur Verfügung stellen.
In den meisten Fällen ist nach einer mechanischen Belastung eine Aderunterbrechung und/oder Kurzschluss zwischen 2 Adern.
Dazu ist mein Vorschlag vollkommen ausreichend zumal es nur Twisted-Pair Adern sind, kein Koax-kabel wo durch mechanische Belastung gerne mal das Dielektrikum zerquetscht ist und die HF-Übertragung durch Reflexionen gestört ist.
Wellenwiderstand messen, naja ... bei 250kBaud spielt der der Wellenwiderstand nicht die grosse Rolle keine Rolle. Zumal ich davon ausgehe , das Viessmann sich auf die sichere Seite gelegt hat und die Slewrate der CAN-Bus-Signale runtergesetzt hat um auf 120m max. Länge problemlos senden/ empfangen zu können. Würde ich jedenfalls machen.
Genug der Ausführungen .... ich halte ja hier kein Vorlesung für Studenten 😀.
Gruß Walter
Schau was die KI dazu schreibt.
👉 Bei Bus-Systemen führen schon kleine Kontaktprobleme zu Störungen.
Mit einem Multimeter:
👉 Keine Spannung = Problem im Kabel oder Bus
👉 Stark schwankend oder 0 V = Kurzschluss möglich
👉 Ergebnis:
👉 Wenn doch → Kabel beschädigt oder Feuchtigkeit drin
Typische Fehler bei defektem Datenbuskabel:
Gerade bei Heizungen (z. B. Viessmann mit Bus-Systemen wie KM-Bus oder CAN) ist das sehr typisch.
Bei vielen Bussystemen gibt es Abschlusswiderstände (z. B. 120 Ohm bei CAN):
👉 Das ist oft schneller als lange messen.
Ein Datenbuskabel kann:
ich nehme an das Verbinungskabel ist ausgebaut.
Wenn am Kabel selbst nicht zu sehen, kann trotzdem innen ein einzelne Ader ein Bruch haben durch die mechanische Belastung. Auch kann nun zwischen 2 Adern ein Kurzschluss sein. Diese beschriebenen Fehler können nun auch wieder temporär verschwunden sein, da das Kabel nun anders liegt wie im Erdreich.
Zu messen ist mit einem Ohmmeter:
Durchgangsmessung: jede einzelne Ader auf niederohmige Verbindung ( von Stecker zu Stecker, jeder Steckerkontakt).
Kurzschlussprüfung zwischen den Adern:
An einem Stecker mit dem Ohmmeter jeden Steckerkontakt gegen die übrigen messen. Diese Messungen müssen zu einem hochohmigen Ergebnis (MegaOhms) führen
Wenn dies alles korrekt ist, die Kabelhülle auf Veränderung im Aussehen ( Kratzer, Knicke, ...) übetprüfen.
Diese Stelle dann versuchen zu knicken, zu verbiegen und die Messungen wiederholen.
Gruß Walter
Messen würde ich das in jedem Fall mit einem Isolationsmessgerät. Ohmmeter kann, muss aber keinen Fehler finden....
ich finde die Tatsache, dass die Kommunikation nach "Bagger-Einwirkung" nicht mehr funktionierte und nach Kabeltausch wieder funktionierte, ist schon ein ziemlich eindeutiger "Beweis". Vielleicht mal die Frage nach der Beweislast?! Dann soll das Baggerunternehmen mal beweisen, dass der Bagger-Impact nicht für den Schaden ursächlich war!?
Die Kommunikation läuft mit einem 250.000Bd Rechtecksignal. Das Kabel muss dafür bestimmte Parameter erfüllen
Leitungsbeläge wie Wellenwiderstand, Kapazität und Induktivität, den Kabelquerschnitt, Wirksamkeit der Schirmung und Verdrillung kann man nicht mit einem Multimeter messen...
Wer hat schon ein Isolationsmessgerät daheim? Ich könnte ja 1mein uralt Isolavi 7 zur Verfügung stellen.
In den meisten Fällen ist nach einer mechanischen Belastung eine Aderunterbrechung und/oder Kurzschluss zwischen 2 Adern.
Dazu ist mein Vorschlag vollkommen ausreichend zumal es nur Twisted-Pair Adern sind, kein Koax-kabel wo durch mechanische Belastung gerne mal das Dielektrikum zerquetscht ist und die HF-Übertragung durch Reflexionen gestört ist.
Wellenwiderstand messen, naja ... bei 250kBaud spielt der der Wellenwiderstand nicht die grosse Rolle keine Rolle. Zumal ich davon ausgehe , das Viessmann sich auf die sichere Seite gelegt hat und die Slewrate der CAN-Bus-Signale runtergesetzt hat um auf 120m max. Länge problemlos senden/ empfangen zu können. Würde ich jedenfalls machen.
Genug der Ausführungen .... ich halte ja hier kein Vorlesung für Studenten 😀.
Gruß Walter
Vielen Dank. Ich hoffe dass das dem Richter reicht um einen Gutachter zu bestellen.
Viele Grüße
Emir
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